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Die besten Bluetooth-Tracker im Test

Shutterstock / Ink Drop



Schlüssel verlegt, Geldbörse verschwunden, Rucksack nicht mehr auffindbar? Ein Bluetooth-Tracker hilft dabei, solche Gegenstände schnell wiederzufinden. Dazu befestigen Sie den kleinen Sender am gewünschten Gegenstand und können ihn anschließend per Smartphone orten oder einen Signalton abspielen lassen.



Der Markt bekommt dabei bald einen neuen prominenten Mitspieler: Google bringt mit dem Pixel Tag erstmals einen eigenen Bluetooth-Tracker auf den Markt. Er nutzt das neue „Find-Hub“-Netzwerk von Google, über das auch andere Android-Smartphones beim Auffinden verlorener Gegenstände helfen. In der Nähe lässt sich der Pixel Tag zudem mithilfe von Ultrabreitband (UWB) und Bluetooth 6 mit Channel Sounding besonders präzise orten. Der Verkaufsstart ist für November 2026 geplant, zunächst allerdings noch nicht in Deutschland.



Je nach Modell bieten Bluetooth-Tracker weitere praktische Funktionen. Manche lassen sich mit Sprachassistenten wie Alexa, Google Assistant oder Siri verbinden. Andere unterstützen besonders genaue Ortung per UWB oder erlauben es, ihren Standort über ein großes Gerätenetzwerk zu ermitteln. Welche Tracker in der Praxis überzeugen, zeigen wir in unserem Test.



Wichtig: Bluetooth-Tracker sind keine GPS‑Tracker. Sie können die aktuelle Position des Senders normalerweise nicht unabhängig auf einer Karte anzeigen. Stattdessen kommunizieren sie per Bluetooth mit einem Smartphone in der Nähe oder nutzen ein Netzwerk anderer Geräte, um den Standort eines verlorenen Trackers zu übermitteln. Angezeigt wird außerdem zumeist der letzte bekannte Standort.



Ein GPS-Tracker kann seinen Standort dagegen regelmäßig selbst bestimmen und über das Mobilfunknetz übertragen. Damit lässt sich ein entsprechend ausgestatteter Tracker auch über große Entfernungen hinweg verfolgen. Wenn Sie einen solchen Tracker suchen, finden Sie passende Modelle in unserer Liste der besten Koffer-Tracker.



So funktioniert die Ortung



Solange Sie sich innerhalb der Bluetooth-Reichweite des Trackers befinden (bei manchen Modellen sind das unter optimalen Bedingungen bis zu 120 Meter), kann Ihr Smartphone eine direkte Verbindung herstellen und den Tracker klingeln lassen. In der Praxis verkürzen Wände und andere Hindernisse die Reichweite oft aber deutlich. Auch die Lautstärke des Trackers bestimmt, wie schnell Sie einen verlegten Gegenstand tatsächlich finden.



Ist der Gegenstand weiter entfernt, kommen die Community-Netzwerke der Hersteller ins Spiel. Befindet sich ein anderes kompatibles Smartphone in Bluetooth-Reichweite des verlorenen Trackers, kann es dessen Standort anonym an das Netzwerk übermitteln. Sie sehen anschließend per App, wo der gesuchte Gegenstand zuletzt erkannt wurde.



Das macht Bluetooth-Tracker auch für verlorene Gegenstände außerhalb der eigenen Wohnung interessant – etwa für einen Schlüssel, der im Parkhaus oder am Bahnhof liegen geblieben ist. Der Tracker selbst benötigt dafür keine GPS-Verbindung und meist auch keine eigene Mobilfunkanbindung.



Besonders groß ist Apples „Wo ist?“-Netzwerk, das auf Millionen kompatibler Apple-Geräte zurückgreifen kann. Airtags profitieren davon unmittelbar und benötigen keine zusätzliche App auf den Geräten, die bei der Ortung helfen. Sie funktionieren allerdings nur im Apple-Ökosystem und sind für Android-Nutzer daher keine Option.



Auch Dritthersteller bieten Tracker an, die mit Apples „Wo ist?“ kompatibel sind. Modelle wie der Chipolo POP oder Card lassen sich dadurch in Apples App und Ortungsnetzwerk einbinden. Die Funktion „Präzise Suche“ mit Richtungshinweisen bleibt aktuell jedoch dem Airtag vorbehalten. Alternativ funktionieren diese Tracker aber auch mit Googles „Find Hub”.



Wenn Sie gleich mehrere Tracker kaufen möchten, erhalten Sie häufig Mengenrabatte. Bluetooth-Tracker eignen sich außerdem hervorragend als praktisches Geschenk für Freunde und Verwandte.






Jim Martin



Samsung Galaxy SmartTag 2






Jon Mundy / Foundry



Pro




Bis zu 500 Tage Batterielaufzeit



IP67-zertifiziert und damit gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt



Kompassansicht für die Suche in der Nähe




Kontra




120 Meter Bluetooth-Reichweite nur unter optimalen Bedingungen



Volle Funktionen nur mit Samsung-Galaxy-Smartphones




Der Galaxy SmartTag2 ist Samsungs Bluetooth-Tracker für Schlüssel, Taschen, Gepäck und andere Dinge, die gerne mal verschwinden. Im Nahbereich hilft SmartThings Find beim Aufspüren: Der Tag gibt auf Wunsch einen Signalton von sich, kompatible Galaxy-Smartphones können ihn zudem per Ultrabreitband (UWB) besonders präzise orten und zeigen Richtung und Entfernung an. Liegt der Gegenstand außerhalb der Bluetooth-Reichweite, kann das SmartThings-Find-Netzwerk bei der Suche helfen, indem teilnehmende Galaxy-Geräte den Standort des Tags erfassen.



Mit seinem IP67-zertifizierten Gehäuse steckt der SmartTag2 in der Regel auch Regen und Staub problemlos weg. Die austauschbare CR2032-Batterie soll bis zu 500 Tage durchhalten, im Energiesparmodus sind laut Samsung bis zu 700 Tage möglich. Praktisch im Verlustfall: Über NFC kann ein Finder die hinterlegten Kontaktdaten und eine Nachricht mit praktisch jedem Smartphone abrufen. Einen wichtigen Haken gibt es allerdings: Der SmartTag2 ist eng an Samsungs Ökosystem gebunden und lässt sich nicht vollwertig mit iPhone, Pixel oder anderen Android-Smartphones nutzen.



Life360 Tile Slim






Jon Mundy / Foundry



Pro




Flache Bauform im Scheckkartenformat



Mit iOS und Android kompatibel



IP68-zertifiziert und damit gut gegen Wasser und Staub geschützt



Zwei-Wege-Suche und praktische SOS-Funktion




Kontra




Einige Komfortfunktionen teilweise nur mit kostenpflichtigem Tile-Premium-Abo



Außerhalb der Bluetooth-Reichweite vergleichsweise kleines Ortungsnetzwerk



Fest verbaute Batterie muss nach etwa drei Jahren mit dem Tracker ersetzt werden




Der Life360 Tile Slim bringt die wichtigsten Tracker-Funktionen in ein flaches Kartenformat und eignet sich damit besonders für Geldbörsen, Reiseunterlagen oder Laptoptaschen. Über die Tile-App lässt sich der Tracker in Bluetooth-Reichweite anklingeln. Umgekehrt genügt ein Druck auf die Taste des Tile Slim, um das eigene Smartphone zum Klingeln zu bringen – selbst wenn es stummgeschaltet ist. Der Tracker funktioniert sowohl mit iOS als auch mit Android.



Praktisch ist die Zwei-Wege-Suche primär im Alltag: Statt minutenlang nach dem Smartphone oder der Geldbörse zu suchen, lassen sich beide Geräte gegenseitig aufspüren. Dazu kommt eine ungewöhnliche Zusatzfunktion: Über die Taste des Trackers kann eine stille SOS-Benachrichtigung mit dem eigenen Standort an eine hinterlegte Life360-Familiengruppe gesendet werden.



Mit IP68 ist der Tile Slim gut gegen Staub und Wasser geschützt. Die fest verbaute Batterie hält laut Hersteller rund drei Jahre, lässt sich danach allerdings nicht austauschen – dann muss der komplette Tracker ersetzt werden. Ein weiterer Haken zeigt sich bei der Fernortung: Außerhalb der eigenen Bluetooth-Reichweite ist der Tile Slim auf andere Geräte mit aktiver Tile- oder Life360-App angewiesen. Das Ortungsnetzwerk ist damit weniger dicht als Apples „Wo ist?“ oder Googles „Find Hub”. Für den Alltag in Wohnung und Büro ist der Tile Slim daher interessanter als für verlorenes Gepäck auf Reisen.



Life360 Tile Pro






Jon Mundy / Foundry



Pro




Bis zu 150 Meter Bluetooth-Reichweite



Austauschbare CR2032-Batterie



IP68-zertifiziert und mit iOS sowie Android kompatibel




Kontra




Einige Komfortfunktionen teilweise nur mit kostenpflichtigem Tile-Premium-Abo



Außerhalb der Bluetooth-Reichweite vergleichsweise kleines Ortungsnetzwerk



Keine UWB-Unterstützung für präzise Richtungssuche




Der Life360 Tile Pro ist der klassische Schlüsselanhänger-Tracker im Tile-Sortiment und richtet sich an alle, die vor allem Schlüssel, Taschen oder andere Alltagsgegenstände zuverlässig wiederfinden möchten. In Bluetooth-Reichweite lässt sich der Tracker über die Tile- oder Life360-App anklingeln. Mit einer angegebenen Reichweite von bis zu 150 Metern kommt er dabei weiter als viele Konkurrenten – in der Praxis hängt die tatsächliche Distanz allerdings stark von Wänden und anderen Hindernissen ab. Umgekehrt kann ein Druck auf den Tile Pro auch das eigene Smartphone klingeln lassen, wenngleich es stummgeschaltet ist.



Der Pro funktioniert mit iOS und Android und lässt sich ohne zusätzliches Zubehör am Schlüsselbund befestigen. Das nach IP68 geschützte Gehäuse steckt auch Wasser und Staub gut weg. Anders als viele flache Tracker besitzt der Tile Pro außerdem eine austauschbare CR2032-Knopfzelle, sodass nach dem Batteriewechsel nicht gleich ein neuer Tracker fällig wird.



Für die Suche außerhalb der eigenen Bluetooth-Reichweite nutzt der Tile Pro das Tile-/Life360-Netzwerk. Dessen Abdeckung hängt allerdings davon ab, wie viele Nutzer mit aktiver Tile- oder Life360-App in der Nähe unterwegs sind. In Deutschland ist die Ortungschance dadurch geringer als bei Trackern, die Apples „Wo ist?“ oder Googles Find Hub nutzen. Eine präzise UWB-Suche mit Richtungspfeilen bietet der Tile Pro ebenfalls nicht. Wer dagegen einen robusten, plattformübergreifenden Tracker für die alltägliche Suche im Nahbereich sucht, spielt mit dem Pro seine Stärken aus.



Chipolo POP






Jon Mundy / Foundry



Pro




Mit Apple „Wo ist?“ und Google Find Hub kompatibel



Sehr lauter Signalton mit bis zu 120 dB



Zusätzliche Funktionen wie Außer-Reichweite-Warnung und „Ruf dein Telefon an“




Kontra




Einige Funktionen setzen die kostenlose Chipolo-App voraus



Nur IP55-zertifiziert und damit weniger gut gegen Wasser geschützt als einige Konkurrenten



Batterielaufzeit von etwa einem Jahr




Der Chipolo POP ist ein vielseitiger Bluetooth-Tracker, der sich sowohl mit iPhones als auch mit Android-Smartphones nutzen lässt. Seine größte Stärke ist die Wahl zwischen zwei Ortungsnetzwerken: Unter iOS bindet er sich in Apples „Wo ist?“ ein, unter Android nutzt er Googles „Find Hub“. Damit lässt sich ein verlorener Gegenstand auch dann wiederfinden, wenn er sich weit außerhalb der eigenen Bluetooth-Reichweite befindet.



Für die Suche in der Nähe spielt der POP einen besonders lauten Signalton mit bis zu 120 dB ab. Die kostenlose Chipolo-App bietet darüber hinaus praktische Zusatzfunktionen: Sie warnt auf Wunsch, wenn Sie einen markierten Gegenstand zurücklassen, und kann das Smartphone über den Tracker klingeln lassen – selbst wenn es auf lautlos gestellt ist. Auch ein Fernauslöser für die Smartphone-Kamera gehört zum Funktionsumfang.



Der POP verbindet sich per Bluetooth 6.0, erreicht laut Hersteller bis zu 90 Meter Reichweite und arbeitet mit einer austauschbaren CR2032-Knopfzelle, die bis zu ein Jahr durchhalten soll. Das Gehäuse ist nach IP55 gegen Staub und Wasserstrahlen geschützt. Wer einen möglichst universellen Tracker für Apple- und Android-Geräte sucht, findet hier eine interessante Alternative zu den stärker an ein einzelnes Ökosystem gebundenen Modellen.



Chipolo CARD






Jon Mundy / Foundry



Pro




Flaches Kartenformat und damit gut für Geldbörsen und Reisepasshüllen geeignet



Mit Qi kabellos wiederaufladbar



Wahlweise mit Apple „Wo ist?“ oder Google Find Hub nutzbar




Kontra




Akku muss etwa alle sechs Monate aufgeladen werden



Keine UWB-Unterstützung für präzise Richtungssuche



Qi-Ladegerät nicht im Lieferumfang enthalten




Die Chipolo CARD ist ein Bluetooth-Tracker im Scheckkartenformat und damit eine besonders praktische Lösung für Geldbörsen, Reisepasshüllen oder andere flache Fächer. Trotz ihrer geringen Bauhöhe bringt sie einen gut hörbaren Signalton mit und lässt sich über die jeweilige App anklingeln. Über die integrierte Taste kann die CARD außerdem das eigene Smartphone klingeln lassen – auch wenn dieses stummgeschaltet ist.



Eine Besonderheit ist auch hier wieder die Wahl des Ortungsnetzwerks: Die aktuelle CARD lässt sich entweder mit Apples „Wo ist?“ oder Googles Find Hub koppeln. Dadurch kann sie auch außerhalb der eigenen Bluetooth-Reichweite über die jeweiligen Gerätenetzwerke geortet werden. Die Entscheidung für eines der beiden Systeme erfolgt bei der Einrichtung; ein gleichzeitiger Betrieb in beiden Netzwerken ist nicht vorgesehen.



Anders als viele Karten-Tracker muss die CARD nach dem Entladen nicht entsorgt werden. Ihr integrierter Akku lässt sich kabellos über ein Qi-Ladegerät aufladen und hält je nach Nutzung mehrere Monate durch. Ein Ladepad gehört allerdings nicht zum Lieferumfang. Das nach IP67 geschützte Gehäuse ist zudem gegen Staub und zeitweiliges Untertauchen geschützt.



Auf eine UWB-Ortung mit Richtungspfeilen müssen Sie verzichten. Für die alltägliche Suche in der Wohnung oder unterwegs bietet die CARD dennoch eine interessante Kombination aus flacher Bauform, wiederaufladbarem Akku und freier Wahl zwischen Apples und Googles Ortungsnetzwerk.



Apple Airtag: Bester Tracker für iOS-Nutzer






Jon Mundy / Foundry



Pro




Präzise Ortung mit U1-Chip



Größte Community




Kontra




Funktioniert nicht mit Android



Kein Loch für Schlüsselanhänger




Der Airtag ist vielleicht nicht der günstigste Bluetooth-Tracker, aber wenn Sie ein iPhone besitzen – insbesondere eines der neuesten Modelle mit U1-Chip (Apple iPhone 11 und neuer) –, ist er die beste Wahl.



Das liegt daran, dass Sie dank der Ultrabreitband-Technologie, die in Verbindung mit dem U1-Chip verwendet wird, eine satellitengestützte Positionsbestimmung erhalten, wenn Sie weniger als 20 Meter vom Airtag entfernt sind. Dafür werden die Daten der iPhone-Kamera, von der Augmented-Reality-Plattform ARKit, vom Beschleunigungssensor und vom Gyroskop genutzt. Über Ton, Haptik und visuelle Rückmeldungen wird der Nutzer dann zu einem verlorenen Airtag geführt.



Und noch ein Pluspunkt ist Apples “Wo ist?”-Netzwerk. Wenn Sie Ihren Airtag verlieren, hilft Ihnen das weltweite Netzwerk von iPhone-Nutzern, ihn zu finden. Einige Dritthersteller-Tracker sind auch für die Zusammenarbeit mit diesem Netzwerk zertifiziert. Das macht es wesentlich einfacher, Ihren verlorenen Gegenstand wiederzufinden.



Ein Nachteil ist, dass es kein Loch für einen Schlüsselanhänger gibt und Airtags nicht mit Android funktionieren. Das erste Problem können Sie mit einem entsprechenden Anhänger von Apple oder von einem Dritthersteller beheben.



Ugreen Finder Slim: Bester iOS-Tracker für die Geldbörse






Jon Mundy / Foundry



Pro




Der dünnste Brieftaschen-Tracker



Funktioniert mit Apple “Wo ist?”



Wiederaufladbare Batterie



IP68-Schutz




Mit nur 1,7 Millimeter Dicke ist das der dünnste Bluetooth-Tracker in unserem Test. Sie werden nicht bemerken, dass er in Ihrer Brieftasche steckt, so dünn ist er.



Er funktioniert nur mit der “Wo ist?”-App von Apple. Mit 80 Dezibel ist er auch ziemlich laut. Es ist nicht nur seine geringe Größe, die ihn zu unserem Lieblings-Tracker in Kartenform macht, sondern auch sein 155-Milliamperestunden-Akku, der magnetisch wiederaufladbar ist. Der Wallet Finder Tracker sollte bis zu einem Jahr mit einer einzigen Ladung auskommen und Ugreen behauptet, dass die Batterie über 10 Jahre hält. Mit der Schutzart IP68 bietet er außerdem einen hohen Schutz gegen Staub und Wasser.



Chipolo ONE Spot: Beste Airtag-Alternative






Jon Mundy / Foundry



Pro




Funktioniert mit Apple “Wo ist?”



Loch für Schlüsselring




Kontra




Funktioniert nicht mit Android



Kein U1-Chip




Chipolo ist Apple zuvorgekommen und hat seinen ONE-Tracker mit “Wo ist?” kompatibel gemacht, noch bevor Apple den Airtag auf den Markt gebracht hat. In mancher Hinsicht ist der ONE-Tracker sogar besser als der Airtag, da man ihn dank seines Lochs einfach an den Schlüsselbund hängen kann.



Er funktioniert nur mit Apples “Wo ist?”, nicht mit der eigenen App von Chipolo, was bedeutet, dass er für Android-Besitzer nicht geeignet ist. (In diesem Fall bietet Chipolo jetzt den One Point an, der mit dem “Geräte finden”-System von Google funktioniert).



Wenn Sie jedoch ein iPhone besitzen, ist der ONE Spot ein hervorragender Tracker mit einer größeren Reichweite und einem etwas lauteren Klingelton als der Airtag – und er ist auch billiger. Außerdem nutzt er die iPhone-Community im Gegensatz zu Chipolos eigener, kleinerer Nutzergemeinde.



Der Tracker bietet IPX5-Wasserbeständigkeit und eine austauschbare Batterie, die allerdings nur ein Jahr statt zwei Jahre hält, obwohl es sich um die gleiche CR2032-Zelle handelt. Das bedeutet natürlich auch, dass es keinen U1-Chip gibt, sodass Sie nicht die gleichen präzisen Anweisungen wie bei einem Airtag erhalten, wenn Sie in der Nähe sind, aber Ihren vermissten Gegenstand weiterhin nicht finden können.



Ugreen Finder: Preiswerte Airtag-Alternative für iOS-Nutzer






Jon Mundy / Foundry



Pro




Funktioniert mit Apples “Wo ist?”



Wiederaufladbare Batterie



IP68-Schutz



Loch für Schlüsselanhänger




Dieses Gerät funktioniert mit Apples “Wo ist?” (nur iOS) und ist eine praktische Airtag-Alternative. Mit der Aussparung können Sie den Tag unter anderem an Ihrem Schlüsselbund befestigen. Außerdem verfügt er über eine austauschbare Batterie, die laut Ugreen zwei Jahre halten soll.



Der Alarmton ist mit 80 Dezibel sehr laut. Sie können den Tracker mit bis zu fünf Personen teilen, sodass der Gegenstand, an dem er befestigt ist, auch von Freunden und Familie geortet werden kann.



Tile Sticker (2022): Beste Tracker für Fernbedienungen






Jon Mundy / Foundry



Pro




Winzig



Klebt an jeder flachen Oberfläche




Kontra




Batterie nicht austauschbar




Der Tile Sticker eignet sich besonders für Gegenstände, die häufig verlegt werden – etwa die Fernbedienung. Dank seiner selbstklebenden Rückseite lässt er sich aber auch auf Kameras, Skateboards, Akkubohrern, Brillenetuis oder unter dem Fahrradsattel befestigen. Mit einem Durchmesser von nur 27 Millimetern ist der Tracker äußerst kompakt und haftet auf nahezu jeder glatten Oberfläche.



Er ist wasserfest und seine Batterie hält bis zu drei Jahre. Schade nur, dass Sie sie nicht austauschen können. Mit einer kleinen Taste an der Seite des Trackers können Sie Ihr Smartphone klingeln lassen, wenn Sie es verlegt haben, genau wie bei den anderen Tile‑Trackern. Der Tile Sticker verhält sich genau so wie der Tile Mate oder Tile Pro. Die zweite Generation bietet zudem eine erhöhte Reichweite von 76 Metern.



Kaufberatung: Bluetooth-Tracker



Bei einem guten Bluetooth-Tracker kommt es nicht allein auf die maximale Reichweite an. Wichtig sind ein lauter Klingelton, eine zuverlässige Verbindung und ein robustes Gehäuse, das auch Regen und Staub verkraftet. Wer den Tracker regelmäßig draußen verwendet, sollte deshalb auf eine entsprechende IP-Zertifizierung achten.



Auch die verbaute Batterie ist wichtig. Modelle mit austauschbarer Knopfzelle lassen sich über Jahre hinweg weiterverwenden, während Tracker mit fest verbautem Energiespeicher nach dessen Lebensende ersetzt werden müssen. Je nach Modell reicht eine Batterie von rund einem Jahr bis zu mehreren Jahren.



Auch praktische Zusatzfunktionen können Ihren Alltag erleichtern. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, per Knopfdruck das Smartphone klingeln zu lassen. Einige Tracker bieten zudem UWB für eine besonders präzise Ortung in der Nähe, Warnungen beim Zurücklassen eines Gegenstands oder einen NFC-Modus, über den ein Finder Kontakt zum Besitzer aufnehmen kann.



Noch wichtiger als einzelne Komfortfunktionen ist aber das Ortungsnetzwerk. Innerhalb der Bluetooth-Reichweite können Sie einen Tracker direkt per Smartphone suchen. Ist der Gegenstand weiter entfernt, hängt die Chance auf einen Fund davon ab, wie viele kompatible Geräte in der Umgebung am jeweiligen Netzwerk teilnehmen.



Apples „Wo ist?“ und Googles Find Hub haben hier einen großen Vorteil, weil Millionen von iPhones beziehungsweise Android-Geräten als potenzielle Helfer dienen können. Bei kleineren Netzwerken wie Tile ist die Abdeckung dagegen regional deutlich stärker von der Verbreitung der jeweiligen App abhängig.



Warum sind ältere Modelle nicht in der Liste?



Bei der Auswahl konzentrieren wir uns auf aktuelle Tracker, die noch regulär erhältlich sind und deren Technik beziehungsweise Ortungsnetzwerk dem heutigen Stand entspricht. Ältere Modelle wie TrackR Bravo oder TrackR Pixel spielen deshalb keine Rolle mehr. Ihre technischen Schwächen – etwa kurze Batterielaufzeiten oder eine geringe Reichweite – sind für eine aktuelle Kaufentscheidung zudem wenig aussagekräftig.



Auch Googles neuer Pixel Tag ist in diesem Vergleich noch nicht vertreten. Google hat den Tracker zwar bereits vorgestellt, der Verkaufsstart ist aber erst für November 2026 geplant und für Deutschland bislang nicht angekündigt. Sobald das Gerät regulär erhältlich ist, werden wir Sie informieren.



(PC-Welt)