None

Kinderbeteiligung sichtbar machen: Kiezi-Rucksack und Kinderparlament bringen Kinderperspektiven ein

Vorgestellt wurde der Kiezi-Rucksack am Samstag, 8. August, beim Aktionstag der Superblock-Initiative im Rheingauviertel von Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher.
Herzstück des Kiezi-Rucksacks ist das Kiezi-Workbook – ein interaktives Mitmachheft, das Kinder als Stadtteildetektivinnen und Stadtteildetektive auf Entdeckungstour schickt. Sie erkunden ihren Kiez, entdecken Lieblingsorte und Plätze mit Verbesserungspotenzial, halten ihre Eindrücke fest und entwickeln Ideen für eine kinderfreundliche Zukunft. Das Workbook umfasst verschiedene Themen: Eine Fotorallye führt zu besonderen Orten im Stadtteil, beim Schulweg-Check und Spielplatz-Check können Kinder ihre Umgebung aus ihrer Perspektive betrachten und bewerten. Die Müll-Challenge, die Kapitel „Grüner Stadtteil“ und „Klima-Helden“ sowie weitere Kreativaufgaben regen dazu an, sich mit Themen wie Umwelt, Mobilität und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Eine Briefvorlage für den Ortsbeirat ermöglicht es Kindern außerdem, eigene Anliegen direkt einzubringen. Der Rucksack enthält darüber hinaus Materialien, die bei der Entdeckungstour nützlich sind: Neben Spiel- und Schreibutensilien gehören eine Sofortbildkamera, mit der besondere Orte direkt fotografiert und dokumentiert werden können, sowie ein Müllzangengreifer zur Ausstattung.
Der Kiezi-Rucksack ist Teil des World Design Capital-Projekts „Auf die Plätze los“ und zeigt, wie Kinderperspektiven bei der Gestaltung öffentlicher Räume berücksichtigt werden können. Ein Meilenstein für die Beteiligung von Kindern in Wiesbaden ist in diesem Jahr der Start des Kinderparlaments in Mainz-Kastel. Dort erhalten Kinder die Möglichkeit, ihre Anliegen und Ideen zu ihrem Stadtteil zu beraten und direkt in die politischen Beratungen des Ortsbeirats einzubringen. So lernen sie frühzeitig, wie demokratische Beteiligung funktioniert und erleben, dass ihre Meinung zählt. Ziel ist es, diese Form der Beteiligung künftig auch in weiteren Stadtteilen zu ermöglichen.
„Kinder wissen sehr genau, was in ihrem Stadtteil gut funktioniert und wo Veränderungen notwendig sind. Sie erleben täglich, welche Orte ihnen wichtig sind und was ihnen fehlt. Diese Perspektive ist für eine kinderfreundliche Stadtentwicklung unverzichtbar. Mit dem Kiezi-Rucksack schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zur Beteiligung. Mit dem Kinderparlament in Mainz-Kastel haben wir in diesem Jahr einen wichtigen Schritt gemacht: Kinder erleben dort ganz konkret, dass ihre Ideen gehört werden und sie ihre Stadt mitgestalten können. Mein Ziel ist, dass Kinder in allen Stadtteilen diese Erfahrung machen und Beteiligung als festen Bestandteil ihres Lebensumfelds erleben“, betont Dr. Patricia Becher.
Heike Richter, kommissarische Leiterin des Amtes für Soziale Arbeit, betont zudem: „Mit dem Kinderparlament in Kastel und dem Kiezi-Rucksack sind zwei nachhaltige Projekte der Abteilung Schulsozialarbeit Kinder entstanden, die über das Jahr 2026 hinaus fortbestehen. Sie schaffen feste Strukturen, um die Beteiligung von Kindern dauerhaft zu stärken und in den Stadtteilen zu verankern.“
Schulen, Ortsbeiräte und weitere Einrichtungen sind herzlich eingeladen, auch in ihrem Stadtteil ein Kinderparlament zu initiieren. Die Abteilung Schulsozialarbeit Kinder berät und unterstützt bei der Umsetzung. Kontakt: kinderparlamentwiesbadende.
Der Kiezi-Rucksack kann von Einrichtungen der Schulsozialarbeit Kinder, der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie weiteren Einrichtungen und Gruppen für Stadtteilerkundungen genutzt werden. Zielgruppe sind Kinder im Grundschulalter ab der dritten Klasse. Anfragen zur Ausleihe können per E-Mail an schulsozialarbeit-kinderwiesbadende gestellt werden. Das Workbook steht künftig nicht nur als gedrucktes Mitmachheft zur Verfügung. Ergänzend wird eine interaktive digitale Version angeboten, die auf Smartphones oder Tablets genutzt werden kann, sodass die Kinder die Aufgaben während ihrer Stadtteilerkundung direkt digital bearbeiten können. Dieses ist in Kürze auf der Homepage der Schulsozialarbeit Kinder verfügbar: www.wiesbaden.de/leben-wohnen/gesellschaft-soziales/soziale-dienste/Schulsozialarbeit-Kinder (Öffnet in einem neuen Tab).
Bilder
Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

Fakten

  • Der Kiezi-Rucksack wurde am Samstag, 8. August, beim Aktionstag der Superblock-Initiative im Rheingauviertel von Sozialdezernentin Dr. Patricia Becher vorgestellt.
  • Die Zielgruppe für den Kiezi-Rucksack sind Kinder im Grundschulalter ab der dritten Klasse.
  • Der Kiezi-Rucksack ist Teil des World Design Capital-Projekts „Auf die Plätze los“ und zeigt, wie Kinderperspektiven bei der Gestaltung öffentlicher Räume berücksichtigt werden können.
  • Das Ziel des Kiezi-Rucksacks ist es, eine niedrigschwellige Zugang zur Beteiligung zu schaffen.
  • Der Kiezi-Rucksack kann von Einrichtungen der Schulsozialarbeit Kinder, der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie weiteren Einrichtungen und Gruppen für Stadtteilerkundungen genutzt werden.
  • Die interaktive digitale Version des Workbook wird in Kürze auf der Homepage der Schulsozialarbeit Kinder verfügbar.
  • Das Projekt Kinderparlament in Mainz-Kastel ist ein wichtiger Schritt zur Beteiligung von Kindern in Wiesbaden.
  • Kinder können mit dem Kiezi-Rucksack ihre Anliegen und Ideen zu ihrem Stadtteil beraten und direkt in die politischen Beratungen des Ortsbeirats einzubringen.
  • Die Abteilung Schulsozialarbeit Kinder berät und unterstützt bei der Umsetzung des Projekts.
  • Der Kiezi-Rucksack kann von Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Ortsbeiräten und weiteren Einrichtungen genutzt werden.
  • Das Projekt ist Teil des Abteilung Schulsozialarbeit Kinder und soll über das Jahr 2026 hinaus fortbestehen.
  • Die Stadt Wiesbaden ist die Hauptstadt, in der der Kiezi-Rucksack vorgestellt wurde.
  • Der Aktionstag der Superblock-Initiative fand im Rheingauviertel statt.
Unsere Nachrichtenartikel können teilweise oder ganz mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder unterstützt worden sein. Dies ermöglicht es uns, Inhalte effizient und aktuell bereitzustellen. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, um eine hohe Qualität und Genauigkeit sicherzustellen.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.