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Stadt setzt bauliche Verbesserungen für Schulwege um

Mit dem Beginn des Schuljahrs sind ab morgen wieder viele Kinder und Jugendliche in München unterwegs – zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Roller oder mit Bus und Tram. Das Baureferat hat in Zusammenarbeit mit dem Mobilitätsreferat und dem Referat für Bildung und Sport in den letzten Wochen und Monaten die Schulwege an mehreren Stellen im Stadtgebiet sicherer gemacht. Insgesamt profitieren mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche an direkt betroffenen und nahegelegenen Schulen sowie städtischen Kindertageseinrichtungen von den Maßnahmen. Hinzu kommen Eltern, Lehrkräfte, Beschäftigte, Anwohner*innen sowie alle Menschen, die in den jeweiligen Vierteln zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Oberbürgermeister Dominik Krause: „Mit Schulbeginn sind in München täglich wieder 168.000 Kinder und Jugendliche unterwegs. Ihre Sicherheit hat für uns höchste Priorität. Die Verkehrsinfrastruktur muss so gestaltet sein, dass insbesondere Kinder sicher unterwegs sein können. Aber auch Senior*innen brauchen fehlerverzeihende und sichere Wege. Wir arbeiten deshalb sukzessive an Verbesserungen. Ich wünsche allen Schüler*innen einen guten und sicheren Start ins neue Schuljahr.“ Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Im Mittelpunkt unserer Projekte zur Verbesserung der Schulwegsicherheit stehen sichere Querungen, bessere Sichtbeziehungen, barrierefreie Übergänge und mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende. Davon profitieren Kinder und Jugendliche an Schulen und Kindertageseinrichtungen in mehreren Stadt- bezirken. Sichere Schulwege sind ein wichtiger Teil einer familienfreundlichen Stadt. Kinder und Jugendliche sollen selbstständig und sicher zur Schule kommen – zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Roller.“ Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Der Schutz der Kleinsten im Straßenverkehr ist uns besonders wichtig. Kinder haben oft noch wenig Erfahrung, können Situationen nicht gut einschätzen. Neben einer sicheren und möglichst fehlerverzeihenden Infrastruktur braucht es deshalb auch Anleitung und Begleitung – von den Eltern, den engagierten Schulweghelfer*innen – und Rücksichtnahme und Miteinander von uns allen, die auf den Münchner Straßen unterwegs sind.“ Stadtschulrat Florian Kraus: „Der sichere Schulweg ist eine Grundvoraussetzung für einen gelingenden Schultag und eine wichtige Weichenstellung für ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten. Daher begrüßen wir die kontinuierlichen Verbesserungsmaßnahmen für ein fußgänger- und radfahrerfreundliches München.“ Die Verbesserungen im Einzelnen An der Aschauer Straße in Ramersdorf-Perlach und an der Walliser Straße auf Höhe des Sittener Wegs in Fürstenried hat das Baureferat neue Querungsmöglichkeiten geschaffen. In beiden Straßen wurden sogenannte vorgezogene Gehwegnasen gebaut. Sie verkürzen die Distanz zum Queren der Fahrbahn, schaffen bessere Aufstellflächen und verbessern die Sicht zwischen Fußgänger*innen und Autofahrer*innen. So sinkt die Gefahr, dass durch parkende Fahrzeuge am Fahrbahnrand Schulkinder übersehen werden. Die neuen Querungsstellen sind zudem barrierefrei. Von der Maßnahme an der Aschauer Straße profitiert besonders die Marieluise-Flei-ßer-Realschule mit ihren rund 865 Schüler*innen. An der Walliser Straße liegen die Grundschule an der Walliser Straße und die Mittelschule Walliser Straße, die mehr als 500 Schüler*innen besuchen. Auch in Neuhausen hat das Baureferat eine wichtige Querung verbessert: In der Luise-Ullrich-Straße ist der Kreuzungsbereich zur Marlene-Die- trich-Straße umgestaltet. Ein neuer beleuchteter und beschilderter Zebrastreifen mit klaren Sichtbeziehungen macht das Überqueren sicherer. Ein neues taktiles Leitsystem hilft allen Menschen mit Sehbeeinträchtigungen bei der Orientierung. Von der Maßnahme profitiert insbesondere die Grundschule an der Helmholtzstraße mit rund 275 Schüler*innen. In der Fürkhofstraße in Bogenhausen hat das Baureferat die Anlieferzufahrt für die Helen-Keller-Realschule hergestellt. Außerdem wurde ein bestehender Trampelpfad befestigt. Damit ist eine bestehende Wegeverbindung komfortabler und vor allem winterfest nutzbar. Die Helen-Keller-Realschule wird derzeit saniert und erweitert. Sie soll zum Schuljahr 2027/28 wieder an den Standort in der Fürkhofstraße zurückziehen. Dann profitieren dort rund 520 Schüler*innen von der verbesserten Situation. Die Arbeiten wurden Anfang Juli abgeschlossen. An der viel befahrenen Waldwiesenstraße in Hadern sorgt eine neue Ampelanlage für mehr Sicherheit. Sie sichert auf Höhe Drozzaweg und Am Ährenfeld eine wichtige Querung für Fußgänger*innen und Radfahrende. Von dort führt der Weg weiter in Richtung Guardinistraße und Innenstadt. Für die neue Querungsstelle hat das Baureferat die Bordsteine abgesenkt, den Bereich angepasst und Gehwege sowie die Fahrbahn neu hergestellt. Im Umfeld liegen unter anderem die Grundschule an der Großhaderner Straße, die Lukas-Grundschule sowie städtische Kindertageseinrichtungen. Zusammen profitieren dort rund 750 Kinder von der verbesserten Querungssituation. In der Gilmstraße in Sendling-Westpark hat das Baureferat den viel genutzten Zweirichtungsradweg westlich des Westparks verbreitert. Zwischen Preßburger Straße und Westendstraße/Friedrich-Brugger-Weg sind Geh- und Radweg nun jeweils mindestens 2,50 Meter breit. In den kommenden Tagen bringt das Baureferat noch Fahrradpiktogramme, Richtungspfeile und rote Markierungen auf. Direkt an der Gilmstraße liegen die Grundschule Gilmstraße und das Sonderpädagogische Förderzentrum München Mitte 3 Am Westpark. Dort lernen insgesamt rund 400 Schüler*innen. In Moosach hat das Baureferat die Wege zum neuen Schulcampus an der Franz-Mader-Straße verbessert. Die östliche Gehbahn der Irma-Wenke-Straße ist erneuert und an den Campus angebunden. An der Kreuzung Allacher Straße, Netzerstraße und Franz-Mader-Straße ermöglicht eine neue Ampelanlage das sichere Überqueren der sechsspurigen Allacher Straße. In der Franz-Mader-Straße hat das Baureferat einen neuen Gehweg, Parkbuchten, zwei Baumstandorte und eine neue Fahrbahn mit Wendehammer gebaut. Zum Schuljahr 2026/27 nimmt dort die neue Staatliche Realschule München IV ihren Betrieb auf. Zum Campus gehören außerdem ein Haus für Kinder und eine Dreifachsporthalle. Von den verbesser- ten Wegen profitieren künftig mehrere hundert Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien. Eine weitere große Maßnahme läuft an der Karl-Theodor-Straße in Schwabing-West. Dort arbeitet das Baureferat derzeit im zweiten Bauabschnitt zwischen Borschtallee und Bonner Platz. Die Arbeiten werden voraussichtlich Ende Mai 2027 abgeschlossen. Das Baureferat schafft breitere Gehwege, bessere Querungsmöglichkeiten, neue Radabstellplätze, barrierefreie Bushaltestellen und pflanzt 19 neue Bäume. Im direkten Umfeld liegen das Städtische Willi-Graf-Gymnasium, das Städtische Sophie-Scholl-Gymnasium und die Städtische Ricarda-Huch-Realschulemit ihrer Zweigstelle an der Karl-Theodor-Straße mit zusammen rund 1.800 Schüler*innen. Verkehrliche Maßnahmen werden durch das Mobilitätsreferat geprüft, geplant und angeordnet sowie durch das Baureferat baulich umgesetzt. In enger Zusammenarbeit können die beiden Referate so auch künftig Schulwege im Stadtgebiet verbessern und neue Schulen, die im Rahmen der Bildungsbauoffensive der Stadt entstehen, an die bestehende Verkehrsinfrastruktur anbinden.

Fakten

  • Die Stadt München setzt bauliche Verbesserungen für Schulwege um.
  • Insgesamt profitieren mehr als 5.000 Kinder und Jugendliche an direkt betroffenen und nahegelegenen Schulen sowie städtischen Kindertageseinrichtungen von den Maßnahmen.
  • Oberbürgermeister Dominik Krause: „Mit Schulbeginn sind in München täglich wieder 168.000 Kinder und Jugendliche unterwegs. Ihre Sicherheit hat für uns höchste Priorität.“
  • Die Verkehrsinfrastruktur muss so gestaltet sein, dass insbesondere Kinder sicher unterwegs sein können.
  • Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Im Mittelpunkt unserer Projekte zur Verbesserung der Schulwegsicherheit stehen sichere Querungen, bessere Sichtbeziehungen, barrierefreie Übergänge und mehr Platz für Fußgänger*innen und Radfahrende.“
  • Der Schutz der Kleinsten im Straßenverkehr ist uns besonders wichtig. Kinder haben oft noch wenig Erfahrung, können Situationen nicht gut einschätzen.
  • Stadtschulrat Florian Kraus: „Der sichere Schulweg ist eine Grundvoraussetzung für einen gelingenden Schultag und eine wichtige Weichenstellung für ein nachhaltiges Mobilitätsverhalten.“
  • Die Verbesserungen wurden an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet durchgeführt, darunter an der Aschauer Straße in Ramersdorf-Perlach und an der Walliser Straße auf Höhe des Sittener Wegs in Fürstenried.
  • An der Aschauer Straße wurde ein neuer Querungsbereich geschaffen, der barrierefrei ist und bessere Aufstellflächen bietet.
  • In der Luise-Ullrich-Straße in Neuhausen wurde der Kreuzungsbereich umgestaltet, um sicherere Überquerungen zu ermöglichen.
  • In der Fürkhofstraße in Bogenhausen wurde die Anlieferzufahrt für die Helen-Keller-Realschule hergestellt und ein bestehender Trampelpfad befestigt.
  • An der Waldwiesenstraße in Hadern wurde eine neue Ampelanlage installiert, um Fußgänger*innen und Radfahrende sicher zu ermöglichen.
  • In der Gilmstraße in Sendling-Westpark wurde der Zweirichtungsradweg verbreitet und Geh- und Radwege breiter gemacht.
  • In Moosach wurden die Wege zum neuen Schulcampus an der Franz-Mader-Straße verbessert, um sicherere Überquerungen zu ermöglichen.
  • An der Karl-Theodor-Straße in Schwabing-West wird ein neuer Querungsbereich geschaffen, der breitere Gehwege und barrierefreie Bushaltestellen bietet.
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