Mehr Sicherheit für Schülerinnen und Schüler am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium
Mehr Sicherheit für Schülerinnen und Schüler am Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium Antrag Stadtrats-Mitglieder Fabian Ewald, Alexandra Gaßmann und Jens Luther (Stadtratsfraktion der CSU mit FREIE WÄHLER) vom 21.1.2026
Antwort Stadtschulrat Florian Kraus:
Nach § 60 Abs. 9 GeschO dürfen sich Anträge ehrenamtlicher Stadtratsmitglieder nur auf Gegenstände beziehen, für deren Erledigung der Stadtrat zuständig ist. Bei dem Inhalt Ihres Antrages handelt es sich jedoch um eine laufende Angelegenheit, deren Besorgung nach Art. 37 Abs. 1 GO und § 22 GeschO dem Oberbürgermeister obliegt. Eine beschlussmäßige Behandlung der Angelegenheit im Stadtrat ist daher nicht möglich, weshalb eine Beantwortung auf diesem Wege erfolgt.
In Ihrem Antrag baten Sie darum, das Schulgelände des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums in Bogenhausen im Dialog mit den Anwohner*innen zeitnah vollständig und dauerhaft einzuzäunen. Ziel der Maßnahme sei es, den ungehinderten Zutritt unbefugter Personen sowie von Tieren, insbesondere von Hunden, zu verhindern und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts- und Pausenbetriebs nachhaltig zu erhöhen.
Hierzu kann ich Ihnen Folgendes mitteilen:
Das Staatliche Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium (nachfolgend „WHG“ genannt) hat am neuen Standort Fideliostraße zum Schuljahresbeginn 2024/25 den Betrieb aufgenommen.
Aufgrund der sensiblen Lage am Klimapark Bogenhausen wurde der Bau- und Planungsprozess für den Neubau durch eine intensive Öffentlichkeitsbeteiligung („Runder Tisch“) begleitet. Dieser wurde von der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Bezirksausschuss 13 Bogenhausen, der Anwohnerschaft bzw. der örtlichen Bürgerinitiative sowie Vertreter*innen des WHG durchgeführt.
Das Ergebnis wurde im Bebauungsplan Nr. 2151 „Salzsenderweg (nördlich), Fideliostraße (nördlich), Freischützstraße (westlich), Ringofenweg (östlich)“ vom 6.7.2021 berücksichtigt, der Bebauungsplan trat am 20.7.2021 in Kraft.Besondere Bedeutung kam und kommt aufgrund der Öffentlichkeitsbeteiligung einer weitgehenden Zugänglichkeit der Flächen im Klimapark Bogenhausen zu. Im Neubauprojekt wurde deshalb nur für die minimal notwendigen (Sport-)Flächen eine Einfriedung vorgesehen (großer Allwetterplatz auf dem Dach der Sporthalle, kleiner ebenerdiger Allwetterplatz sowie Beachvolleyballfeld).
Am 14.1.2026 meldete der Schulleiter des WHG dem RBS, dass ein Schüler auf dem Heimweg durch einen Hundebiss verletzt wurde. Zwischenzeitlich liegt ein Unfallbericht über den Vorfall des betroffenen Schülers vor, aus dem hervorgeht, dass sich der Hundebiss nicht auf dem Schulgelände, sondern lediglich in dessen Nähe ereignet hat. Der geforderte Zaun hätte somit keine Schutzwirkung entfalten können.
Die Sorgen der Schulfamilie nehmen wir sehr ernst; die Sicherheit von Schüler*innen und Lehrkräften hat oberste Priorität. Die Gewährleistung eines störungsfreien Unterrichts hat für uns Vorrang.
Aus diesem Grund wurden bereits mehrere Maßnahmen veranlasst:
1. Umlaufende Beschilderung Das Baureferat wurde bereits beauftragt, die Grundstücksgrenzen umlaufend zu beschildern. Die Schulfamilie erhält damit – wie gewünscht – eine eindeutig definierte Grenze zwischen öffentlichem Raum und Schulgelände. Durch diesen Regelungscharakter wird Klarheit darüber geschaffen, welche Bereiche von schulfremden Personen während des Schulbetriebs nicht betreten werden dürfen.
2. Leinenpflicht im umliegenden Park/Hundepoller In Kürze wird durch das Aufstellen von Hundepollern der umliegende Park als befriedeter Bereich gekennzeichnet, in dem sich keine Hunde aufhalten dürfen. Der Bezirksausschuss 13 hat dieser Maßnahme in seiner Sitzung am 21.4.2026 zugestimmt.
3. Anpflanzung Hecke Laufbahn Neben der Laufbahn wird derzeit beschleunigt die Anpflanzung einer Hecke vorangetrieben, sodass ein allgemeiner Schutz der Laufbahn und der Sportflächen entsteht. Dies wurde vom RBS angeregt und wird vom Baureferat unterstützt. Die Maßnahme wurde dem Bezirksausschuss zur Stellungnahme vorgelegt. Dies ist erforderlich bei einer wesentlichen Änderung der Grünanlage. Der Bezirksausschuss 13 hat dieser Maßnahme in seiner Sitzung am 21.4.2026 zugestimmt.Im Zuge dieser Maßnahmen sehen wir keine Erforderlichkeit, den gesamten Schulstandort mit einem durchgängigen Zaun zu versehen. Die oben genannten Maßnahmen stellen ein milderes Mittel als die geforderte Vollumzäunung dar und sind nach unserer Auffassung gleichermaßen zielführend und somit verhältnismäßiger als das geforderte Mittel. Ferner halten wir an dem Konzept einer weitgehenden Zugänglichkeit der Flächen im Klimapark fest.
Ein Konzept, das – wie oben bereits erläutert - in einem umfassenden Beteiligungsprozess von den Bürger*innen im Quartier, den Mitgliedern des Bezirksausschusses sowie auch dem Schulleiter und Schulträger, also dem Freistaat Bayern, mitgetragen wird.
Ich bitte um Kenntnisnahme der vorstehenden Ausführungen und gehe davon aus, dass die Angelegenheit damit abgeschlossen ist.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Der Antrag wurde vom Stadtratsmitglieder Fabian Ewald, Alexandra Gaßmann und Jens Luther (Stadtratsfraktion der CSU mit FREIE WÄHLER) vom 21.1.2026 gestellt.
- Die Antwort des Stadtschulrats Florian Kraus ist am 21.1.2026 erfolgt.
- Das Schulgelände des Wilhelm-Hausenstein-Gymnasiums in Bogenhausen soll zeitnah vollständig und dauerhaft eingezäunt werden.
- Das Ziel der Maßnahme ist, den ungehinderten Zutritt unbefugter Personen sowie von Tieren, insbesondere von Hunden, zu verhindern und die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler während des Unterrichts- und Pausenbetriebs nachhaltig zu erhöhen.
- Das Staatliche Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium hat am neuen Standort Fideliostraße zum Schuljahresbeginn 2024/25 den Betrieb aufgenommen.
- Der Bau- und Planungsprozess für den Neubau wurde durch eine intensive Öffentlichkeitsbeteiligung („Runder Tisch“) begleitet.
- Das Ergebnis wurde im Bebauungsplan Nr. 2151 vom 6.7.2021 berücksichtigt.
- Ein Unfallbericht über einen Hundebiss eines Schülers auf dem Heimweg durch einen Hundereportiert, dass sich der Hundebiss nicht auf dem Schulgelände, sondern lediglich in dessen Nähe ereignet hat.
- Die Sorgen der Schulfamilie nehmen wir sehr ernst; die Sicherheit von Schüler*innen und Lehrkräften hat oberste Priorität.
- Die Gewährleistung eines störungsfreien Unterrichts hat für uns Vorrang.
- Mehrere Maßnahmen wurden bereits veranlasst, wie u.a. Umlaufende Beschilderung, Leinenpflicht im umliegenden Park/Hundepoller und Anpflanzung Hecke Laufbahn.
- Die Maßnahmen sind nach unserer Auffassung gleichermaßen zielführend und somit verhältnismäßiger als das geforderte Mittel.
- Ein Konzept einer weitgehenden Zugänglichkeit der Flächen im Klimapark festgehalten wird.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.