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Drei „Rote Bänke“ für den Stadtbezirk Nord als Zeichen und Hilfe gegen häusliche Gewalt

Im Stadtbezirk Nord stehen ab sofort drei „Rote Bänke“ – eine in Hainholz vor Fenskestraße 17 und eine am Vinnhorster Rathausplatz 1A. Eine dritte Bank wird in Kürze in Höhe Engelbosteler Damm 2A nahe Christuskirche (Nordstadt) aufgestellt. Sie sind Signale gegen häusliche Gewalt. Auf ihnen angebrachte Plaketten – darunter eine mit Brailleschrift – vermitteln Informationen, wo Betroffene Unterstützung erhalten können. Der Stadtbezirksrat Nord hat die Entscheidung für das Aufstellen der Bänke getroffen.
Bürgermeister Thomas Hermann, Vorsitzender des Kommunalen Präventionsrates (KPR) der Landeshauptstadt Hannover (LHH), sagte bei einem Termin in der Fenskestraße: „Ich freue mich, dass sich der Stadtbezirksrat Nord intensiv mit dem sehr wichtigen Thema auseinandergesetzt und entschieden hat, diese Aktion des KPR zu unterstützen. Dies ist ein nachhaltiges und starkes Zeichen für Zivilcourage. Und die Informationen auf den Bänken können in Not Hilfe leisten.“
„Wir freuen uns, dass sich das Projekt ‚Rote Bänke für Hannover‘ inzwischen als Zeichen für Zivilcourage etabliert hat. Sie erinnern daran, dass häusliche Gewalt keine Privatsache ist, sondern Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Zusammenleben hat. Gleichzeitig soll dafür sensibilisiert werden, Betroffenen Unterstützung anzubieten“, unterstrichen Sinem Eryurt-Celik und Thea Giebl, Geschäftsführung des Zentrums für Kommunale Kriminalprävention (ZKK) der LHH.
„Der Schutz vor häuslicher Gewalt und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit sind zentrale Anliegen unserer Arbeit. Die ‚Roten Bänke für Hannover‘ leisten hierzu einen wertvollen Beitrag, indem sie das Thema direkt in das Lebensumfeld der Menschen bringen und im Alltag sichtbar machen. Sie setzen ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt und fördern Aufmerksamkeit sowie Haltung“, betonte Argiro Nepienlidou aus der Geschäftsstelle „Hannoversches Interventionsprogramm gegen Häusliche Gewalt“ (HAIP) im Referat für Frauen und Gleichstellung der LHH.
„La Panchina Rossa”, übersetzt „Die Rote Bank“, ist ein Projekt aus Italien und startete im Jahr 2016. Die Bank soll für das Thema geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisieren und die Plätze symbolisieren, die frei bleiben, wenn Frauen häuslicher und sexualisierter Gewalt zum Opfer fallen. „Rote Bänke für Hannover“ ist ein Projekt des Kommunalen Präventionsrates, der beim ZKK angesiedelt ist. 2021 startete der KPR das Projekt „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“. Im Rahmen dessen wurden Ende des Jahres 2022 in der Innenstadt an vier Standorten „Rote Bänke“ aufgestellt, um sie den Opfern häuslicher Gewalt zu widmen. An ihnen sind Rufnummern angebracht, mittels derer Betroffene telefonisch um Hilfe bitten können.
Neben den drei neuen „Roten Bänken“ im Stadtbezirk Nord und den vier Exemplaren in der Innenstadt stehen jeweils drei in Buchholz-Kleefeld und im Stadtbezirk Ricklingen, jeweils zwei in Döhren-Wülfel und in Südstadt-Bult sowie eine in Vahrenwald-List. Das KPR-Projekt wird unterstützt durch das Netzwerk „Hannoversches Interventionsprogramm“ (HAIP) unter Federführung des Referates für Frauen und Gleichstellung der LHH, durch die Polizeidirektion Hannover sowie den Frauennotruf Hannover.
Redaktioneller Hinweis: Unten im Downloadbereich führt ein Link zu drei Fotos (©LHH) in der Fenskestraße. Für die Bildunterschrift:
Foto 1: Sinem Eryurt-Celik (auf der Bank von links) und Thea Giebl, Geschäftsführung des Zentrums für Kommunale Kriminalprävention der Landeshauptstadt Hannover (LHH), Florian Beyer (hinter der Bank von links), Bezirksbürgermeister Nord, und Bürgermeister Thomas Hermann, Vorsitzender des Kommunalen Präventionsrats der LHH Foto 2: Thea Giebl (hinter der Bank links) und Sinem Eryurt-Celik (hinter der Bank mittig), Geschäftsführung des Zentrums für Kommunale Kriminalprävention der Landeshauptstadt Hannover (LHH), Florian Beyer (hinter der Bank links), Bezirksbürgermeister Nord, und Bürgermeister Thomas Hermann (hinter der Bank rechts), Vorsitzender des Kommunalen Präventionsrats der LHH, gemeinsam mit dem Kurs „Beratung für geflüchtete Menschen“ des Kulturtreffs Hainholz e.V. Foto 3: Die neue „Rote Bank“ steht neben der Stele in der Fesnkestraße.

Hier finden Sie den kompletten Artikel:

Fakten

  • Die drei neuen "Rote Bänke" für den Stadtbezirk Nord stehen ab sofort in Hainholz vor Fenskestraße 17 und am Vinnhorster Rathausplatz.
  • Eine dritte Bank wird in Kürze in Höhe Engelbosteler Damm 2A nahe Christuskirche (Nordstadt) aufgestellt.
  • Die "Rote Bänke" sollen Signale gegen häusliche Gewalt sein und Informationen über Unterstützung für Betroffene vermitteln.
  • Der Stadtbezirksrat Nord hat die Entscheidung für das Aufstellen der Bänke getroffen.
  • Bürgermeister Thomas Hermann unterstützt die Aktion des Kommunalen Präventionsrates (KPR) und nennt sie ein nachhaltiges Zeichen für Zivilcourage.
  • Das Projekt "Rote Bänke für Hannover" soll dazu beitragen, dass häusliche Gewalt keine Privatsache ist, sondern Auswirkungen auf unser gesellschaftliches Zusammenleben hat.
  • Die "Rote Bänke" sollen auch dazu beitragen, dass Betroffene Unterstützung erhalten können und dass die Öffentlichkeit sensibilisiert wird.
  • Das Projekt ist Teil des Hannoverschen Interventionsprogramms gegen häusliche Gewalt (HAIP).
  • Die "Rote Bänke" sind ein Projekt aus Italien, das im Jahr 2016 startete und sich auf das Thema geschlechtsspezifische Gewalt konzentriert.
  • Die neuen "Rote Bänken" werden in verschiedenen Stadtteilen Hannovers aufgestellt, darunter in Hainholz, Vinnhorster Rathausplatz, Buchholz-Kleefeld, Ricklingen, Döhren-Wülfel, Südstadt-Bult und Vahrenwald-List.
  • Die "Rote Bänke" haben Rufnummern, mit denen Betroffene telefonisch um Hilfe bitten können.
  • Das Projekt wird unterstützt durch das Netzwerk Hannoversches Interventionsprogramm (HAIP) unter Federführung des Referats für Frauen und Gleichstellung der LHH, die Polizeidirektion Hannover und den Frauennotruf Hannover.
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