Hanne-und-Hermann-Lenz-Aufenthaltsstipendium ausgeschrieben
Das einstige Zuhause des Schriftstellers Hermann Lenz und seiner Frau Hanne nahe der Münchner Freiheit wird künftig auch als Stipendien-Haus für Autor*innen dienen. In Kooperation mit der Hermann-Lenz-Stiftung schreibt die Stadt 2026 erstmals einen Residenzaufenthalt für Autor*innen aus dem deutschsprachigen Raum aus. Das Hanne-und-Hermann-Lenz-Aufenthaltsstipendium soll zweimal jährlich vergeben werden und ist für die Dauer von jeweils drei Monaten angelegt (jeweils ab März und ab September). Das Kulturreferat stellt jährlich 15.000 Euro für die Aufenthaltspauschalen zur Verfügung. Kulturreferent Marek Wiechers: „Mit den Aufenthaltsstipendien für Schriftsteller*innen kann eine Lücke im städtischen Förderportfolio und unserer Residencys für die Literaturszene geschlossen werden. Ich freue mich, dass wir dies dank der Kooperation mit der Hermann Lenz-Stiftung ermöglichen können. Das Stipendium bietet Autor*innen die Möglichkeit, außerhalb ihrer gewohnten Lebenssituation konzentriert an ihren Projekten zu arbeiten und neue kreative Impulse entwickeln zu können – im ehemaligen Wohnhaus des Ehepaars Lenz, einem inspirierenden Ort der Literatur.“ Der Schriftsteller Hermann Lenz hat mit seiner Frau Hanne Lenz von 1975 bis zu seinem Tod 1998 in München gelebt. Er gelangte spät zu Ruhm und Erfolg – nicht zuletzt durch Vermittlung des späteren Nobelpreisträgers Peter Handke, der sozusagen als erster „Writer in Residence“ fast ein Jahr im Münchner Zuhause des Ehepaars Lenz verbrachte.
Das ehemalige Wohnhaus des Ehepaars Hanne und Hermann Lenz wird heute von der Hermann-Lenz-Stiftung verwaltet. Es wurde nach dem Tod von Hanne Lenz 2010 behutsam saniert und wird ab 2027 für Aufenthaltsstipendien zur Verfügung gestellt. Die Hermann-Lenz-Stiftung ermöglicht im Lenz-Wohnhaus und Stiftungssitz in der Mannheimer Straße 5 den Aufenthalt je eines*r Stipendiat*in.
Die ausgewählten Autor*innen, ihr Werk oder Schreibvorhaben haben idealerweise, aber nicht zwingend einen Bezug zum Werk von Hermann Lenz. Es wird 2026 erstmals für das Frühjahr 2027 (ab März) ausgeschrieben. Bewerbungen sind bis 1. November bei der Stiftung per E-Mail an
einzureichen.
Über die Auswahl entscheidet ein literaturwissenschaftlich besetztes Kuratorium. Weitere Informationen zum Hanne-und-Hermann-Lenz-Haus und -Stipendium unter
sowie
lenz-stipendium@muenchen.de
www.muenchen.de/lenz-stipendium
www.hermann-lenz-stiftung.de.
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Fakten
- Das Hanne-und-Hermann-Lenz-Aufenthaltsstipendium wird zweimal jährlich vergeben.
- Die Dauer des Stipendiums beträgt jeweils drei Monate.
- Das Kulturreferat stellt jährlich 15.000 Euro für die Aufenthaltspauschalen zur Verfügung.
- Der Schriftsteller Hermann Lenz hat mit seiner Frau Hanne Lenz von 1975 bis zu seinem Tod 1998 in München gelebt.
- Hermann Lenz gelangte spät zu Ruhm und Erfolg – nicht zuletzt durch Vermittlung des späteren Nobelpreisträgers Peter Handke.
- Das ehemalige Wohnhaus des Ehepaars Lenz wird heute von der Hermann-Lenz-Stiftung verwaltet.
- Die Hermann-Lenz-Stiftung ermöglicht im Lenz-Wohnhaus und Stiftungssitz in der Mannheimer Straße 5 den Aufenthalt je eines*r Stipendiat*in.
- Die ausgewählten Autor*innen, ihr Werk oder Schreibvorhaben haben idealerweise, aber nicht zwingend einen Bezug zum Werk von Hermann Lenz.
- Bewerbungen sind bis 1. November bei der Stiftung per E-Mail anzureichen.
- Über die Auswahl entscheidet ein literaturwissenschaftlich besetztes Kuratorium.
- Das Hanne-und-Hermann-Lenz-Aufenthaltsstipendium wird ab 2026 erstmals vergeben.
- Die Stadt München wird das Stipendium in Kooperation mit der Hermann-Lenz-Stiftung anbieten.
- Der Stipendien-Sitz ist in Münchner Freiheit, nahe dem ehemaligen Wohnhaus des Ehepaars Lenz.
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