None

Schneller und sicherer mit dem Rad pendeln

Ein weiteres großes Teilstück der ersten Radschnellverbindung im Landkreis ist seit Ende Juli für den Verkehr freigegeben. Mit der Fertigstellung des sogenannten Bauabschnitts „4.2“ können Radl-Pendler ab sofort auf einer Länge von rund 3,4 Kilometern noch schneller und sicherer zwischen der Landeshauptstadt und dem Norden des Landkreises unterwegs sein.
Viele Bürgerinnen und Bürger pendeln täglich zwischen der Landeshauptstadt und dem Münchner Norden. Mit der Eröffnung des zweiten Bauabschnitts steht ihnen eine nachhaltige Infrastruktur zur Verfügung. Der neue Abschnitt verläuft auf Garchinger Grund vom östlichen Ende des Schafweidewegs bis zur Staatsstraße 2350 (Freisinger Landstraße) in der Nähe des Forschungscampus der Technischen Universität München (TUM).
Der breite Zweirichtungsradweg ist barrierefrei gestaltet und ermöglicht das Überholen. Vom Fußgängerverkehr ist er durch Markierungen getrennt. Die Querung der Bundesautobahn A 9 erfolgt über ein bestehendes Brückenbauwerk.
Nahe dem Skatepark in Garching gaben Landrat Christoph Göbel, Garchings Zweiter Bürgermeister Christian Nolte sowie Dr. Josef Rott in Vertretung von Staatsminister Christian Bernreiter den neuen Teilabschnitt offiziell für den Verkehr frei.
„Ein modernes Radnetz lebt von lückenlosen Verbindungen. Mit dem neuen Teilabschnitt knüpfen wir das Netz im Münchner Norden enger und lassen die Vision eines echten ‚Radl-Highways‘ Realität werden“, freut sich Landrat Christoph Göbel. „Dieses Projekt beweist, wie viel wir für die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bewegen können, wenn Kommunen, Landkreis und Freistaat Hand in Hand planen. Gemeinsames Handeln ist das Fundament für die Mobilität der Zukunft.“
Stefan Schnorr, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr (BMV), ergänzt: „Mit den von uns geförderten Radschnellwegen kommen Radfahrer sicher und noch schneller ans Ziel. Das BMV unterstützt Länder und Kommunen dabei, die Radverkehrsinfrastruktur wie hier in München zu modernisieren und auszubauen und übernimmt bei diesem Projekt 75 % der Kosten. Das sind gut investierte Mittel, mit denen wir ein passendes Angebot für Radfahrerinnen und Radfahrer schaffen und einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität in der Stadt leisten.“
Dass Radschnellverbindungen auch für die verkehrspolitische Zukunft Bayerns eine Schlüsselrolle spielen, lies Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter ausrichten: „Radschnellverbindungen ermöglichen ein besonders schnelles und sicheres Vorankommen. Sie sind eine echte und notwendige Alternative zum Auto und entlasten sowohl die Straßen als auch den ÖPNV. Damit bieten sie im Alltag ein ideales Angebot, um Wege zügig zurückzulegen und unterstützen aktiv den Umstieg aufs Rad. Ich gratuliere zum nächsten gelungenen Projektabschnitt.“
Auch für die Stadt Garching bedeutet die neue Strecke einen spürbaren Gewinn an Lebensqualität. „Wir müssen neue Ideen und Ansätze für die Mobilität der Zukunft in unserer Region entwickeln. Mit dem Radschnellweg – dessen zweiter Bauabschnitt heute fertiggestellt wird – bieten wir eine echte Alternative zum motorisierten lokalen Individualverkehr. Gleichzeitig haben wir gelernt: Ohne gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Fußgängern, Autofahrern und Radfahrern geht es auch mit neuen Radwegen nicht. Als passionierter Radfahrer appelliere ich daher besonders auch an die Radfahrer. Mein Dank gilt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit in und für unsere Region!“ so Garchings Zweiter Bürgermeister Christian Nolte.
Die bauliche Umsetzung des Abschnitts wurde unter strenger Berücksichtigung naturschutzfachlicher Belange realisiert. Der ökologische Ausgleich findet im Bereich des Nationalen Naturerbes „Mallertshofer Holz“ statt; zudem wurden gerodete Böschungen zeitnah wieder mit standortgerechten Gehölzen bepflanzt.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro brutto. Davon werden bis zu 2,73 Mio. Euro durch die Finanzhilfen des Bundes für Radschnellwege finanziert.
Als nächster großer Schritt steht für das Jahr 2027 der Bau einer eigenen Radschnellwegbrücke über die B 471 an.
Weitere Informationen zum bisherigen Projektverlauf gibt es auf der Projektplattform des Landkreises unter https://mein-landkreis-muenchen.de/discuss/radschnellverbindung-garching
Nächste Etappe des „Radl-Highways“ von München nach Garching offiziell eröffnet
Freie Fahrt auf neuem Teilstück in Garching
29.07.2026
Bild von Dr. Josef Rott, Abteilungsleiter im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Landrat Christoph Göbel, Christoph Tegeler (Landeshauptstadt München), Martin Singer (Staatliches Bauamt Freising), Christine Volkmer, Prof. Christian Schiebel (beide Regierung von Oberbayern) und Garchings Zweiter Bürgermeister Christian Nolte auf dem neuen Radschnellweg mit Fahrrädern.

Fakten

  • Der neue Teilabschnitt der Radschnellverbindung im Landkreis München ist seit Ende Juli für den Verkehr freigegeben.
  • Die Länge des neuen Teilstücks beträgt rund 3,4 Kilometer.
  • Der Radweg verläuft auf Garchinger Grund vom östlichen Ende des Schafweidewegs bis zur Staatsstraße 2350 (Freisinger Landstraße) in der Nähe des Forschungscampus der Technischen Universität München (TUM).
  • Die Querung der Bundesautobahn A 9 erfolgt über ein bestehendes Brückenbauwerk.
  • Der neue Teilabschnitt ist barrierefrei gestaltet und ermöglicht das Überholen.
  • Vom Fußgängerverkehr ist er durch Markierungen getrennt.
  • Das Projekt wurde unter strenger Berücksichtigung naturschutzfachlicher Belange realisiert.
  • Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 3 Millionen Euro brutto.
  • Bis zu 2,73 Mio. Euro werden durch die Finanzhilfen des Bundes für Radschnellwege finanziert.
  • Der nächste große Schritt steht für das Jahr 2027 der Bau einer eigenen Radschnellwegbrücke über die B 471 an.
  • Die neue Strecke bietet eine nachhaltige Infrastruktur für Radl-Pendler zwischen der Landeshauptstadt und dem Münchner Norden.
Unsere Nachrichtenartikel können teilweise oder ganz mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder unterstützt worden sein. Dies ermöglicht es uns, Inhalte effizient und aktuell bereitzustellen. Jeder Artikel wird vor der Veröffentlichung sorgfältig geprüft, um eine hohe Qualität und Genauigkeit sicherzustellen.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.