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Umbenennung der Oberschule Grimma

Ab März 2027 soll die Oberschule Grimma Magdalena-von-Staupitz-Schule heißen.
Ab März 2027 soll die Oberschule Grimma Magdalena-von-Staupitz-Schule heißen. Schüler, Lehrer, Eltern und der Schulträger waren bei der Namensfindung eingebunden. Der Stadtrat gab „Grünes Licht“ zur Umbenennung. Die Oberschule in Grimma wird derzeit
. Mit Abschluss soll nicht nur das Gebäude sich im neuen Erscheinungsbild präsentieren, auch die Identität und Außenwirkung der Schule soll neu gedacht werden. Die Namensfindung ist das Ergebnis eines transparenten, demokratischen Prozesses. "Der gefundene Name spiegelt den breiten Rückhalt in der Schulgemeinschaft wider", so der Schulleiter Steffen Kretschmar.
© Rolf Hofmann
umfassend saniert
Doch wer war Magdalena von Stauptiz?
wurde 1485 im heutigen Grimmaer Ortsteil Motterwitz geboren. Sie trat 1501 in das Kloster Nimbschen ein, floh 1523 gemeinsam mit Katharina von Bora und weiteren Nonnen nach Wittenberg. Dort war sie u.a. als Hauslehrerin tätig. 1529 kehrte sie nach Grimma zurück, wo im Zuge der Reformation eine Schule zur Bildung von Mädchen eingerichtet wurde. Sie war die Leiterin. „Als erste Schulleiterin einer sächsischen Elementarschule für Mädchen in Grimma steht Magdalena von Staupitz für Bildung und Aufbruch. Ihr Mut und ihr Bildungsweg dienen als starkes Leitbild für die Schülerschaft.“ Grimma gehört zu den frühesten Orten in Deutschland mit einer strukturierten Mädchenschule. Ihr Wirken steht exemplarisch für die Bildungsimpulse der Reformationszeit und die frühen Ansätze einer systematischen Mädchenbildung.
Magdalena von Staupitz

Fakten

  • Die Oberschule in Grimma wird derzeit umbenannt.
  • Ab März 2027 soll die Oberschule Grimma Magdalena-von-Staupitz-Schule heißen.
  • Der Stadtrat gab 'Grünes Licht' zur Umbenennung.
  • Magdalena von Staupitz wurde 1485 im heutigen Grimmaer Ortsteil Motterwitz geboren.
  • Sie trat 1501 in das Kloster Nimbschen ein, floh 1523 gemeinsam mit Katharina von Bora und weiteren Nonnen nach Wittenberg.
  • Dort war sie u.a. als Hauslehrerin tätig.
  • 1529 kehrte sie nach Grimma zurück, wo im Zuge der Reformation eine Schule zur Bildung von Mädchen eingerichtet wurde.
  • Sie war die Leiterin dieser Schule.
  • Grimma gehört zu den frühesten Orten in Deutschland mit einer strukturierten Mädchenschule.
  • Ihr Wirken steht exemplarisch für die Bildungsimpulse der Reformationszeit und die frühen Ansätze einer systematischen Mädchenbildung.
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