Datenschutzeinstellungen Netz + Service soll Trinkwasserversorgung übernehmen
Ziel ist es, die kommunale Trinkwasserversorgung langfristig leistungsfähig, wirtschaftlich tragfähig und zukunftssicher aufzustellen.
Die Neuordnung soll KASSELWASSER und der Städtische Werke Netz + Service GmbH ab dem 1. Juli 2027 ermöglichen, sich auf die jeweiligen Kernkompetenzen zu fokussieren. Ziel ist, die für beide zunehmenden Herausforderungen, die beispielsweise der Klimawandel mit extremeren Trockenperioden und Starkregenereignissen mit sich bringt, besser zu bewältigen.
„Die sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit hochwertigem Trinkwasser gehört zu den zentralen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Mit der geplanten Neuorganisation schaffen wir verlässliche Strukturen für die Zukunft und sichern die Handlungsfähigkeit der Stadt in einem sich wandelnden rechtlichen Umfeld“, erklärt Oberbürgermeister Sven Schoeller. Zugleich biete sich durch die neue Organisation die Chance, die Trinkwasserversorgung über die Stadtgrenzen hinaus zu denken und mit regionaler Verantwortung in die Zukunft zu führen.
KASSELWASSER bleibt als Eigenbetrieb der Stadt Kassel bestehen und wird auch künftig die Aufgaben der Abwasserentsorgung wahrnehmen. Diese hält in den kommenden Jahren besondere Herausforderungen bereit: Millionenschwere Investitionen sind notwendig, um gestiegene Umweltschutzauflagen beispielsweise bei der Phosphorrückgewinnung oder der Elimination von Mikroschadstoffen zu erfüllen.
Die Städtische Werke Netz + Service GmbH verfügt als Teil des Kasseler Stadtkonzerns über umfangreiche Erfahrungen in der technischen Infrastruktur und betreibt seit vielen Jahren als Eigentümerin das Trinkwassernetz. Damit verantwortet sie die Wassergewinnung, -aufbereitung- und -verteilung. Künftig soll sie nicht nur als Dienstleisterin, sondern im Auftrag der Stadt Kassel als verantwortliche Trinkwasserversorgerin auftreten. Mit dem geplanten Schritt lägen Leitungseigentum und Wasserversorgung in einer Hand. Unter Einbeziehung aller entstehenden Kosten erfolgt dort dann auch die Kalkulation, was die Menschen für eine zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser entrichten müssen. Die aktuelle Konstellation führt zu einem städtischen Haushaltsschaden von 4,5 Millionen Euro jährlich.
Durch die Bündelung von Kompetenzen können Synergien genutzt und die Herausforderungen der kommenden Jahre – etwa bei Investitionen in Leitungsnetze und Anlagen – noch effizienter bewältigt werden. Die Unternehmen der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) betreiben über 3.000 km Stromleitungen, über 1.300 Kilometer Wasserleitungen, 1.200 Kilometer Gasleitungen, vier Schwimmbäder, Windenergie- und PV-Anlagen, ein kleines Wasserkraftwerk, 17 Tiefbrunnen, mehrere Wasserwerke mit Uferfiltration und Quellen in zwei Quellgebieten, aber auch die Fernwärmeerzeugung und -verteilung sowie fast 100 Kilometer Tramgleise. Zudem sind 84 Busse, 76 Trams, zwölf Beiwagen und 28 RegioTrams im Streckennetz unterwegs und befördern jährlich 54,2 Millionen Fahrgäste.
Für die Bürgerinnen und Bürger ergeben sich durch die geplante Übertragung keine Änderungen bei der Versorgung. Die hohe Qualität des Trinkwassers, die Versorgungssicherheit und die kommunale Verantwortung bleiben unverändert gewährleistet.
Die endgültige Entscheidung über die rechtlichen Anpassungen werden die Stadtverordneten Anfang 2027 treffen.
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Fakten
- Die kommunale Trinkwasserversorgung soll langfristig leistungsfähig, wirtschaftlich tragfähig und zukunftssicher aufgestellt werden.
- Die Neuordnung soll KASSELWASSER und der Städtische Werke Netz + Service GmbH ab dem 1. Juli 2027 ermöglichen, sich auf die jeweiligen Kernkompetenzen zu fokussieren.
- Das Ziel ist, die für beide zunehmenden Herausforderungen, die beispielsweise der Klimawandel mit extremeren Trockenperioden und Starkregenereignissen mit sich bringt, besser zu bewältigen.
- Die sichere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit hochwertigem Trinkwasser gehört zu den zentralen Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge.
- Mit der geplanten Neuorganisation schaffen wir verlässliche Strukturen für die Zukunft und sichern die Handlungsfähigkeit der Stadt in einem sich wandelnden rechtlichen Umfeld.
- KASSELWASSER bleibt als Eigenbetrieb der Stadt Kassel bestehen und wird auch künftig die Aufgaben der Abwasserentsorgung wahrnehmen.
- Millionenschwere Investitionen sind notwendig, um gestiegene Umweltschutzauflagen beispielsweise bei der Phosphorrückgewinnung oder der Elimination von Mikroschadstoffen zu erfüllen.
- Die Städtische Werke Netz + Service GmbH verfügt als Teil des Kasseler Stadtkonzerns über umfangreiche Erfahrungen in der technischen Infrastruktur und betreibt seit vielen Jahren als Eigentümerin das Trinkwassernetz.
- Künftig soll sie nicht nur als Dienstleisterin, sondern im Auftrag der Stadt Kassel als verantwortliche Trinkwasserversorgerin auftreten.
- Mit dem geplanten Schritt lägen Leitungseigentum und Wasserversorgung in einer Hand.
- Unter Einbeziehung aller entstehenden Kosten erfolgt dort dann auch die Kalkulation, was die Menschen für eine zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser entrichten müssen.
- Die aktuelle Konstellation führt zu einem städtischen Haushaltsschaden von 4,5 Millionen Euro jährlich.
- Durch die Bündelung von Kompetenzen können Synergien genutzt und die Herausforderungen der kommenden Jahre – etwa bei Investitionen in Leitungsnetze und Anlagen – noch effizienter bewältigt werden.
- Die Unternehmen der Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH (KVV) betreiben über 3.000 km Stromleitungen, über 1.300 Kilometer Wasserleitungen, 1.200 Kilometer Gasleitungen, vier Schwimmbäder, Windenergie- und PV-Anlagen, ein kleines Wasserkraftwerk, 17 Tiefbrunnen, mehrere Wasserwerke mit Uferfiltration und Quellen in zwei Quellgebieten.
- Zudem sind 84 Busse, 76 Trams, zwölf Beiwagen und 28 RegioTrams im Streckennetz unterwegs und befördern jährlich 54,2 Millionen Fahrgäste.
- Für die Bürgerinnen und Bürger ergeben sich durch die geplante Übertragung keine Änderungen bei der Versorgung.
- Die hohe Qualität des Trinkwassers, die Versorgungssicherheit und die kommunale Verantwortung bleiben unverändert gewährleistet.
- Die endgültige Entscheidung über die rechtlichen Anpassungen werden die Stadtverordneten Anfang 2027 treffen.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.