Gymnasium Herschelschule: Neue Räume zum Schulstart, Erweiterungsbau folgt in den Herbstferien
Die Bauarbeiten sind Teil des umfangreichen Projekts „Umsetzung G9 und Brandschutz“. Mit der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium ist der Raumbedarf an vielen Schulen gestiegen. An der Herschelschule nutzt die Landeshauptstadt die notwendige Erweiterung zugleich, um die Gebäude grundlegend zu modernisieren und die Schule langfristig zukunftsfähig zu machen.
„Eine Schule ist mehr als ein Gebäude. Sie ist ein Ort, an dem junge Menschen einen großen Teil ihres Tages verbringen, gemeinsam lernen und ihre Zukunft gestalten. Deshalb investieren wir hier nicht nur in zusätzliche Räume, sondern in gute Bedingungen für Bildung“, sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay. „Mit dem Neubau, dem Interimsgebäude und der anschließenden Sanierung des Bestands entsteht an der Herschelschule Schritt für Schritt ein moderner und inklusiver Schulstandort.“
Interimsgebäude schafft Platz für die Bauphase
Bereits zum Schuljahresbeginn ist das dreigeschossige Interimsgebäude in Holzmodulbauweise in Betrieb gegangen. Auf rund 4.800 Quadratmetern Netto-Raumfläche stehen 30 Unterrichts- und Fachunterrichtsräume zur Verfügung. Hinzu kommen Räume für die Schulverwaltung, Lehrerarbeitsbereiche und Sanitäranlagen.
Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Schulgeländes und schafft damit die notwendigen Voraussetzungen dafür, dass die Bestandsgebäude während der weiteren Bauarbeiten umfassend saniert werden können. Die Außenanlagen rund um das Interimsgebäude werden derzeit noch fertiggestellt.
Auch während der Übergangszeit sollen die Schülerinnen und Schüler möglichst gute Bedingungen vorfinden: Das Gebäude verfügt unter anderem über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung. Alle Geschosse sind über einen Aufzug barrierefrei erreichbar. Vorgesehen sind zudem Schulhof-, Spiel- und Bewegungsflächen, darunter auch inklusive und teilweise barrierefrei nutzbare Spielangebote.
Die Holzmodulanlage ist dabei nicht als kurzfristige Zwischenlösung gedacht: Nach Abschluss der Gesamtmaßnahme an der Herschelschule soll sie an einem anderen Schulstandort der Landeshauptstadt Hannover wieder aufgebaut und weiter genutzt werden. Damit können die Module langfristig eingesetzt werden, anstatt nach der Bauphase ungenutzt zu bleiben.
Erweiterungsbau bringt neue Räume für G9 und Oberstufe
In den Herbstferien soll der neue Erweiterungsbau in Betrieb gehen. Er schafft zusätzliche Klassen- und Differenzierungsräume, ein neues Oberstufenzentrum sowie moderne Musikräume. Die Räume sind so konzipiert, dass neben klassischem Unterricht auch Projektarbeit, Gruppenlernen und individuelles Arbeiten möglich sind.
Mit dem Neubau verändert sich zugleich das Erscheinungsbild des Schulstandorts. Durch seine Lage bildet er künftig einen neuen räumlichen Schwerpunkt des Schulcampus und wertet die Eingangs- und Hofsituation auf.
Sanierung des Bestands folgt
Mit dem Umzug in das Interimsgebäude und der Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus können anschließend weitere Bereiche der bestehenden Schulgebäude bearbeitet werden. Auf dem Programm stehen unter anderem die Verbesserung der Flucht- und Rettungswege, Brandschutzmaßnahmen, die Erneuerung von Sanitäranlagen und Decken sowie weitere Maßnahmen für mehr Barrierefreiheit.
Die Arbeiten am Gesamtprojekt laufen voraussichtlich bis 2028. Danach soll die Herschelschule über einen umfassend modernisierten Schulcampus mit zusätzlichen, nachhaltigen und inklusiven Lern- und Arbeitsbereichen verfügen.
„Die Herschelschule ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir Schulbau in Hannover denken: Wir schaffen den zusätzlichen Platz, den die Schulen brauchen, und verbinden das mit einer grundlegenden Modernisierung des Bestands“, sagt Stadtbaurat Thomas Vielhaber. „Dabei geht es auch um Nachhaltigkeit und darum, Investitionen langfristig sinnvoll einzusetzen. Die Weiterverwendung des Interimsgebäudes an einem anderen Standort ist dafür ein gutes Beispiel.“
Zahlen und Fakten
Auftraggeberin: Landeshauptstadt Hannover Planungszeitraum: 2018 bis 2025 Bauzeitraum: 2024 bis 2028 Inbetriebnahme Interimsgebäude: zum Schuljahr 2026/27 Fertigstellung und Inbetriebnahme Erweiterungsbau: Schuljahr 2026/27, Betrieb nach den Herbstferien Geplante Fertigstellung der Gesamtmaßnahme: 2028
Investitionsvolumen:
Interimsgebäude in Holzmodulbauweise: rund 24 Millionen Euro Erweiterungsbau für G9: rund 12,5 Millionen Euro Maßnahmen im Bestand, unter anderem Brandschutz, Flucht- und Rettungswege, Inklusion und Sanierung: rund 23 Millionen Euro Gesamtinvestition: rund 60 Millionen Euro
Fotos copyright_ LHH
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Herschelschule in Hannover wird neue Räume für das neunjährige Gymnasium erhalten.
- Der Erweiterungsbau soll im Herbstferien in Betrieb gehen und zusätzliche Klassen- und Differenzierungsräume, ein neues Oberstufenzentrum sowie moderne Musikräume schaffen.
- Die Arbeiten am Gesamtprojekt laufen vorausichtlich bis 2028.
- Die Herschelschule soll über einen umfassend modernisierten Schulcampus mit zusätzlichen, nachhaltigen und inklusiven Lern- und Arbeitsbereichen verfügen.
- Der Interimsgebäude in Holzmodulbauweise kostet rund 24 Millionen Euro.
- Der Erweiterungsbau für G9 kostet rund 12,5 Millionen Euro.
- Die Gesamtinvestition im Bestand beträgt rund 23 Millionen Euro.
- Die Gesamtinvestition im gesamten Projekt beträgt rund 60 Millionen Euro.
- Die Herschelschule befindet sich in der Landeshauptstadt Hannover.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.