Spracheingabefunktion für MUCGPT schnellstmöglich implementieren
Antrag Stadtrats-Mitglieder Roland Hefter, Felix Lang, Dr. Nadine Liebchen, Barbara Likus, Lars Mentrup und Monika Schmid-Balzert (SPD-Stadtratsfraktion) vom 11.6.2026
Spracheingabefunktion für MUCGPT schnellstmöglich implementieren
Antwort IT-Referentin Dr. Laura Dornheim:
In Ihrem Antrag bitten Sie das IT-Referat
„zu prüfen und darzustellen, wie bei der KI-Anwendung ‚MUCGPT‘ zeitnah eine Spracheingabefunktion (Voice-to-Text bzw. Spracheingabe) integriert werden kann. Zudem soll dargestellt werden, welcher zeitliche und finanzielle Aufwand hierfür erforderlich ist und bis wann eine Umsetzung möglich wäre. Begründung
Die Einführung von MUCGPT stellt einen wichtigen Schritt für die digitale Modernisierung der Stadtverwaltung München dar. Damit die Anwendung jedoch im Arbeitsalltag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr volles Potenzial entfalten kann, ist eine Spracheingabefunktion von zentraler Bedeutung.
Gerade in Besprechungen, Telefonaten, Außenterminen oder bei spontanen Arbeitsnotizen ist das manuelle Eintippen von Stichpunkten zeitaufwendig und unpraktisch. Moderne KI-Systeme wie ChatGPT zeigen bereits heute, dass Spracheingaben erhebliche Effizienzgewinne ermöglichen. Inhalte können direkt eingesprochen, zusammengefasst und weiterverarbeitet werden.
Ohne eine solche Funktion besteht die Gefahr, dass Beschäftigte verstärkt auf externe KI-Angebote ausweichen, um die gewünschten Arbeitsabläufe effizient nutzen zu können. Eine integrierte Spracheingabe innerhalb von MUCGPT würde dagegen die Akzeptanz und tatsächliche Nutzung der städtischen Lösung deutlich erhöhen und zugleich Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen innerhalb der städtischen Infrastruktur gewährleisten.
Darüber hinaus ist die Spracheingabe auch aus Gründen der Inklusion und Barrierefreiheit von großer Bedeutung. Nicht alle Menschen können gleich schnell oder gleich gut tippen. Für Personen mit motorischen Einschränkungen, körperlichen Behinderungen oder Schwierigkeiten bei der schriftlichen Formulierung stellt die Spracheingabe eine erhebliche Erleichterung dar. Viele Menschen können Gedanken mündlich deutlich einfacher und schneller ausdrücken als über die Tastatur.
Eine moderne KI-Anwendung für die Stadtverwaltung sollte daher mög- lichst barrierearm gestaltet sein und unterschiedlichen Arbeits- und Kom- munikationsformen gerecht werden. Die Spracheingabe ist deshalb keine
bloße Zusatzfunktion, sondern ein wesentlicher Bestandteil moderner, inklusiver und praxisnaher digitaler Arbeitsprozesse.“
Ihr Einverständnis vorausgesetzt, teilen wir Ihnen zu Ihrem Antrag Folgendes mit:
Das IT-Referat treibt den effizienten Einsatz von KI in der Stadtverwaltung aktiv voran. Uns ist der Bedarf an einer möglichst barrierearmen Interaktion mit dem städtischen KI-Werkzeug MUCGPT bereits bekannt. Das Thema wurde daher bereits priorisiert, ist in der Roadmap verankert und in Umsetzung.
Die Umsetzung sieht vor, dass die Sprach-Transkription direkt auf den städtischen Endgeräten erfolgt. Die dazu notwendige Erweiterung von MUCGPT wurde durch das Entwicklerteam des IT-Referats bereits implementiert und ist als Open-Source-Entwicklung auf GitHub einsehbar (
). Aktuell sind noch einige technische Hürden zu bewältigen und Abhängigkeiten aufzulösen. Wir rechnen mit einer Umsetzung im zweiten Halbjahr 2026. Die Einführung erfolgt im Rahmen bestehender Finanzmittel für den Service MUCGPT.
https://github.com/it-at-m/mucgpt/pull/943
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Impressum: agen liegt bei den zlei
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Spracheingabefunktion für MUCGPT soll schnellstmöglich implementiert werden.
- Der Antrag wurde vom Stadtratsmitglied Roland Hefter, Felix Lang, Dr. Nadine Liebchen, Barbara Likus, Lars Mentrup und Monika Schmid-Balzert (SPD-Stadtratsfraktion) am 11.6.2026 gestellt.
- Die IT-Referentin Dr. Laura Dornheim hat geantwortet, dass das IT-Referat die Prüfung und Darstellung der Möglichkeit einer Spracheingabefunktion für MUCGPT in zeitnaher Weise durchführen wird.
- Die Einführung von MUCGPT stellt einen wichtigen Schritt für die digitale Modernisierung der Stadtverwaltung München dar.
- Eine Spracheingabefunktion ist von zentraler Bedeutung, um das volle Potenzial der Anwendung MUCGPT im Arbeitsalltag zu entfalten.
- Moderne KI-Systeme wie ChatGPT zeigen bereits heute, dass Spracheingaben erhebliche Effizienzgewinne ermöglichen.
- Die Gefahr besteht, dass Beschäftigte verstärkt auf externe KI-Angebote ausweichen, um die gewünschten Arbeitsabläufe effizient zu nutzen.
- Eine integrierte Spracheingabe innerhalb von MUCGPT würde die Akzeptanz und tatsächliche Nutzung der städtischen Lösung deutlich erhöhen und zugleich Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen gewährleisten.
- Die Spracheingabe ist auch aus Gründen der Inklusion und Barrierefreiheit von großer Bedeutung.
- Nicht alle Menschen können gleich schnell oder gleich gut tippen, was die Spracheingabe für Personen mit motorischen Einschränkungen, körperlichen Behinderungen oder Schwierigkeiten bei der schriftlichen Formulierung eine erhebliche Erleichterung darstellt.
- Die Spracheingabe ist deshalb keine bloße Zusatzfunktion, sondern ein wesentlicher Bestandteil moderner, inklusiver und praxisnaher digitaler Arbeitsprozesse.
- Das IT-Referat treibt den effizienten Einsatz von KI in der Stadtverwaltung aktiv voran und ist bereits mit dem Bedarf an einer barrierearmen Interaktion mit MUCGPT bekannt.
- Die Umsetzung sieht vor, dass die Sprach-Transkription direkt auf den städtischen Endgeräten erfolgt und die dazu notwendige Erweiterung von MUCGPT bereits implementiert wurde.
- Die Einführung erfolgt im Rahmen bestehender Finanzmittel für den Service MUCGPT.
- Die Umsetzung wird im zweiten Halbjahr 2026 erwartet.
- Die Einführung von MUCGPT ist Teil der Roadmap und wurde bereits priorisiert.
- Die Spracheingabe ist ein wichtiger Bestandteil der städtischen Infrastruktur und muss daher sorgfältig geplant und umgesetzt werden.
- Die Stadtverwaltung München liegt in Deutschland.
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