Erster Disability Pride Month in München: Beflaggung am Rathaus
Bürgermeisterin Verena Dietl, die Behindertenbeauftragte Daniela Maier, die Vorstandsvorsitzende des Behindertenbeirats, Nadja Rackwitz, und die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats, Cornelia von Pappenheim, haben heute gemeinsam vier Disability-Pride-Flaggen am Fischbrunnen gehisst. Mit dieser Aktion setzten sie vor dem Rathaus zum Auftakt des „Disability Pride Month“ (16. bis 26. Juli) ein klares Signal für den Weg in eine inklusive Stadtgesellschaft.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Die Flaggen am Rathaus sind ein un-übersehbares Versprechen. Alle Menschen sollen mitmachen, mitgestalten und mitentscheiden können. Es geht um viel mehr als Rampen und Gebärdensprache. Eine Behinderung kann von Geburt an bestehen. Meistens kommt sie im Laufe des Lebens dazu, zum Beispiel durch eine Erkrankung, einen Unfall oder im Alter. Für mich entscheidet sich an der Inklusion, ob unsere Stadt allen gerecht wird. Diesen Auftrag setzen wir konsequent um. Ein inklusives München ist ein lebenswerteres München für uns alle.“
Behindertenbeauftragte Daniela Maier: „Wir veranstalten den ‚Disability Pride Month‘ in München, um die Vielfältigkeit unserer Community darzustellen und auf die Lebenssituation von uns Münchner*innen mit Behin- derungen aufmerksam zu machen. Gerade heutzutage ist es wichtig, dass wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und dass die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen nicht als Kostenfaktor verstanden wird.“
Vorstandsvorsitzende des Behindertenbeirats Nadja Rackwitz: „Der Behindertenbeirat setzt sich seit über 50 Jahren in München für Inklusion und Barrierefreiheit ein. Dass die Stadt offiziell Flagge zeigt, ist ein wichtiger Schritt. Eine Stadt, in der alle selbstverständlich teilhaben können, braucht auch uns alle – die Stadtverwaltung, die Politik und alle Bürger*innen, die hier leben.“
Die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats, Cornelia von Pappenheim: „Der ‚Disability Pride Month‘ macht unser Anliegen sichtbar! Er steht für ein München, das Menschen mit sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen sowie mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen respektiert“.
Nähere Informationen zum Disability Pride Month und der Flagge unter
zu stadtweiten Veranstaltungen während des „Disability Pride Months“unter
. Dort können auch eigene Veranstaltungen eingetragen werden.
v.l. Behindertenbeauftragte Daniela Maier, Bürgermeisterin Verena Dietl, die Vorstands- vorsitzende des Behindertenbeirats, Nadja Rackwitz, die stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirats, Cornelia von Pappenheim und Stadträtin Sofie Langmeier (Die Grünen/ Rosa Liste)( Foto: Michael Nagy/Presseamt)
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https://behindertenbeauftragte-muenchen.de
https://behindertenbeauftragte-muenchen.de/veranstaltungen
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Der erste Disability Pride Month wird in München gefeiert.
- Die Beflaggung am Rathaus ist ein un-übersehbares Versprechen für eine inklusive Stadtgesellschaft.
- Der Disability Pride Month findet vom 16. bis 26. Juli statt.
- Die Flaggen am Rathaus sind ein Zeichen für die Vielfalt der Behindertengemeinschaft in München.
- Der Behindertenbeauftragte Daniela Maier möchte, dass die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen nicht als Kostenfaktor verstanden wird.
- Der Behindertenbeirat setzt sich seit über 50 Jahren für Inklusion und Barrierefreiheit ein.
- Die Stadtverwaltung, die Politik und alle Bürger*innen müssen sich für eine inklusive Gesellschaft einsetzen.
- Der Disability Pride Month macht das Anliegen sichtbar, Menschen mit Behinderungen sowie mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen zu respektieren.
- Die Veranstaltungen während des Disability Pride Months finden in München statt.
- München ist die Location der Veranstaltungen.
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