Red Shoes Rock: Aufklärung und Information über die Risiken von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft und das Leben mit den Folgen
Die fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) ist vielen Menschen kaum bekannt. Dabei gehört sie zu den häufigsten vermeidbaren Beeinträchtigungen, die bereits vor der Geburt entstehen können. Zum Internationalen Tag des alkoholgeschädigten Kindes, am Mittwoch, 9. September, lädt das FASD-Netzwerk Stuttgart von 14 bis 17 Uhr auf den Marktplatz ein. Unter dem Motto „Red Shoes Rock“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Infostand und die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen.
Die Stuttgarter Aktion knüpft an die 2013 vom kanadischen FASD-Aktivisten RJ Formanek gestartete Kampagne „Red Shoes Rock“ an. Weltweit stehen rote Schuhe (red shoes) für Stärke, Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit von Menschen mit FASD. Ein großes Banner am Stuttgarter Rathausturm setzt zusätzlich ein weithin sichtbares Zeichen. Am Infostand beteiligen sich unter anderem das Gesundheitsamt, Caritas Pro Kids, die FASD-Selbsthilfegruppe Stuttgart und weitere Netzwerkmitglieder. Wer eine der vor Ort verteilten Postkarten mit roten Schuhen zum Stand bringt, erhält eine kleine Überraschung.
Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration, erklärt:
„FASD ist eine lebenslange Beeinträchtigung, die für Betroffene und ihre Familien große Herausforderungen mit sich bringen kann – und zugleich häufig unsichtbar bleibt. Mehr Wissen über FASD und über die Risiken von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für Verständnis und passende Unterstützung. Als Stadt wollen wir mit der Aktion Aufmerksamkeit schaffen und Menschen dazu einladen, Fragen zu stellen. Wir tragen damit dazu bei, dass dieses Thema stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Die roten Schuhe setzen dafür ein sichtbares Zeichen.“
Bereits geringe Mengen Alkohol können während der Schwangerschaft die Entwicklung des ungeborenen Kindes, insbesondere des Gehirns, irreversibel schädigen. Vollständig vermeidbar ist die fetale Alkoholspektrumstörung durch kompletten Alkoholverzicht in jeder Phase der Schwangerschaft.
Das 2024 gegründete FASD-Netzwerk Stuttgart verbindet Institutionen, verbessert die Unterstützung für Betroffene und Familien und sensibilisiert die Öffentlichkeit.
Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar. Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst. Die Mitarbeitenden erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) ist vielen Menschen kaum bekannt.
- Beeinträchtigungen, die bereits vor der Geburt entstehen können.
- Der International Tag des alkoholgeschädigten Kindes findet am Mittwoch, 9. September, statt.
- Das FASD-Netzwerk Stuttgart lädt von 14 bis 17 Uhr auf den Marktplatz ein.
- Die Aktion knüpft an die 2013 vom kanadischen FASD-Aktivisten RJ Formanek gestartete Kampagne „Red Shoes Rock“ an.
- Weltweit stehen rote Schuhe (red shoes) für Stärke, Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit von Menschen mit FASD.
- Ein großes Banner am Stuttgarter Rathausturm setzt zusätzlich ein weithin sichtbares Zeichen.
- Die Aktion findet im Stadtteil Stuttgart statt.
- Wer eine der vor Ort verteilten Postkarten mit roten Schuhen zum Stand bringt, erhält eine kleine Überraschung.
- Dr. Alexandra Sußmann, Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration, erklärt: FASD ist eine lebenslange Beeinträchtigung...
- Die Risiken von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft können die Entwicklung des ungeborenen Kindes irreversibel schädigen.
- Vollständig vermeidbar ist die fetale Alkoholspektrumstörung durch kompletten Alkoholverzicht in jeder Phase der Schwangerschaft.
- Das 2024 gegründete FASD-Netzwerk Stuttgart verbindet Institutionen, verbessert die Unterstützung für Betroffene und Familien...
- Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar.
- Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst.
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