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Drittes Kunstwerk des Projekts „Ortskundig“ wird eingeweiht

Am Sonntag, dem 20. September, von 14 bis 17 Uhr wird auf der Interventionsfläche Rastplatz an der Fischwegbrücke (Chemnitztalstraße/ Heinersdorfer Straße) am Chemnitztalradweg in Draisdorf das dritte von drei Kunstwerken des Projekts „Ortskundig“ feierlich eingeweiht: „miteinander?!“ von Peggy Albrecht. Besucher:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit musikalischer Begleitung, kreativer Mitmachaktion und Zeit für Begegnung und Austausch.
Vertreter:innen der Medien sind ebenfalls herzlich eingeladen.
Das rund neun Meter lange Kunstwerk wurde aus lasergeschnittenem Cortenstahl in einer Stärke von acht Millimetern gefertigt und ist auf einem Betonsockel in der Wiese montiert. Durch die charakteristische Rostoptik des Stahls fügt sich das Kunstwerk ideal in die Umgebung dieses besonderen Ortes ein. Der Entwurf der Künstlerin Peggy Albrecht wurde vom Unternehmen Mehner Metallbau aus Burgstädt technisch umgesetzt.
Peggy Albrecht: „Der Standort des Objektes vereint die Lage am Chemnitztalradweg und die ländliche Umgebung in Draisdorf. Diese Besonderheit sollte sich in dem Kunstwerk widerspiegeln.So sind die verschiedensten Fahrradfahrertypen, die den Radweg nutzen, auf einem langen tandemartigen Gefährt dargestellt. Es findet sich der sportliche ,Rennfahrer‘ genauso wie die gemütlich radelnde Oma, die junge Frau und der Vater mit Kind. Von Jung bis Alt und von rasant bis langsam – jeder ist Teil dieser sich vorwärts bewegenden Gesellschaft. Somit ist dieses Objekt auch ein Symbol für das Miteinander. Jeder ist einzigartig, aber nur gemeinsam und mit Rücksicht auf die anderen kommt man sicher voran. Einen wichtigen Teil des Kunstwerkes bilden die Details, die auf die ländliche Umgebung verweisen. Vor Ort vorkommende Tiere und verschiedene Pflanzen komplettieren und bereichern die künstlerische Gestaltung.“
Kunstprojekt „Ortskundig“
„Ortskundig“ ist ein Projekt des Chemnitzer Künstlerbundes e. V. im Zuge der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025, das von der Stadt Chemnitz mittels einer zweckgebundenen Kunstförderung unter dem Aspekt „Kunst am Fluss“ finanziert wird. Damit wurde es drei regional ansässigen Künstler:innen ermöglicht, Kunstwerke auf drei Interventionsflächen zu erschaffen.
Die Idee war, die Bevölkerung von Beginn an in den Schaffensprozess mit einzubeziehen, denn Kunst im öffentlichen Raum sollte auch von der Gesellschaft erlebt und geschätzt werden. Das Ansinnen des Projekts ist, nicht nur ein Gefühl der Verbundenheit mit dem künstlerischen Objekt zu schaffen, sondern auch das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft stärken.
Das erste Kunstwerk ist die sechs Meter hohe Edelstahlplastik „Gestern ist heute wird morgen“ von Ronald Münch, die auf dem Vorplatz der Hartmannfabrik steht. Das zweite Kunstwerk ist die aus 22 Metallbögen und 165 Eichenplanken bestehende Skulptur „Treib Gut Rettungsring“ von Christoph Roßner auf der Interventionsfläche unter dem Viadukt über die Annaberger Straße/ Beckerstraße.
Die Kosten für die drei Kunstwerke inkl. Installation belaufen sich auf insgesamt 300.000 Euro.

Fakten

  • Das dritte Kunstwerk des Projekts „Ortskundig“ wird am Sonntag, dem 20. September, von 14 bis 17 Uhr eingeweiht.
  • Die Interventionalfläche ist die Rastplatz an der Fischwegbrücke (Chemnitztalstraße/ Heinersdorfer Straße) am Chemnitztalradweg in Draisdorf.
  • Das Kunstwerk „miteinander?!“ wurde aus lasergeschnittenem Cortenstahl in einer Stärke von acht Millimetern gefertigt und ist auf einem Betonsockel in der Wiese montiert.
  • Der Entwurf der Künstlerin Peggy Albrecht wurde vom Unternehmen Mehner Metallbau aus Burgstädt technisch umgesetzt.
  • Die Besonderheit des Standorts sollte sich in dem Kunstwerk widerspiegeln, indem die verschiedenen Fahrradfahrertypen auf einem langen tandemartigen Gefährt dargestellt werden.
  • Das Objekt ist ein Symbol für das Miteinander, da jeder Teil der sich vorwärts bewegenden Gesellschaft einzigartig ist, aber nur gemeinsam und mit Rücksicht auf die anderen kommt man sicher voran.
  • Die Details im Kunstwerk verweisen auf die ländliche Umgebung, indem Vor Ort vorkommende Tiere und verschiedene Pflanzen komplettieren und bereichern die künstlerische Gestaltung.
  • Das Projekt „Ortskundig“ ist ein Projekt des Chemnitzer Künstlerbundes e. V. im Zuge der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025.
  • Die Stadt Chemnitz finanziert das Projekt mittels einer zweckgebundenen Kunstförderung unter dem Aspekt „Kunst am Fluss“.
  • Drei regional ansässige Künstlerinnen und Künstler wurden ermöglicht, Kunstwerke auf drei Interventionsflächen zu erschaffen.
  • Die Idee war, die Bevölkerung von Beginn an in den Schaffensprozess mit einzubeziehen, denn Kunst im öffentlichen Raum sollte auch von der Gesellschaft erlebt und geschätzt werden.
  • Das erste Kunstwerk ist die sechs Meter hohe Edelstahlplastik „Gestern ist heute wird morgen“ von Ronald Münch auf dem Vorplatz der Hartmannfabrik.
  • Das zweite Kunstwerk ist die aus 22 Metallbögen und 165 Eichenplanken bestehende Skulptur „Treib Gut Rettungsring“ von Christoph Roßner auf der Interventionsfläche unter dem Viadukt über die Annaberger Straße/ Beckerstraße.
  • Die Kosten für die drei Kunstwerke inkl. Installation belaufen sich auf insgesamt 300.000 Euro.
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