Dresden in Zahlen: Fast jeder fünfte Tourist kommt aus dem Ausland
Das Quartalsblatt „Dresden in Zahlen - I. Quartal 2026“ mit Beiträgen und Daten der Kommunalen Statistikstelle wurde veröffentlicht. In dieser Ausgabe geht es unter anderem um aktuelle Touristenzahlen, Entwicklungen bei Schülern und Studenten, die Grundsicherung für Arbeitssuchende und die Beteiligung an der Kommunalen Bürgerumfrage 2026. Zudem gibt es aktuelle Kurznachrichten und Quartalszahlen.
Weniger Touristen und Übernachtungen
Im Jahr 2025 besuchten rund 2,2 Millionen Gäste die Dresdner Beherbergungsbetriebe und sorgten für 4,57 Millionen Übernachtungen – beides liegt leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Knapp jede fünfte Ankunft und Übernachtung entfiel auf Gäste aus dem Ausland, während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit etwa zwei Tagen nahezu unverändert blieb. Die meisten Übernachtungen wurden in Hotels und Hotel garnis, also Hotels ohne Restaurant, registriert. Besonders gefragt waren die Monate Mai, August und Dezember. Polen stellte erneut die größte Gruppe ausländischer Gäste, gefolgt von den USA und Österreich. Die Zahl der Besucher aus China und Großbritannien fiel im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie deutlich niedriger aus.
Steigende Schülerzahlen, aber weniger Grundschüler
Im Schuljahr 2025/2026 besuchten rund 64.400 Schülerinnen und Schüler die knapp 180 Dresdner Schulen, davon beendeten etwa 5.000 Jugendliche ihre Schulzeit. Die Schülerzahlen sind in den vergangenen Jahren insgesamt weiter gestiegen, allerdings hat sich das Wachstum zuletzt deutlich abgeschwächt. Erstmals seit vielen Jahren ist die Zahl der Grundschulkinder rückläufig – rund 400 Kinder weniger besuchten eine Grundschule als im Vorjahr. An den weiterführenden Schulen stiegen die Schülerzahlen hingegen noch weiter an, wobei das Wachstum an Gymnasien deutlich geringer ausfiel als in den Vorjahren und die Oberschulen weiterhin Zuwächse verzeichneten.
Mehr Studienanfänger, aber weniger Studenten
Im Wintersemester 2025/2026 studierten in Dresden insgesamt wieder mehr als 6.000 Studienanfängerinnen und Studienanfänger, während die Gesamtzahl der Studenten leicht zurückging. Die Technische Universität Dresden bleibt mit rund 26.400 Studierenden die größte Hochschule der Stadt, gefolgt von der Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie der Dualen Hochschule Sachsen. Knapp jeder fünfte Student kommt aus dem Ausland – besonders deutlich gestiegen ist in den vergangenen Jahren die Zahl der Studenten aus Indien. Die Zahl der Studenten aus China ging dagegen zurück. Mit einem breiten Studienangebot, insbesondere in den Ingenieur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, bleibt Dresden ein attraktiver Hochschulstandort.
Weniger Bedarfsgemeinschaften in Dresden
Die Grundsicherung für Arbeitsuchende wurde in den vergangenen Jahren mehrfach reformiert und wird seit Juli 2026 schrittweise vom Bürgergeld auf das neue Grundsicherungsgeld umgestellt. Ende 2025 bezogen in Dresden rund 37.200 Menschen Grundsicherungsleistungen, darunter etwa 27.000 erwerbsfähige und 8.500 nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich auf rund 21.400 gesunken. Mit 64 Prozent machten alleinlebende Leistungsberechtigte den größten Anteil aus. Mehr als jede vierte Bedarfsgemeinschaft umfasste Kinder.
Auswertung der Kommunalen Bürgerumfrage läuft
Die Landeshauptstadt Dresden hat von März bis Juli 2026 die 16. Kommunale Bürgerumfrage durchgeführt, um Informationen über die Lebenssituation, Meinungen und Wünsche der Dresdnerinnen und Dresdner zu sammeln. Diese Daten sind für eine bürgernahe Politik und Verwaltung enorm wichtig. Von den etwa 19.000 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern haben insgesamt 5.744 teilgenommen, was einer Rücklaufquote von 30,5 Prozent entspricht. Erstmals beteiligten sich mehr Menschen online als per Papierfragebogen – ein Zeichen für die zunehmende digitale Nutzung der Umfrage. Besonders hoch war die Beteiligung im Stadtraum Blasewitz, während die Teilnahme in Gorbitz und Prohlis weiterhin am niedrigsten ausfiel. Die Ergebnisse werden derzeit ausgewertet und sollen Anfang des kommenden Jahres veröffentlicht werden.
Die Ausgabe „Dresden in Zahlen - I. Quartal 2026“ kann kostenfrei unter
heruntergeladen oder in gedruckter Form über die Kommunale Statistikstelle unter 0351-4881100 bzw.
bestellt werden.
www.dresden.de/statistik
statistik@dresden.de
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Dresden liegt in Sachsen, Deutschland.
- Fast jeder fünfte Tourist kommt aus dem Ausland.
- Im Jahr 2025 besuchten rund 2,2 Millionen Gäste die Dresdner Beherbergungsbetriebe und sorgten für 4,57 Millionen Übernachtungen.
- Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer mit etwa zwei Tagen nahezu unverändert blieb.
- Die meisten Übernachtungen wurden in Hotels und Hotel garnis registriert.
- Besonders gefragt waren die Monate Mai, August und Dezember.
- Polen stellte erneut die größte Gruppe ausländischer Gäste.
- Im Schuljahr 2025/2026 besuchten rund 64.400 Schülerinnen und Schüler die knapp 180 Dresdner Schulen.
- Die Zahl der Besucher aus China und Großbritannien fiel im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie deutlich niedriger aus.
- Steigende Schülerzahlen, aber weniger Grundschüler.
- Im Wintersemester 2025/2026 studierten in Dresden insgesamt wieder mehr als 6.000 Studienanfängerinnen und Studienanfänger.
- Die Technische Universität Dresden bleibt mit rund 26.400 Studierenden die größte Hochschule der Stadt.
- Die Grundsicherung für Arbeitsuchende wurde in den vergangenen Jahren mehrfach reformiert.
- Rund 37.200 Menschen bezogen in Dresden Grundsicherungsleistungen Ende 2025.
- Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften ist in den vergangenen zehn Jahren deutlich auf rund 21.400 gesunken.
- Die Kommunale Bürgerumfrage wurde von März bis Juli 2026 durchgeführt.
- Von den etwa 19.000 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern haben insgesamt 5.744 teilgenommen.