Bombe in der Rheinaue erfolgreich gesprengt
An dem Einsatz, der am Mittag begonnen hatte, waren städtischerseits 23 Kolleginnen und Kollegen des Kommunalen Ordnungsdienstes sowie 15 Kräfte der Feuerwehr beteiligt. Unterstützt wurde die Maßnahme durch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW), der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG), des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) und der Polizei.
Vorherige Pressemitteilungen:
UPDATE Kampfmittelfund Rheinaue: Bombe wird gegen 18:30 Uhr gesprengt
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird die im Rhein auf Höhe der Rheinaue gefundene 125-Kilogramm-Bombe am Montag, 17. August 2026, voraussichtlich um 18:30 Uhr vor Ort kontrolliert sprengen. Aufgeschichtete Sandsäcke sichern den Ort der Sprengung landseitig ab.
Gemeinsam haben Kampfmittelbeseitigungsdienst und Kommunaler Ordnungsdienst seit dem Mittag alle Fundstellen von verdächtigen Gegenständen abgearbeitet, die seit Sonntag, 16. August, gemeldet worden waren. Drei verdächtige Gegenstände am Hans-Steger-Ufer in Beuel erwiesen sich als ungefährlich. Es handelte sich in zwei Fällen um Metallschrott, außerdem um eine Autofelge. Zudem sammelte der Kampfmittelbeseitigungsdienst dort eine bislang nicht gemeldete Brandbombe ein. Am Johannes-Bücher-Ufer wurden auf Höhe Königsheimstraße mit Unterstützung der Feuerwehr zwei Gasflaschen aus dem Rhein geborgen.
Auch bei einem Gegenstand, der linksrheinisch am Fritz-Schröder-Ufer auf Höhe Im Rosental gefunden wurde, handelte es sich um eine Brandbombe. Diese konnte ebenfalls vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mitgenommen werden. Zwei weitere Kampfmittelverdachtsfunde am Heimkehrerweg/Rheinaue (Kabelrolle) und am Leinpfad auf Höhe Legionsweg (Rad) bestätigten sich indes nicht.
Die ursprüngliche Meldung lautete:
Kampfmittelfund im Rhein auf Höhe Rheinaue: Bombe wird kontrolliert gesprengt
Im Rhein ist ein weiteres Kampfmittel gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bei der Bezirksregierung Düsseldorf hat am Montag, 17. August 2026, südlich der Konrad-Adenauer-Brücke (Südbrücke) eine 125 Kilogramm schwere englische Brandbombe aus dem Fluss geborgen und ans Ufer gebracht. Sie wird am Nachmittag vor Ort kontrolliert gesprengt.
Für die Sprengung müssen Fuß- und Radwege in der Rheinaue in einem Radius von 300 Metern um den Fundort gesperrt werden. Derzeit sind bereits Wege im unmittelbaren Umfeld nicht mehr begeh- und befahrbar. Auch der Schiffsverkehr auf dem Rhein muss während der Sprengung unterbrochen werden. Evakuierungen sind dagegen nicht notwendig.
Seit Sonntag, 16. August, sind dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) zahlreiche verdächtige Funde am Rhein gemeldet worden. Die Stellen wurden abgesperrt und über Nacht von einem von der Stadt beauftragten Sicherheitsdienst bewacht, da der Kampfmittelbeseitigungsdienst erst am heutigen Montag nach Bonn kommen konnte. Seit dem Mittag arbeiten Kampfmittelbeseitigungsdienst und KOD die Verdachtsstellen ab.
Stadt warnt: Unbefestigte Ränder des Rheins meiden
Die Stadt Bonn appelliert erneut eindringlich an alle Bürger*innen, unbedingt die unbefestigten, trockenen Ränder des Flussbettes zu meiden und keine Kampfmittel einzusammeln oder sonst in irgendeiner Weise zu bewegen, da sie auch nach vielen Jahrzehnten noch eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben darstellen können.
Verdächtige Gegenstände sollten umgehend der Einsatzleitstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes (Telefon: 0228 – 77 3333), der Polizei (110) oder der Feuerwehr (112) gemeldet werden. Von dort werden dann die erforderlichen Maßnahmen getroffen. Die Stadt rät zudem dazu, sich vom Fundort zu entfernen und andere Personen, die sich gegebenenfalls im Gefahrenbereich aufhalten, ebenfalls dazu aufzufordern.
Weitere Informationen: https://www.bonn.de/pressemitteilungen/august-2026/bonnorange-und-stadtverwaltung-warnen-vor-freigelegter-kriegsmunition.php.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Bombe wurde am Montag, 17. August 2026, um 18:30 Uhr vor Ort kontrolliert gesprengt.
- Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und der Kommunale Ordnungsdienst haben seit dem Mittag alle Fundstellen von verdächtigen Gegenständen abgearbeitet.
- Die Stadt Bonn warnt vor unbefestigten Rändern des Rheins, die Bürger*innen meiden sollten.
- Verdächtige Gegenstände sollten umgehend der Einsatzleitstelle des Kommunalen Ordnungsdienstes gemeldet werden.
- Die Sprengung musste Fuß- und Radwege in der Rheinaue in einem Radius von 300 Metern um den Fundort gesperrt werden.
- Der Schiffsvorfall auf dem Rhein muss während der Sprengung unterbrochen werden.
- Evakuierungen sind dagegen nicht notwendig.
- Die Stadt Bonn hat seit Sonntag, 16. August, zahlreiche verdächtige Funde am Rhein gemeldet worden.
- Der Kampfmittelbeseitigungsdienst und der Kommunale Ordnungsdienst arbeiten an dem Ufer der Rheinaue in Beuel.
- Die Stadt Bonn befindet sich in Nordrhein-Westfalen, Deutschland.
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