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Siegerentwurf für „Neues Quartier Gartenstraße“

Auf einer etwa 11.250 Quadratmeter großen, bislang gewerblich genutzten Fläche an der Gartenstraße in Vilich ist die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers geplant. Um die beste planerische Lösung zu finden, lobte das Joint Venture Yanmaz und Dornieden GmbH & Co. KG als Vorhabenträgerin in Abstimmung mit der Bundesstadt Bonn einen zweistufigen, nicht offenen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb aus. An dem Wettbewerbsverfahren waren zehn ausgewählte Planungsteams aus Architektur/Stadtplanung und Landschaftsarchitektur zur Teilnahme eingeladen. Nach einer ersten Preisgerichtssitzung wurde die Zahl der Teams für die zweite Bearbeitungsphase auf fünf reduziert.
Nach intensiver Beratung sprach sich die Jury in ihrer Preisgerichtssitzung einstimmig für den Entwurf des Architektur- und Stadtplanungsbüros CityFörster zusammen mit nsp Landschaftsarchitekten Stadtplaner (beide aus Hannover) aus. An der Preisgerichtssitzung nahmen neben dem Fachpreisrichter*innen auch Vertreter*innen der Politik sowie der Stadt Bonn teil.
Gelungene Kombination aus Bebauung, Freiraum und Grünflächen
Petra Denny, Leiterin des Stadtplanungsamtes, betonte die hohe Bedeutung eines wettbewerblichen Qualifizierungsverfahrens für eine städtebauliche Entwicklung des Standortes. Sie hob bei dem Siegerentwurf die gelungene Kombination aus Bebauung, Freiraumgestaltung und großzügigen Grünflächen sowie einer besonderen, neuen Platzsituation am Nonnenpfad hervor, durch die neue Aufenthalts- und Begegnungsräume entstehen, die das Miteinander von bestehender und zukünftiger Nachbarschaft fördern und die Identität des Quartiers nachhaltig stärken.
Seitens der Vorhabenträger bedankten sich Baris Yanmaz und Dr. Sebastiaan Gerards ausdrücklich für die hervorragende und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung: „Der offene und konstruktive Austausch hat maßgeblich dazu beigetragen, dass in diesem ambitionierten Wettbewerbsverfahren ein herausragendes Ergebnis erzielt werden konnte. Mit dem Vorhaben entsteht dringend benötigter Wohnraum, der sich behutsam in die bestehende Umgebung einfügt.“
Der Siegerentwurf
Der prämierte Entwurf sieht die Schaffung von etwa 170 Wohneinheiten vor, je zur Hälfte aufgeteilt in öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungsbau. Die vorwiegend viergeschossige Wohnbebauung schafft durch eine geschickte Gliederung qualitätsvolle Aufenthalts- und Freiräume und fügt sich schlüssig in die Umgebung ein. Der auf der Fläche vorhandene Baumbestand wird weitestgehend in die Planung integriert. Das neue Quartier wird im Inneren autofrei; die erforderlichen Stellplätze und ausreichende Fahrradabstellanlagen werden in zwei Tiefgaragen untergebracht.
Der Siegerentwurf wird Grundlage für das sich jetzt anschließende Bebauungsplanverfahren, um möglichst zeitnah dringend benötigten sowie bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Folgende Preise wurden vergeben
Neben dem eindeutigen Siegerentwurf des Architektur- und Stadtplanungsbüros CityFörster zusammen mit nsp Landschaftsarchitekten Stadtplaner (beide aus Hannover) wurde die Wettbewerbsarbeit des Büros Urbanophil.Koeln + Studiopenta mit Stern Landschaften (beide aus Köln) mit dem dritten Preis versehen. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.
Die Wettbewerbsbeiträge der Büros 3pass Architekten Stadtplaner (Köln) mit RMPSL (Bonn) und Hartlock Städtebau mit qla Simon Quindel Landschaftsarchitekt (beide aus Essen) erhielten eine Anerkennung.
Ergebnisse werden im Stadthaus ausgestellt
Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in der Zeit von Montag, 14. September, bis einschließlich Freitag, 25. September 2026, im Foyer des Stadthauses, Berliner Platz 2, gezeigt. Eine Besichtigung der Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr möglich.

Fakten

  • Der Wettbewerb für das neue Wohnquartier Gartenstraße in Vilich wurde ausgelobt.
  • Die Fläche des neuen Wohnquartiers beträgt etwa 11.250 Quadratmeter.
  • Zehn Planungsteams aus Architektur/Stadtplanung und Landschaftsarchitektur nahmen am Wettbewerb teil.
  • Die Jury sprach sich für den Entwurf des Architektur- und Stadtplanungsbüros CityFörster zusammen mit nsp Landschaftsarchitekten aus.
  • Der Siegerentwurf sieht die Schaffung von etwa 170 Wohneinheiten vor.
  • Die Wohneinheiten werden je zur Hälfte aufgeteilt in öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungsbau.
  • Der neue Quartier wird im Inneren autofrei sein.
  • Die erforderlichen Stellplätze und ausreichende Fahrradabstellanlagen werden in zwei Tiefgaragen untergebracht.
  • Der Siegerentwurf wurde Grundlage für das sich jetzt anschließende Bebauungsplanverfahren.
  • Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden im Stadthaus in Berliner Platz 2 ausgestellt.
  • Die Ausstellung ist von Montag, 14. September, bis Freitag, 25. September 2026, geöffnet.
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