Sicherheit rund um die Uhr: Wer übernimmt die Nachtschicht?
Die Zeit, die einem Angreifer bleibt, bis er sich im Firmennetz ungehindert ausbreiten kann, schrumpft dramatisch. Nach dem Global Threat Report 2026 von CrowdStrike liegt die durchschnittliche Verweildauer zwischen erstem Zugriff und lateraler Bewegung bei nur noch 29 Minuten – 2021 waren es noch 98 Minuten, der schnellste gemessene Fall dauerte gerade einmal 27 Sekunden. Wer die Security-Protokolle erst am nächsten Werktag prüft, reagiert damit im schlimmsten Fall deutlich zu spät. Ein Security Operations Center (SOC) schließt genau diese Lücke: Es wertet rund um die Uhr Warnsignale aus, trennt Fehlalarme vom Ernstfall und greift ein, bevor Schaden entsteht.
Doch für viele Mittelständler ist der Aufbau eines eigenen SOC kaum realistisch. Ein Betrieb mit 200 Beschäftigten besetzt schlicht keine Nachtschicht für die Sicherheitsüberwachung. Der IT-Abteilung in mittelständischen Unternehmen fehlt das dafür nötige Personal. Server, Netzwerk und Backup werden längst an Dienstleister übergeben. Bei der Sicherheitsüberwachung zögern viele Betriebe jedoch weiterhin – und riskieren, Bedrohungen zu spät zu erkennen.
Warum ein Managed Service die bessere Lösung ist
Genau hier setzt ein Computerwoche Webcast in Zusammenarbeit mit OEDIV an. Jean Christoph von Oertzen von OEDIV zeigt, wie ein SOC im Alltag arbeitet und wo die eigene IT-Abteilung an ihre Grenzen kommt. Im Mittelpunkt steht die Frage, weshalb ein standardisiertes Angebot professioneller Dienstleister schneller und besser wirken kann als ein individuelles Security-Projekt – und wie sich dies zu kalkulierbaren Kosten umsetzen lässt, ohne die Organisation zu überfordern.
Die Teilnehmenden erfahren zudem, wie sich Managed Security Services konkret in den Betriebsalltag integrieren lassen, welche Leistungen ein modernes SOC umfasst und worauf Betriebe beim Einstieg achten sollten. Dabei wird deutlich: 87 Prozent der deutschen Unternehmen waren im vergangenen Jahr laut Bitkom von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage betroffen. Die Frage ist nicht mehr, ob ein Angriff erfolgt, sondern wann. Die Moderation des Webcasts übernimmt der Fachjournalist Sven Hansel.
Webcast: Wer schaut nachts um drei auf Ihre Systeme?
Jetzt kostenlos für den Webcast registrieren!
Hier finden Sie den kompletten Artikel: