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Glasfaserausbau für Stuttgart: Geförderter Ausbau in Feuerbach abgeschlossen

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper hat am heutigen Mittwoch, 19. August, mit Vertretern des Landes, der Deutschen Telekom AG, der Gigabit Region Stuttgart und weiteren Partnern den geförderten Ausbau in Feuerbach symbolisch abgeschlossen.
Obwohl in der Landeshauptstadt bereits rund 149.000 Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben, gibt es noch unterversorgte Gebiete ohne privatwirtschaftliche Ausbauperspektive für einen Anschluss an ein modernes Glasfasernetz. Dabei ist ein schneller und zukunftsfähiger Internetanschluss heute für immer mehr Bürgerinnen und Bürger, aber insbesondere auch für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen, von zentraler Bedeutung.
Deshalb engagiert sich die Landeshauptstadt in der Breitbandförderung von Bund und Land und hat zwei Förderverfahren mit einem Gesamtvolumen von 4,8 Mio. EUR auf den Weg gebracht, um über 850 Adresspunkte im Stadtgebiet mit Glasfaser zu erschließen. Die Maßnahmen werden jeweils zu 50 Prozent durch den Bund und zu 40 Prozent durch das Land Baden-Württemberg finanziert. Die restlichen 10 Prozent trägt die Stadt Stuttgart selbst. Der Zuschlag für die Vorhaben ging an die Deutsche Telekom.
Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper: „Glasfasernetze ebnen den Weg in die digitale Zukunft. Es ist gut und wichtig, dass die Landeshauptstadt Stuttgart mit Unterstützung von Bund und Land dort, wo es keine privatwirtschaftlichen Ausbauperspektiven gibt, die Initiative zum Glasfaserausbau ergreift.“
Nach dem Spatenstich im September letzten Jahres in Rotenberg sind die Baumaßnahmen in vielen Teilen des Stadtgebiets bereits weit fortgeschritten. In Stuttgart-Feuerbach sind die Arbeiten nahezu abgeschlossen.
Um die 429 Haushalte an den 43 förderfähigen Adressen im Stadtteil zu erreichen, hat die Telekom rund 7,5 Kilometer Glasfaser verlegt und vier neue Netzverteiler errichtet. Auch die Sportvereinigung Feuerbach 1883 e.V. setzt die für die Weiterentwicklung ihrer zahlreichen Vereinsaktivitäten auf Glasfaser. „Früher mussten wir mit 8 MBit/s auf Kupferleitungen auskommen. Als wir während der Corona-Pandemie Rehasport-Kurse online angeboten haben, durfte niemand anders im Netz sein. Heute setzen wir nicht nur für die Vereinsarbeit wie die Mitgliederverwaltung auf Glasfaser. Auch im Ligabetrieb benötigen wir für Streaming und Ergebnismitteilungen schnelles Internet.“, erklärt Dr. Benjamin Haar, Vorstandsvorsitzender der Sportvereinigung Feuerbach 1883 e.V.
Durch die Vorhaben im geförderten Glasfaserausbau können in Stuttgart insgesamt 3.790 Hausanschlüsse in 826 Gebäuden sowie verschiedene Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser ans Glasfasernetz angeschlossen werden. Dafür bringt die Telekom insgesamt über 125 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 69 neue Netzverteiler.
„Wir haben in Stuttgart bereits sehr viel erreicht. Rund 149.000 Haushalte und Unternehmen in der Landeshauptstadt können schon einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen. In 2026 ist die Telekom im Eigenausbau in über zehn Ausbaugebieten aktiv. Mit dem geförderten Ausbau erschließen wir die Adressen in schwierigen Lagen, für die eine eigenfinanzierte Lösung nicht möglich war.“, erklärt Sabine Wittlinger, Partnermanagerin der Telekom in der Region Stuttgart. „Neben der Verlegung in weiteren Ausbaugebieten, richten wir jetzt den Fokus verstärkt auf die Auslastung unseres Glasfasernetzes. Eine wichtige Rolle spielt hier die vollständige Erschließung von Mehrfamilienhausäuern.“
„Aufgrund ihrer Größe hat die Stadt Stuttgart ein besonderes Gewicht für den Ausbaufortschritt in der gesamten Region. Wir begrüßen es deshalb sehr, dass unser Vertragspartner Deutsche Telekom neben dem umfangreichen eigenwirtschaftlichen Ausbau in der Landeshauptstadt auch im geförderten Ausbau weitere Haushalte erschließt. So kommen wir der flächendeckenden Glasfaserversorgung in der Landeshauptstadt und der Region wieder ein gutes Stück näher. Zudem leistet die Telekom auch in den Kommunen der Region einen wichtigen Beitrag im geförderten Ausbau.“
Wo ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht absehbar ist, schafft die Gigabitförderung des Bundes die Voraussetzung dafür, Versorgungslücken gezielt zu schließen. Der Abschluss des Ausbauabschnitts in Feuerbach zeigt, wie aus Fördermitteln konkrete Infrastruktur entsteht. Damit wird die digitale Infrastruktur in Stuttgart weiter gestärkt.
: Mit der heutigen Maßnahme erschließen wir Adressen, die bislang keinen Zugang zu schnellem Internet hatten. Mit der Breitbandförderung von Bund und Land schafft die Stadt Stuttgart auch hier die Grundlage für zukunftssichere Glasfaseranschlüsse und schließt damit eine entscheidende Lücke in der digitalen Infrastruktur. Die Anwohner und Unternehmen profitieren zukünftig von einem Glasfasernetz, das ihnen neue Möglichkeiten in den Bereichen Bildung, Arbeit und Digitalisierung bietet. Projekte wie dieses sind entscheidend, um Baden-Württemberg als einen attraktiven Wohn- und Lebensort sowie einen starken und innovativen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.
Die Nutzer der neuen Glasfaseranschlüsse können künftig mit Bandbreiten bis zwei Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) im Internet surfen. Bislang mussten sie mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde auskommen. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Video-Konferenzen, Gaming und Streamen gleichzeitig möglich sind. Nutzerinnen und Nutzer können flexibel auf die stetig wachsenden digitalen Anforderungen reagieren. Glasfaser ist robust gegenüber äußeren Einflüssen wie Wasser oder Strom. Sie spart außerdem Energie und schont das Klima. Dabei steht das Netz der Telekom auch für andere Inhalteanbieter offen, die mit der Telekom eine Nutzungsvereinbarung geschlossen haben.
Im Fokus des Gigabitprojekts steht der partnerschaftliche Ausbau des ultraschnellen Glasfasernetzes. An dem Ausbauprogramm beteiligen sich derzeit 178 Kommunen inklusive der Stadt Stuttgart sowie den fünf benachbarten Landkreisen Böblingen, Esslingen, Göppingen, Ludwigsburg und Rems-Murr. Bis zum Jahr 2030 sollen 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.
Die Rahmenvereinbarung mit der Telekom hat die Voraussetzungen verbessert, ein leistungsstarkes 5G-Netz aufzubauen. In deren Mobilfunknetz können mittlerweile 98 Prozent aller Haushalte 5G nutzen und über 99 Prozent der Bevölkerung 4G/LTE. In dem Ballungsraum leben rund 2,8 Millionen Menschen.
Der Glasfaseranschluss kommt nicht von allein ins Haus. Immobilienbesitzer müssen dafür ihre Zustimmung geben. Wer zur Miete wohnt, muss lediglich einen Glasfaser-Tarif buchen. Die Telekom kümmert sich um die Absprache mit dem Eigentümer.
Im Telekom-Flagship Store in der Königstraße 34, und im Telekom Shop im Cannstatter Carrée, Wildunger Straße 2, können sich Interessenten informieren und ihren Glasfaseranschluss beauftragen. Unter
kann vorab ein Beratungstermin vereinbart werden. Auch auf der Website
können Interessenten einen Glasfaseranschluss buchen. Infos gibt es zudem über einen Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800/22 66100.
Deutsche Telekom AG, Corporate Communications, Katja Kunicke, Telefon 0228/181-67011, E-Mail
Stadt Stuttgart, Abteilung Kommunikation, Pressestelle, Telefon 0711/216-91811, E-Mail
Weitere Informationen für Medienschaffende unter
und
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Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar. Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst. Die Mitarbeitenden erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Fakten

  • Der Glasfaserausbau in Feuerbach ist abgeschlossen.
  • Die Stadt Stuttgart hat zwei Förderverfahren mit einem Gesamtvolumen von 4,8 Mio. EUR auf den Weg gebracht, um über 850 Adresspunkte im Stadtgebiet mit Glasfaser zu erschließen.
  • Rund 149.000 Haushalte in der Landeshauptstadt Stuttgart können schon einen Glasfaseranschluss der Telekom nutzen.
  • Die Deutsche Telekom hat insgesamt über 125 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde und errichtet 69 neue Netzverteiler.
  • Der Zuschlag für die Vorhaben ging an die Deutsche Telekom.
  • Die Stadt Stuttgart selbst trägt 10 Prozent der Kosten für den Ausbau.
  • Die Bundesregierung finanziert 50 Prozent der Kosten, während das Land Baden-Württemberg 40 Prozent übernimmt.
  • Die Maßnahmen werden in Stuttgart-Feuerbach und anderen Teilen des Stadtgebiets bereits weit fortgeschritten.
  • Die Sportvereinigung Feuerbach 1883 e.V. setzt die Glasfaser für ihre Vereinsaktivitäten auf.
  • Der Ausbau soll insgesamt 3.790 Hausanschlüsse in 826 Gebäuden sowie verschiedene Bildungseinrichtungen und Krankenhäuser ans Glasfasernetz anschließen.
  • Die Stadt Stuttgart liegt in Deutschland.
  • Die Deutsche Telekom AG ist ein deutscher Mobilfunkanbieter mit Sitz in Berlin.
  • Das Projekt soll bis zum Jahr 2030 90 Prozent aller Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss haben.
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