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Erhalt der Synagogenmauer: Projekt "Bruchstelle 1938" und Ausstellung zur Sichtbarkeit jüdischen Bauens in Sachsen vorgestellt

Das Projekt "Bruchstelle 1938" setzt sich für die Erhaltung der Synagogenmauer in Dresden ein, die als wichtiger Gedenk- und Begegnungsort fungiert. Kürzlich im Kulturpalast präsentiert, bot die Ausstellung "Platz finden" spannende Einblicke in die Sichtbarkeit jüdischen Bauens in Sachsen. Experten wie Clemens Uhlig und Rico Drechsler verdeutlichten die Bedeutung des Denkmals und die Bildungsaspekte dahinter. Mit der geplanten virtuellen Rekonstruktion der Synagoge wird auch die Erinnerung wachgehalten. Der Fokus liegt darauf, das kulturelle Erbe zu bewahren und den Dialog zu fördern, um ein Bewusstsein für die Vergangenheit zu schaffen.

Das Projekt "Bruchstelle 1938" setzt sich aktiv für die Erhaltung des Kulturdenkmals Synagogenmauer in Dresden ein. Diese Mauer stellt nicht nur ein historisches Relikt dar, sondern auch einen wichtigen Gedenk- und Begegnungsort an der Stelle der einst 1938 zerstörten Synagoge. Vor Kurzem wurde das Projekt im Dresdener Kulturpalast vorgestellt, wo auch die Ausstellung "Platz finden. Zur Sichtbarkeit jüdischen Bauens in Sachsen" des Zentrums für Baukultur Sachsen (ZfBK) zu sehen war.

Rund 35 Besucher erhielten bei dieser Veranstaltung einen facettenreichen Einblick in die Thematik des jüdischen Bauens in Sachsen. Clemens Uhlig vom Stadtarchiv, der das Projekt im Auftrag von Kulturbürgermeister Tobias Kämpf betreut, hebt die Wichtigkeit des Denkmals hervor, welches in die Zuständigkeit des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege fällt.

Bei der Veranstaltung trat auch Rico Drechsler, der Vorsitzende des Vereins VOIS e.V., auf und beleuchtete die Thematik aus einer pädagogischen Perspektive. Ein weiteres Highlight der Präsentation ist die von der TU Darmstadt entwickelte virtuelle Rekonstruktion der Synagoge, die ebenfalls im Gedenkort eine wichtige Rolle spielen soll.

Das ZfBK, eine 2017 gegründete gemeinnützige Initiative aus der Zivilgesellschaft, hat sich zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein für Baukultur im gesamten sächsischen Raum zu fördern. Die Ausstellung wird nicht nur in Dresden, sondern auch in Plauen präsentiert und ist unter www.plauen.de/bruchstelle1938 einsehbar.

Fakten

  • Das Projekt "Bruchstelle 1938" zur Erhaltung des Kulturdenkmals
  • Die Synagogenmauer ist ein Gedenk- und Begegnungsort am Ort der 1938 zerstörten Synagoge.
  • Das Zentrum für Baukultur Sachsen zeigte die Ausstellung "Platz finden. Zur Sichtbarkeit jüdischen Bauens in Sachsen"
  • Die rund 35 Besucher erhielten einen facettenreichen Einblick in das Themenfeld.
  • Clemens Uhlig vom Stadtarchiv betreut das Projekt im Auftrag von Kulturbürgermeister Tobias Kämpf
  • Das Kulturdenkmal Synagogenmauer fällt in die Zuständigkeit des Sächsischen Landesamtes für Denkmalpflege.
  • Rico Drechsler, Vorsitzender des Vereins VOIS e.V., beleuchtete das Thema aus pädagogischer Sicht
  • Die von der TU Darmstadt entwickelte virtuelle Rekonstruktion der Synagoge soll auch im Gedenkort zum Tragen kommen.
  • Das Projekt wurde in Dresden vorgestellt und fand im Dresdener Kulturpalast statt.
  • Die Ausstellung wird auch in Plauen gezeigt.
  • Das Zentrum für Baukultur Sachsen ist eine gemeinnützige Initiative, die sich 2017 aus der Zivilgesellschaft gründete.
  • Das Ziel des ZfBK ist die Förderung des Bewusstseins für Baukultur mit Blick auf den gesamten sächsischen Raum.
  • Die Ausstellung wird unter www.plauen.de/bruchstelle1938 gezeigt.
  • Der Standort der Synagogenmauer ist in Dresden.
  • Das Projekt "Bruchstelle 1938" wurde im Jahr 2017 gegründet.
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