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Fertigstellung des neuen Hesperidengartens verschiebt sich

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) baut derzeit einen neuen Hesperidengarten in der Johannisstraße 41, der die drei bestehenden Hesperidengärten ergänzen wird. Statt wie ursprünglich geplant Ende September 2026 kann die Baumaßnahme jedoch erst im Winter 2026/2027 abgeschlossen werden.
„Die Beschaffenheit des Geländes der ehemaligen Pinselfabrik hat die Baufirmen vor besondere Herausforderungen gestellt, die die Fertigstellung leider verzögern. Die Hesperidengärten sind wichtige Grünflächen im dicht bebauten Stadtteil St. Johannis. Mit dem neuen Hesperidengarten erweitern wir nicht nur das wertvolle grüne Erholungsangebot, sondern setzen auch ein Zeichen für eine lebenswerte und nachhaltige Stadtentwicklung. Aus einer ehemaligen Industriebrache erschaffen wir ein wertvolles Stück Stadtnatur für Nürnberg“, erklärt Erster Sör-Werkleiter und Bürgermeister Andreas Krieglstein.
Im Verlauf der Bauausführung wurden zusätzliche Arbeiten erforderlich, deren Umfang zum Zeitpunkt der Ausschreibung noch nicht absehbar war. Ursache hierfür ist insbesondere der geplante teilweise Erhalt der Mauern der ehemaligen Pinselfabrik. Diese werden in die neue Gartenanlage integriert und künftig unter anderem als Rückwand für eine Pergola sowie als Bastionsmauer zu den tieferliegenden bestehenden Hesperidengärten dienen.
Im Zuge der Arbeiten zeigte sich, dass die Bestandsmauern unterschiedliche Fundamentierungen und statische Eigenschaften aufweisen. Die notwendigen Aushub-, Fundament- und Betonarbeiten konnten daher aus Sicherungsgründen nur abschnittsweise durchgeführt werden. Zusätzlich waren statische Untersuchungen zur Sicherung der Bestandsmauern erforderlich. Da weitere Arbeitsschritte von diesen Maßnahmen abhängig waren und nicht parallel ausgeführt werden konnten, kam es zu Verzögerungen im Bauablauf. Auch längere Lieferzeiten für Baumaterialien und Fertigteile führten zu zeitlichen Verzögerungen und teilweise notwendigen Unterbrechungen der Arbeiten.
Der neue Hesperidengarten ergänzt künftig die drei bestehenden historischen Hesperidengärten im Stadtteil St. Johannis. Auf dem Gelände entsteht eine barrierefreie Gartenanlage, die historische Gestaltungselemente der Hesperidengärten zeitgemäß interpretiert. Neben Gartenparterres, Staudenbeeten und Sitzbereichen gehören auch ein Kabinettgarten im Bereich der ehemaligen Pinselfabrik, ein Entrée mit Brunnen sowie ein schattiges Wäldchen mit bestehendem Baumbestand zur neuen Anlage.
Da die Hesperidengärten jährlich vom 1. November bis zum 31. März für die Wintersaison schließen, wird der neue Garten im Frühjahr 2027 eröffnet. Sör plant, ihn im April 2027 gemeinsam mit den drei bestehenden Hesperidengärten für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die veranschlagten Baukosten für das Projekt betragen rund 2,6 Millionen Euro. Es wird mit rund 1,9 Millionen Euro von der Regierung von Mittelfranken im Rahmen des Bayerischen Städteförderungsprogramms „Initiative Flächenentsiegelung“ gefördert. Beides bleibt durch die Bauverzögerung unberührt.   maj
Weitere Informationen online unter https://www.nuernberg.de/internet/soer_nbg/hesperidengaerten.html

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Fakten

  • Der neue Hesperidengarten wird in der Johannisstraße 41 in Nürnberg gebaut.
  • Die Fertigstellung des neuen Hesperidengartens wurde auf Winter 2026/2027 verschoben.
  • Die Baufirmen haben vor besondere Herausforderungen gestellt, die die Fertigstellung verzögern.
  • Der neue Hesperidengarten ergänzt künftig die drei bestehenden historischen Hesperidengärten im Stadtteil St. Johannis.
  • Die veranschlagten Baukosten für das Projekt betragen rund 2,6 Millionen Euro.
  • Das Projekt wird mit rund 1,9 Millionen Euro von der Regierung von Mittelfranken gefördert.
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