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Jüdisches Museum: Lesung und Gespräch mit Roya Hakakian

Am Donnerstag, 17. September, lädt das Jüdische Museum München, St.-Jakobs-Platz 16, um 19 Uhr zu einer Lesung mit Gespräch mit der Journalistin, Dichterin und Autorin Roya Hakakian über die Schnittstellen zwischen Poesie, Migration, Erinnerung und jüdischer Identität ein. Die Moderation übernimmt Sarah Kiyanrad vom Institut für den Nahen und Mittleren Osten. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Institut für den Nahen und Mittleren Osten der LMU und dem Transferprojekt „Vernetzung, Vermittlung, Netzwerkaufbau: Die Geschichte jüdisch-arabischer Verbindungen in der sozialen Praxis und im institutionellen Netzwerk“ des Bundesforschungsministeriums in englischer Sprache statt. Roya Hakakian wurde in eine jüdische Familie in Iran geboren und erlebte die Islamische Revolution 1979 als junge Heranwachsende. Aufgrund der zunehmenden Unterdrückung beantragte sie 1985 politisches Asyl in den USA. Dort studierte sie Psychologie und Lyrik. Mit ihrer 2004 veröffentlichten Biografie „Journey from the Land of No“, 2008 auf Deutsch erschienen, feierte sie ihren ersten literarischen Erfolg. Es folgten weitere Publikationen, darunter zwei Gedichtbände auf Persisch. Hakakian arbeitet heute als Journalistin und publiziert insbesondere zum Verhältnis zwischen Iran und USA. In den Vereinigten Staaten gehört sie zu den wichtigsten die Islamische Republik kritisierenden Stimmen und trägt durch ihre jüdische Herkunft neue Perspektiven in den Diskurs. Seit 2015 unterrichtet sie bei THREAD, einem Schreibworkshop an der Yale University und ist Fellow am Davenport College. Der Zugang zu den Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen ist barrierefrei. Weitere Informationen & Anmeldung unter https://t1p.de/RoyaHakakian.

Fakten

  • Das Jüdische Museum München befindet sich am St.-Jakobs-Platz 16.
  • Roya Hakakian wurde in eine jüdische Familie in Iran geboren.
  • Sie erlebte die Islamische Revolution 1979 als junge Heranwachsende.
  • Sie beantragte 1985 politisches Asyl in den USA.
  • Dort studierte sie Psychologie und Lyrik.
  • Ihr erstes Buch 'Journey from the Land of No' wurde 2004 veröffentlicht.
  • Es erschien 2008 auf Deutsch.
  • Sie arbeitet heute als Journalistin und publiziert insbesondere zum Verhältnis zwischen Iran und USA.
  • Sie gehört zu den wichtigsten Stimmen, die die Islamische Republik kritisch betrachten.
  • Sie unterrichtet seit 2015 bei THREAD, einem Schreibworkshop an der Yale University.
  • Sie ist Fellow am Davenport College.
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