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Restaurierung der Kapelle auf dem Nordfriedhof schreitet voran

Ziel der Restaurierung ist, das historische Gebäude dauerhaft zu sichern, gestalterisch an die Zeit der Erbauung anzupassen und zugleich heutigen technischen und funktionalen Anforderungen gerecht zu werden. Ein wesentlicher Meilenstein wurde bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 erreicht: Die Dacharbeiten an den Steildächern und Türmen konnten beendet werden. Auch die Schreinereiarbeiten zur Ertüchtigung der Fenster, Türen und des vorhandenen Mobiliars wurden umgesetzt.
Im Juli 2026 folgte die Fertigstellung des Apsis-Dachs sowie der Abschluss der Gerüstbauarbeiten. Auch bei den Mauerwerks- und Natursteinarbeiten wurden wesentliche Fortschritte erzielt. Die restlichen Mauerwerksarbeiten im Zusammenhang mit den Tiefbauarbeiten sowie die Naturwerksteinarbeiten im Bereich des Portikus werden seit August 2026 ausgeführt. Die Fliesenarbeiten konnten im August fertiggestellt werden.
Noch ausstehende Arbeiten
In den kommenden Wochen stehen weitere wichtige Arbeiten an. Für Oktober 2026 ist die Fertigstellung der Trockenbauarbeiten vorgesehen. Auch die Putz- und Malerarbeiten in der Kapelle sollen dann abgeschlossen werden.
Des Weiteren sollen die noch ausstehenden Schreinerarbeiten sowie die Arbeiten der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) umgesetzt werden. Parallel ist die Fertigstellung der Rampen und Zugänge vorgesehen. Im Anschluss soll mit der Herstellung der neuen Geländer im Außenbereich begonnen werden.
Durch die Kündigung eines Unternehmens verschieben sich aktuell die Arbeiten am Terrazzo. Das Städtische Gebäudemanagement ist auf eine schnelle Vergabe vorbereitet, sodass die Restleistung zeitnah erneut vergeben werden kann. Die Fertigstellung der Terrazzoböden ist daher momentan für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, im Anschluss ist der Beginn der Natursteinarbeiten im Außenbereich und an der barrierefreien Rampe geplant.
Fertigstellung im Blick
Die verbleibenden Arbeiten konzentrieren sich nun insbesondere auf den Innenausbau, die technischen Anlagen sowie die Gestaltung und barrierearme Erschließung der Außenbereiche. Nach derzeitiger Planung sollen die wesentlichen Arbeiten im Winter 2026 abgeschlossen werden.
Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen etwa 7,8 Millionen Euro.
Tag des offenen Denkmals
Zum Tag des offenen Denkmals 2026 am Sonntag, 13. September, werden zwei Führungen durch die Kapelle auf dem Nordfriedhof (Kölnstraße 487) angeboten. Einmal um 15 Uhr und einmal um 16 Uhr (Dauer: 60 Minuten). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Denkmal-Tag im Internet unter  https://www.bonn.de/tag-des-offenen-denkmals (Öffnet in einem neuen Tab).
Hintergrund
Die Kapelle auf dem Nordfriedhof entstand um 1900 als neuromanisches Bauwerk mit Apsis und zwei niedrigen Seitenschiffen. Sie diente als Ort für christliche Begräbnisfeiern und als Leichenschauhaus. Nach Schäden im II. Weltkrieg wurde zunächst ihre Instandsetzung betrieben und die Seitenschiffe wurden zur Apsis hin erweitert. Später wurde die Kapelle um einen eingeschossigen Apsis-Anbau erweitert. Bereits seit 1984 steht sie unter Denkmalschutz.

Fakten

  • Die Restaurierung der Kapelle auf dem Nordfriedhof schreitet voran.
  • Das Ziel der Restaurierung ist, das historische Gebäude dauerhaft zu sichern, gestalterisch an die Zeit der Erbauung anzupassen und zugleich heutigen technischen und funktionalen Anforderungen gerecht zu werden.
  • Ein wesentlicher Meilenstein wurde bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 erreicht: Die Dacharbeiten an den Steildächern und Türmen konnten beendet werden.
  • Auch die Schreinereiarbeiten zur Ertüchtigung der Fenster, Türen und des vorhandenen Mobiliars wurden umgesetzt.
  • Im Juli 2026 folgte die Fertigstellung des Apsis-Dachs sowie der Abschluss der Gerüstbauarbeiten.
  • Auch bei den Mauerwerks- und Natursteinarbeiten wurden wesentliche Fortschritte erzielt.
  • Die restlichen Mauerwerksarbeiten im Zusammenhang mit den Tiefbauarbeiten sowie die Naturwerksteinarbeiten im Bereich des Portikus werden seit August 2026 ausgeführt.
  • Die Fliesenarbeiten konnten im August fertiggestellt werden.
  • Für Oktober 2026 ist die Fertigstellung der Trockenbauarbeiten vorgesehen.
  • Auch die Putz- und Malerarbeiten in der Kapelle sollen dann abgeschlossen werden.
  • Des Weiteren sollen die noch ausstehenden Schreinerarbeiten sowie die Arbeiten der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) umgesetzt werden.
  • Parallel ist die Fertigstellung der Rampen und Zugänge vorgesehen.
  • Im Anschluss soll mit der Herstellung der neuen Geländer im Außenbereich begonnen werden.
  • Durch die Kündigung eines Unternehmens verschieben sich aktuell die Arbeiten am Terrazzo.
  • Das Städtische Gebäudemanagement ist auf eine schnelle Vergabe vorbereitet, sodass die Restleistung zeitnah erneut vergeben werden kann.
  • Die Fertigstellung der Terrazzoböden ist daher momentan für das dritte Quartal 2026 vorgesehen, im Anschluss ist der Beginn der Natursteinarbeiten im Außenbereich und an der barrierefreien Rampe geplant.
  • Die verbleibenden Arbeiten konzentrieren sich nun insbesondere auf den Innenausbau, die technischen Anlagen sowie die Gestaltung und barrierearme Erschließung der Außenbereiche.
  • Nach derzeitiger Planung sollen die wesentlichen Arbeiten im Winter 2026 abgeschlossen werden.
  • Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen etwa 7,8 Millionen Euro.
  • Zum Tag des offenen Denkmals 2026 am Sonntag, 13. September, werden zwei Führungen durch die Kapelle auf dem Nordfriedhof (Kölnstraße 487) angeboten.
  • Einmal um 15 Uhr und einmal um 16 Uhr (Dauer: 60 Minuten).
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
  • Weitere Informationen zum Denkmal-Tag im Internet unter https://www.bonn.de/tag-des-offenen-denkmals (Öffnet in einem neuen Tab).
  • Die Kapelle auf dem Nordfriedhof entstand um 1900 als neuromanisches Bauwerk mit Apsis und zwei niedrigen Seitenschiffen.
  • Sie diente als Ort für christliche Begräbnisfeiern und als Leichenschauhaus.
  • Nach Schäden im II. Weltkrieg wurde zunächst ihre Instandsetzung betrieben und die Seitenschiffe wurden zur Apsis hin erweitert.
  • Später wurde die Kapelle um einen eingeschossigen Apsis-Anbau erweitert.
  • Bereits seit 1984 steht sie unter Denkmalschutz.
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