Sächsische Schweiz offen für Urlauber und Besucher – Sturmschäden lokal begrenzt
Am 31. Juli 2026 zog gegen 18:00 Uhr ein lokal begrenztes, schweres Sturmereignis über Teile der Vorderen Sächsischen Schweiz. Im Bereich von Kurort Rathen verursachte es erhebliche Wald-, Wege- und Gebäudeschäden. Seither arbeiten alle Beteiligten intensiv an der Schadenserfassung und der Beräumung der betroffenen Bereiche.
Am Freitag, dem 7. August 2026, trafen sich Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch, Landrat Michael Geisler, Rathens Bürgermeister Roman Rolof, der Leiter der Nationalparkverwaltung Uwe Borrmeister sowie Tino Richter, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz im Haus des Gastes in Kurort Rathen. Gemeinsam mit Vertretern der lokalen Gastronomie und betroffenen Einrichtungen, wie von der Felsenbühne Rathen, besprachen sie die Auswirkungen des Unwetters und die weiteren notwendigen Schritte im Hinblick auf den Tourismus in der Sächsischen Schweiz.
„So wie gesperrte Bereiche beräumt und gesichert sind, werden diese abschnittsweise und schnellstmöglich wieder freigegeben“, erklärt Landrat Michael Geisler. „Damit möchten wir unseren Gästen und den Touristikern vor Ort ein wichtiges Signal senden und schnellstmöglich sowohl das Naturerlebnis für unsere Besucher wieder ermöglichen, aber auch Einwohnern und lokalen Gastgebern eine Rückkehr zum geregelten Alltag und Geschäftsbetrieb ermöglichen.“
Von den Schäden sind tatsächlich nur sehr wenige touristische Einrichtungen betroffen. Alle Akteure stehen seit Beginn des Ereignisses im engen Austausch und arbeiten mit Hochdruck daran, die Sturmschäden sowie potenzielle weitere Gefahren zu beseitigen. Neben der „Wanderrast am Amselsee“ sind dies die Felsenbühne Rathen und die Waltersdorfer Mühle. Alle anderen Tourismusbetriebe und die zahlreichen Gastgeber im Kurort Rathen sowie in der gesamten Nationalparkregion sind in der aktuellen Hochsaison uneingeschränkt für ihre Gäste da. Für den derzeit unpassierbaren Abschnitt des Malerwegs wurde bereits eine ebenso attraktive Umleitung eingerichtet und ausgeschildert.
In der jetzigen Situation ist es wichtig, gemeinsam mit Politik und Verbänden, der Nationalparkverwaltung, Einsatzkräften und Betroffenen die Ereignisse auszuwerten sowie weitere Maßnahmen zu definieren.
Ein erster wichtiger Meilenstein ist geschafft. Der Weg zur Bastei konnte bereits wieder für Besucher freigegeben werden. Die zentrale Botschaft des Treffens lautete daher: Ungeachtet der lokalen Sturmschäden lädt die Sächsische Schweiz weiterhin als attraktives und lohnenswertes Reiseziel ein. Alle Orte und touristischen Angebote sind sehr gut erreichbar. Mit über 1.200 Kilometern begehbaren Wanderwegen sowie einem breiten Freizeit- und Kulturangebot steht Ausflügen und Urlauben in der Region nichts im Wege.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Sächsische Schweiz wurde am 31. Juli 2026 von einem schweren Sturmereignis betroffen.
- Im Bereich von Kurort Rathen verursachte der Sturm erhebliche Wald-, Wege- und Gebäudeschäden.
- Seither arbeiten alle Beteiligten intensiv an der Schadenserfassung und der Beräumung der betroffenen Bereiche.
- Am Freitag, dem 7. August 2026, trafen sich Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch mit anderen Vertretern der lokalen Politik und Tourismus.
- Die Sächsische Schweiz ist ein Nationalpark in Deutschland.
- Der Sturm hat nur sehr wenige touristische Einrichtungen betroffen.
- Alle Akteure stehen seit Beginn des Ereignisses im engen Austausch und arbeiten mit Hochdruck daran, die Sturmschäden zu beseitigen.
- Die Sächsische Schweiz ist ein beliebtes Reiseziel in Deutschland.
- Der Weg zur Bastei konnte bereits wieder für Besucher freigegeben werden.