Wiesn-Herzen zum Dank für Ersthelfer*innen
Oberbürgermeister Dominik Krause hat als Schirmherr der Initiative „München rettet Leben“ in der Wiesn-Wache gemeinsam mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek Wiesn-Herzen als Dankeschön an registrierte Ersthelfer*innen verteilt. Die Initiative stellt seit fünf Jahren eine Smartphone-App zur Verfügung. Geschulte Ersthelfer*innen, die sich zufällig in der Nähe eines Notfalls (Herz-Kreislauf-Stillstand) befinden, werden mit dieser App alarmiert, damit sie vor Ort mit den dringend nötigen Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen können – noch bevor der Rettungswagen eintrifft. Oberbürgermeister Dominik Krause: „Ein schneller Beginn von Wiederbelebungsmaßnahmen entscheidet über Leben und Tod. Die Eintreffzeiten des Rettungsdienstes in München sind im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland sehr kurz und sie werden sich vermutlich kaum weiter verkürzen lassen. Umso wichtiger ist es, dass sich möglichst viele Menschen bei ,München rettet Leben‘ registrieren, um im Ernstfall in ihrer unmittelbaren Umgebung schnell helfen zu können. Mehr als 2.750 Bürger*innen sind bereits dabei. Für Ihren Einsatz möchte ich mich bedanken.“ Als Ersthelfer*innen können sich Personen mit fundierten Kenntnissen in Erster Hilfe beziehungsweise regelmäßigen Schulungen in Herz-Lungen-Wiederbelebung registrieren – also zum Beispiel Rettungsdienstmitarbeiter*innen, Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen oder Studierende der Humanmedizin.
Oberbürgermeister Dominik Krause mit Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek vor der Wies- nwache mit den Wiesn-Herzen, die an registrierte Ersthelfer, hier von der Aicher Ambulanz Union, verteilt wurden. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Wenn Sie zu dem Personenkreis möglicher Ersthelfer*innen gehören und sich noch nicht für ‚München rettet leben‘ registriert haben, vielleicht noch unentschlossen sind, bitte unterstützen Sie uns! Die meisten Ersthelfer*innen werden von ihrem Zuhause aus zu Notfällen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft alarmiert. Sie helfen also nicht zuletzt dort vor Ort, wo Sie wohnen.“ Die Aktion hat der Arbeitskreis Notfallmedizin und Rettungswesen e.V. als Kooperationspartner von „München rettet Leben“ veranlasst. Weitere Infos unter www.muenchen-rettet-leben.de.
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