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Zunahme des Kettentricks: Polizei warnt nach Diebstahl in Velbert

In Velbert sorgt eine besorgniserregende Welle von Kettentrickdiebstählen für Aufsehen, besonders unter älteren Menschen. Die Polizei hat einen aktuellen Fall registriert, bei dem einem 91-jährigen Mann und einer 90-jährigen Frau hochwertiger Schmuck entwendet wurde. Die Täter agieren oft mit einer perfiden Masche, indem sie freundlich wirken und sich als hilfsbedürftig präsentieren, während sie unbemerkt den echten Schmuck stehlen. Die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe und rät, in solchen Situationen vorsichtig zu sein und Hilfe zu holen. Schützen Sie sich und Ihre Nachbarn - gemeinsam können wir unsere Gemeinschaft sicherer machen!

Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Monaten eine besorgniserregende Zunahme des sogenannten Kettentricks festgestellt. Bei diesem Trickbetrug werden vor allem ältere Menschen Ziel von kriminellen Machenschaften, bei denen ihnen hochwertiger Schmuck unbemerkt entwendet wird. Am Donnerstag, den 27. August 2026, kam es in Velbert zu einem weiteren Vorfall, bei dem ein 91-jähriger Mann und eine 90-jährige Frau Opfer dieses Tricks wurden.

Die Täterinnen und Täter, die mutmaßlich um die 20 bis 25 Jahre alt sind, beschreiben sich selbst als junge Menschen mit unterschiedlichen Haarfarben und einem osteuropäischen Erscheinungsbild. Darüber hinaus ließ sich ein Autofahrer, der vermutlich etwa 40 Jahre alt ist, in die Ermittlungen einbeziehen.

Die Kriminalpolizei hat bereits die Ermittlungen aufgenommen und richtet einen Aufruf an die Öffentlichkeit: Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Straße "Am Hardenberger Hof" beobachtet? Hinweise sind jederzeit unter der Telefonnummer 02051 946-6110 willkommen.

Der Kettentrick selbst läuft in der Regel so ab, dass die Täter ältere Personen ansprechen, die offensichtlich wertvollen Schmuck tragen. Diese Kontaktaufnahme erfolgt häufig an Orten wie Straßen, Wegen oder in Cafés. Die Kriminellen geben vor, Informationen oder Wegbeschreibungen zu benötigen und zeigen sich dabei oft übertrieben dankbar. Um die Aufmerksamkeit der Opfer abzulenken, machen sie in der Regel ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Während die Täter den Modeschmuck anlegen, gelingt es ihnen unbemerkt, den Verschluss des echten Schmuckstücks zu öffnen und es zu entwenden.

Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn Fremde sich auf der Straße nähern, und dazu, auch energisch für den eigenen persönlichen Raum einzustehen. Bei verdächtigen Begegnungen sollten umstehende Personen um Hilfe gebeten oder gezielt angesprochen werden. Nach einem (versuchten) Diebstahl ist es wichtig, die Polizei über den Notruf 110 zu alarmieren und relevante Details weiterzugeben, um eine schnelle Fahndung zu unterstützen. Der Vorfall in Velbert ereignete sich konkret an der Straße "Am Hardenberger Hof" in Höhe der Hausnummer 28.

Fakten

  • Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Monaten eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert.
  • Der Kettentrick ist ein Trickbetrug, bei dem Trickbetrügerinnen und -trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer entwenden.
  • Am Donnerstag, 27. August 2026, kam es in Velbert zu einem weiteren Fall, bei dem ein 91-jähriger Mann und eine 90-jährige Frau bestohlen wurden.
  • Die Täterinnen und Täter beschreiben sich selbst als ungefähr 20 Jahre alt mit braunen Haaren, circa 25 Jahre alt mit dunklen Haaren und kräftig mit osteuropäischem Erscheinungsbild.
  • Der Autofahrer ist ungefähr 40 Jahre alt.
  • Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt: Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Straße "Am Hardenberger Hof" beobachtet?
  • Die Polizei in Velbert nimmt Hinweise jederzeit unter 02051 946-6110 entgegen.
  • Der Kettentrick läuft so ab: Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.
  • Die Kontaktaufnahme findet in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt unter einem Vorwand wie einer Auskunft oder einer Wegbeschreibung.
  • Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.
  • Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck.
  • Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.
  • Der Diebstahl findet während der Kontaktaufnahme statt, wenn die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt.
  • Die Polizei rät: Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern.
  • Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein.
  • Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe.
  • Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.
  • Die Tat ereignete sich an der Straße "Am Hardenberger Hof" in Höhe der Hausnummer 28 in Velbert.
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