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Neugestaltung der Scheune: Ein kulturelles Zentrum für Chemnitz entsteht mit modernen Räumlichkeiten und vielfältigen Angeboten

Die Scheune in Chemnitz, die auf den Ruinen einer alten Turnhalle errichtet wurde, erfährt gerade eine beeindruckende Modernisierung. Mit einem großen und einem kleinen Saal, einem Multifunktionsraum und einer einladenden Außenfläche wird sie zum neuen kulturellen Zentrum der Stadt. Hier entstehen zahlreiche Formate, von Konzerten und Podiumsdiskussionen bis hin zu gemeinschaftlichen Essens-Events und Kinderprogrammen, die nicht nur für Unterhaltung sorgen, sondern auch soziale Kontakte fördern. Die Eröffnung findet im September 2026 statt und markiert den Beginn einer neuen Ära für das kulturelle Leben in Chemnitz.

Die Scheune, die auf den Grundmauern der zerstörten Turnhalle des Turnvereins Neu- und Antonstadt errichtet wurde, hat eine lange Geschichte, die bis in die Nachkriegszeit reicht. Ursprünglich 1951 als Jugendheim „Martin-Andersen-Nexö“ der ehemaligen FDJ (Freien Deutschen Jugend) eröffnet, freut sich das Gebäude nun über eine umfassende Modernisierung. Seit Oktober 2022 laufen die Bauarbeiten, und das Resultat präsentiert sich heute eher wie ein Neubau.

Die neue Fassade aus Holz sowie die Begrünung und die Photovoltaikanlage verleihen der Scheune ein modernes Erscheinungsbild. Entworfen wurde das Gebäude vom Dresdner Büro Miller Architektur. Mit mehr als 9,13 Millionen Euro wurden bislang beträchtliche Mittel in die Revitalisierung investiert. Die Scheune bietet nun einen großen Saal, der nicht nur mehr Platz, sondern auch einen zeitgemäßen räumlichen Zuschnitt für Bühnenproduktionen bietet. Zusätzlich ist ein kleiner Saal neu geschaffen worden.

Im Dachgeschoss wurde ein Multifunktionsraum realisiert, der für Seminare, Weiterbildungen sowie kleinere Diskurs- und Literaturformate genutzt werden kann. Zudem entstehen eine neue Vorfläche, ein bespielbarer grüner Innenhof und eine Außenfläche für das integrierte Restaurant, die zum Verweilen einladen.

Der Scheune e. V. plant vielfältige Veranstaltungen und konzipiert unter anderem das jährliche Music Match Festival, das lokale, regionale, nationale und europäische Partner und Initiativen zusammenbringt. Ein weiteres Highlight ist das Dresdner Podcast-Festival „Podcat+Poodle“, das Anfang November stattfinden wird. Neu im Programm ist das monatliche Communal Dining Event „Food & Folks“, das soziale Kontakte fördern und Einsamkeit bekämpfen soll.

Zusätzlich wird die „Einfach Else Late Night“ Show in die Programmgestaltung integriert, die bereits in Chemnitz und Leipzig ein Publikum begeistert hat. Das Format „Local.Exe“ bietet nicht männlich gelesenen Künstlern mit audiovisuellem Ansatz eine Plattform, während „Glitzerkids“ Kindern eine Bühne zum Tanzen bietet und „Chess Fanatics“ Schachspiele und -veranstaltungen für Hobbyspieler organisiert.

Die neue Scheune in der Dresdner Neustadt wird am Eröffnungswochenende vom 18. bis 20. September 2026 feierlich eröffnet, und die Vorfreude auf die neuen Formate und kulturellen Angebote ist bereits spürbar.

Fakten

  • Die Scheune wurde in der Nachkriegszeit auf den Grundmauern der zerstörten Turnhalle des Turnvereins Neu- und Antonstadt errichtet.
  • Die Scheune wurde 1951 als sogenanntes Jugendheim „Martin-Andersen-Nexö“ der ehemaligen FDJ (Freien Deutschen Jugend) eröffnet.
  • Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2022.
  • Von außen wirkt das Gebäude heute eher wie ein Neubau.
  • Eine Holzfassade, Fassadenbegrünung und eine Photovoltaikanlage prägen das Haus.
  • Der Entwurf stammt vom Dresdner Büro Miller Architektur.
  • Die neue Scheune bietet neben dem großen Saal einen neu geschaffenen kleinen Saal.
  • Der große Saal bietet neben mehr Platz nun auch den räumlichen Zuschnitt, der zeitgemäßen Bühnenproduktionen gerecht wird.
  • Im Dachgeschoss entstand ein Multifunktionsraum für Seminare, Weiterbildungen sowie kleinere Diskurs- und Literaturformate.
  • Die Baumaßnahmen wurden bislang rund 9,13 Millionen Euro ausgegeben.
  • Entstehen sollen unter anderem eine neue Vorfläche, ein bespielbarer grüner Innenhof und eine Außenfläche für das integrierte Restaurant.
  • Der Scheune e. V. bringt jeweils zwei passende Acts für einen Abend zusammen und begleitet sie bei der Konzertproduktion.
  • Die neue Räume eröffnen neue Formate wie Record-Release-Konzerte von neuen Bands, Bühnenjubiläen und Diskurs- und Weiterbildungsformate.
  • Das alljährliche Music Match Festival mit begleitender Konferenz zum Thema „Music for a new Society“ richtet sich an lokale, regionale, nationale und auch europäische Partner und Initiativen.
  • Der Scheune e. V. bringt das Dresdner Podcast-Festival „Podcat+Poodle“ aus, das auch in diesem Jahr Anfang November wieder stattfindet.
  • Ein monatliches Communal Dining Event namens „Food & Folks“ ist neu im Programm und soll soziale Kontakte stärken sowie Einsamkeit bekämpfen.
  • Die „Einfach Else Late Night“ Show – ein unterhaltsames Revue-Format, das in Chemnitz und Leipzig bereits für Furore sorgte und interessante Persönlichkeiten aus der lokalen Kunst- und Kulturlandschaft zusammenbringt.
  • Das neue Format „Local.Exe“ gibt nicht männlich gelesenen Künstlern mit audiovisuellem Ansatz einen Raum der Darstellung.
  • „Glitzerkids“ bietet Kindern eine Bühne zum Tanzen und bei „Chess Fanatics“ haben Hobby-Schachspieler die Gelegenheit, zusammenzuspielen.
  • Die neue Scheune ist in der Dresdner Neustadt
  • Die Eröffnungswochenende findet vom 18. bis 20. September 2026 statt.
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