„Wir erwarten transparente und nachvollziehbare Entscheidungen und ein deutliches Bekenntnis zu Zwickau“
Das Presse- und Oberbürgermeisterbüro informiert:
Zur Aufsichtsratssitzung der Volkswagen AG und zu dem gestern vom Konzernvorstand veröffentlichten „Zukunftsplan“ erklärt Bürgermeisterin Silvia Queck in Vertretung der Zwickauer Oberbürgermeisterin:
„Wir können durch- aber nicht aufatmen. Zum Glück für die Beschäftigten, für Zwickau und die gesamte Region ist vom Aufsichtsrat keine Schließung unseres VW-Werks beschlossen worden. Was der vorgestellte Zukunftsplan für Zwickau mittel- und langfristig konkret bedeutet, kann aktuell kaum eingeschätzt werden.
Wir müssen und werden den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten, die Transformation in unserer Region zu begleiten und mitzugestalten. Unter anderem mit dem Masterplan Südwestsachsen werden hier erste ‚Pflöcke‘ eingeschlagen.
Für den Standort werden wir weiterhin kämpfen. Wir erwarten aber auch vom Vorstand und dem Aufsichtsrat des Volkswagenkonzerns transparente und nachvollziehbare Entscheidungen und vor allem ein nachhaltiges und deutliches Bekenntnis zu Zwickau, das klare Perspektiven eröffnet. Hier steht ein hochmodernes Werk, in dem mehrere verschiedene Modelle gefertigt werden können! Und wir hoffen, dass sich Bund und Land weiterhin für Zwickau und Sachsen engagieren – sowohl im Hinblick auf den Strukturwandel als auch für den Erhalt des Werkes.“
Zwickau ist eine der wenigen Städte, in denen seit mehr als 120 Jahren Fahrzeuge und Fahrzeugteile entwickelt und produziert werden. Den Grundstein legte August Horch, der sich 1904 in der heute viertgrößten Stadt Sachsens ansiedelte. Die Tradition wurde geprägt durch Marken wie Horch, Audi und die Auto Union, nach dem Krieg wurde in Zwickau vor allem der Trabant gefertigt. Ihre erfolgreiche Fortsetzung fand diese Geschichte nach der politischen Wende mit der Volkswagen Sachsen GmbH. Der Grundstein für das Werk in Mosel, Stadtteil von Zwickau, wurde im September 1990 gelegt. 2017 fiel die Entscheidung, das Werk zu einem reinen E-Mobilitätswerk zu entwickeln. Im November 2019 lief im Beisein der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel der erste ID.3 vom Band, im Juni 2020 wurde das letzte Fahrzeug mit Verbrennermotor in Zwickau produziert. Die Investitionen in den Umbau des Werks beliefen sich nach damaligen Unternehmensangaben auf 1,2 Mrd. Euro. Heute arbeiten rund 8.000 Menschen im VW-Werk Zwickau.
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Fakten
- Zwickau ist eine der wenigen Städte, in denen seit mehr als 120 Jahren Fahrzeuge und Fahrzeugteile entwickelt und produziert werden.
- Der Grundstein für das Werk in Mosel, Stadtteil von Zwickau, wurde im September 1990 gelegt.
- 2017 fiel die Entscheidung, das Werk zu einem reinen E-Mobilitätswerk zu entwickeln.
- Im November 2019 lief der erste ID.3 vom Band, im Juni 2020 wurde das letzte Fahrzeug mit Verbrennermotor in Zwickau produziert.
- Die Investitionen in den Umbau des Werks beliefen sich nach damaligen Unternehmensangaben auf 1,2 Mrd. Euro.
- Heute arbeiten rund 8.000 Menschen im VW-Werk Zwickau.
- Zwickau ist eine der viertgrößten Städte Sachsens.
- Die Tradition wurde geprägt durch Marken wie Horch, Audi und die Auto Union.
- Nach dem Krieg wurde in Zwickau vor allem der Trabant gefertigt.
- Die Volkswagen Sachsen GmbH führte diese erfolgreiche Fortsetzung dieser Geschichte fort.
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