Radweg an der K 1066 für den Verkehr freigegeben
Der neue Radweg an der Kreisstraße 1066 zwischen Aidlingen und Dagersheim ist bereits seit einiger Zeit für den Verkehr freigegeben. Die Baustelle endete rund zwei Wochen früher als geplant. Nach etwa viereinhalb Monaten Bauzeit kann damit sowohl der Rad- wie auch der Autoverkehr wieder frei fließen.
Deutlich verbesserte Radinfrastruktur für Berufs- und Freizeitverkehr
Der Landkreis Böblingen hat den Radweg verlegt, weil die bisherige Strecke am Waldrand sehr steil war. Dort lag die Steigung bei bis zu 17 Prozent. Der neue Abschnitt verläuft nun straßenbegleitend an der K 1066. Die Steigung beträgt dort rund 7,5 Prozent. Das macht die Strecke sicherer und deutlich leichter befahrbar.
Ziel der Maßnahme war es, das Sturzrisiko bergab zu senken, die Sicht zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Zugleich ist der Abschnitt bergauf nun besser nutzbar. Davon profitieren besonders Kinder, ältere Menschen sowie Radfahrer mit Anhänger oder Lastenrad. Der Radweg eignet sich damit besser für den täglichen Weg zur Arbeit und für den Freizeitverkehr.
„Der neue Radweg ist ein Gewinn für die Verkehrssicherheit und für den Radverkehr im Landkreis“, sagt Landrat Roland Bernhard. „Aus einer steilen und für viele abschreckenden Strecke ist eine gut nutzbare Verbindung geworden. Dass die Maßnahme früher fertig wird als geplant, freut mich besonders.“
Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte anlässlich der zurückliegenden Verkehrsfreigabe: „Durch die Freigabe dieses Radwegs wird ein weiterer Baustein für eine lückenlose und sichere Radinfrastruktur in der Region gelegt. Mit der Förderung dieses Ausbaus investieren wir auch in die klimafreundliche Mobilität im Regierungsbezirk Stuttgart.“
Auch Aidlingens Bürgermeisterin Helena Österle lobt den neuen Radweg: „Für Aidlingen ist dieser Radweg eine wichtige Verbesserung. Viele Menschen können nun sicherer und bequemer Richtung Böblingen und Sindelfingen fahren. Das stärkt den Radverkehr im Alltag und macht die Verbindung auch für Familien attraktiver.“
ADFC-Kreisverbandsvorsitzender Jörg Stenner weiß die Vorteile aus Sicht der Radfahrer zu schätzen: „Die neue Trasse beseitigt eine echte Hürde für viele Radfahrer. Weniger Steigung, bessere Sicht und mehr Sicherheit: Genau solche Maßnahmen braucht es, damit mehr Menschen das Fahrrad auch im Alltag nutzen.“
Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von rund einer Million Euro. Das Land Baden-Württemberg fördert die Maßnahme nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, der Bund über das Sonderprogramm „Stadt und Land“. Insgesamt liegen die Zuschüsse bei rund 960.000 Euro.
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Fakten
- Der neue Radweg an der K 1066 ist bereits seit einiger Zeit für den Verkehr freigegeben.
- Die Baustelle endete rund zwei Wochen früher als geplant.
- Der neue Abschnitt verläuft nun straßenbegleitend an der K 1066.
- Die Steigung beträgt dort rund 7,5 Prozent.
- Das Ziel der Maßnahme war es, das Sturzrisiko bergab zu senken, die Sicht zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
- Der Radweg eignet sich besser für den täglichen Weg zur Arbeit und für den Freizeitverkehr.
- Die Maßnahme wurde von Landrat Roland Bernhard als 'Gewinn für die Verkehrssicherheit und für den Radverkehr im Landkreis' bezeichnet.
- Die Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte, dass die Freigabe des Radwegs ein weiterer Baustein für eine lückenlose und sichere Radinfrastruktur in der Region ist.
- Der neue Radweg hat ein Gesamtvolumen von rund einer Million Euro.
- Das Land Baden-Württemberg fördert die Maßnahme nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz.
- Die Zuschüsse für das Projekt liegen bei rund 960.000 Euro.
- Der neue Radweg verläuft zwischen Aidlingen und Dagersheim.
- Die Steigung auf der alten Strecke lag bei bis zu 17 Prozent.
- Der neue Abschnitt ist besser nutzbar bergauf.
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