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Kommunaler Fachaustausch: Delegation aus Südafrika zu Gast in Karlsruhe

Wie plant man Mobilität für morgen, und wie lässt sich das Stadtzentrum wieder zum Treffpunkt für Menschen machen? Um diese Fragen ging es beim Besuch einer Delegation des südafrikanischen Städteverbandes SALGA (South African Local Government Association) in Karlsruhe. Die Visite fand im Rahmen der bundesweiten Partnerschaft mit dem Deutschen Städtetag statt, gefördert durch das Bundesentwicklungsministerium und die GIZ. Die Delegation besuchte neben der Fächerstadt auch die Großsstädte München und Köln.
Verkehrsplanung und Innenstadt auf dem Prüfstand
Die südafrikanischen Gäste – darunter Mitglieder des SALGA-Bundesvorstands sowie der Verkehrsleiter der Metropole Johannesburg – nutzten das Wochenende für einen praxisnahen Austausch mit der Karlsruher Verwaltung. Neben Gemeinsamkeiten und methodischen Unterschieden in den Planungsinstrumenten beider Länder stand vor allem die integrierte Stadtentwicklung im Mittelpunkt.
Bei einem Rundgang durch das Zentrum nahm die Gruppe die Ergebnisse der Karlsruher Innenstadttransformation unter die Lupe. Besonderen Eindruck hinterließ dabei die Kombilösung: Die Dimension des Umbaus und die neuen U-Bahn-Stationen der U-Strab zeigten den Gästen anschaulich, wie schienengebundener Verkehr unter die Erde verlagert wird, um oberirdisch Raum für Fußgängerzonen und städtisches Leben zu schaffen.
Schlosslichtspiele und direkter Draht ins Rathaus
Dass Stadtentwicklung auch eine soziale und kulturelle Dimension hat, erlebten die Fachkollegen am Samstagabend vor dem Schloss. Die Schlosslichtspiele als kostenfreies Angebot unter freiem Himmel zeigte der Delegation den Bereich als lebendiger Begegnungsort für die Stadtgesellschaft. Auch der direkte Draht zur Stadtspitze kam an: Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, der dem Präsidium des Deutschen Städtetages angehört, empfing die Gäste zu einem Austausch.

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