Veranstaltungen der Gedenkstätte
„Grauland" – Buchvorstellung und szenische Lesung
Der Schriftsteller und Journalist Wolfgang Kaes erzählt in „Grauland“ seine Familiengeschichte. Es ist ein autofiktionaler Roman über die Generation der Kriegskinder in der Eifel und die schweigende Generation tief im Westen. Zugleich ist es ein Porträt jener rauhen Landschaft, die sein Leben stärker beeinflusste, als er lange Zeit wahrhaben wollte. Thema ist außerdem ein Verbrechen in der Familie von Wolfgang Kaes und einer nie geklärten Mordtat, die drei Generationen nachhaltig prägte.
Wolfgang Kaes, 1958 in der Kleinstadt Mayen in der Eifel geboren, war viele Jahre Chefreporter des Bonner General-Anzeigers, bevor er 2020 entschied, sich künftig ganz dem Bücherschreiben zu widmen.
Die Veranstaltung findet am Montag, 14. September, um 18 Uhr im Haus der Bildung (Raum 1.11, Mülheimer Platz 1) und in Kooperation mit der VHS Bonn statt. Eine Anmeldung erfolgt hier über die VHS (Öffnet in einem neuen Tab), der Eintritt ist frei.
Führung zur Kriegsgräberstätte Nordfriedhof
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „GE(H)DENKEN" im Monat des Kriegsgrabes führt Björn Dzieran, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und NS-Dokumentationszentrum Bonn, am Sonntag, 20. September, um 10 Uhr über die Kriegsgräberstätte auf dem Bonner Nordfriedhof (Kölnstraße 487, Treffpunkt Haupteingang). Hier befindet sich die größte der 21 in Bonn befindlichen Kriegsgräberstätten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Björn Dzieran berichtet über deren Entstehung, Entwicklung und Bedeutung in der Bonner Stadtgeschichte.
Der 90-minütige Rundgang ist für Personen mit Mobilitätseinschränkungen nur bedingt geeignet. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an rg-rheinlandvolksbundde ist erwünscht. Die Veranstaltung ist zudem eine Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Landesverband Nordrhein-Westfalen (Regionalgeschäftsstelle Rheinland).
Hier gibt es weitere Informationen (Öffnet in einem neuen Tab).
„Das letzte Ghetto" – Buchvorstellung und Gespräch
Während des Holocaust bildete sich in der Häftlingsgesellschaft von Theresienstadt eine eigene soziale Hierarchie heraus. Dabei entschieden kleine Unterschiede zwischen den Häftlingen – ihr Alter, ihre Herkunft oder ihre frühere Arbeit – über Leben und Tod. In den dreieinhalb Jahren des Bestehens des Lagers schufen die Häftlinge ihre eigene Kultur und ihre eigenen Gewohnheiten, schlossen sich zusammen, verliebten sich und gründeten neue Familien.
Auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen legt Anna Hájková erstmals eine analytische Kultur-, Sozial-, Geschlechter- und Organisationsgeschichte Theresienstadts vor und bietet damit neue Einsichten in die Geschichte des Holocaust. Ihr Buch „The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt“ ist jetzt auf Deutsch erschienen.
Die Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch findet am Montag, 12. Oktober 2026, um 18 Uhr im Haus der Bildung (Raum 1.11, Mülheimer Platz 1) statt. Anmeldung über die VHS (Öffnet in einem neuen Tab).
Anna Hájková ist eine tschechische und britische Historikerin mit dem Schwerpunkt europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts. Sie forscht und publiziert zur jüdischen Alltagsgeschichte und zur queeren Geschichte von Opfern des Holocaust. Seit 2013 lehrt sie an der britischen Universität Warwick.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Veranstaltung findet am Montag, 14. September, um 18 Uhr im Haus der Bildung (Raum 1.11, Mülheimer Platz 1) statt.
- Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der VHS Bonn und dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Landesverband Nordrhein-Westfalen (Regionalgeschäftsstelle Rheinland).
- Die Veranstaltung findet in der Kleinstadt Mayen in der Eifel statt.
- Wolfgang Kaes, 1958 in der Kleinstadt Mayen in der Eifel geboren, war viele Jahre Chefreporter des Bonner General-Anzeigers, bevor er 2020 entschied, sich künftig ganz dem Bücherschreiben zu widmen.
- Die Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch findet am Montag, 12. Oktober 2026, um 18 Uhr im Haus der Bildung (Raum 1.11, Mülheimer Platz 1) statt.
- Anna Hájková ist eine tschechische und britische Historikerin mit dem Schwerpunkt europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts.
- Ihr Buch „The Last Ghetto. An Everyday History of Theresienstadt“ ist jetzt auf Deutsch erschienen.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.