Krematorium am Pragfriedhof soll erhalten bleiben - Umfassende Instandsetzung beschlossen
Der Gemeinderat hat die umfassende Modernisierung und Erweiterung des Krematoriums auf dem Pragfriedhof beschlossen. Mit einer Investition von rund 30 Millionen Euro stellt die Landeshauptstadt sicher, dass Einäscherungen zuverlässig in Stuttgart möglich bleiben.
Karola Ortmann, Leiterin des Garten-, Friedhofs- und Forstamts.sagt: „Der Beschluss sichert die Daseinsvorsorge für die städtische Bestattungsinfrastruktur für die kommenden Jahrzehnte. Gleichzeitig dient die Baumaßnahme dazu, das denkmalgeschützte Gebäude technisch auf einen zukunftsfähigen Stand zu bringen."
Die bestehenden Kremationsöfen haben das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht, können nicht mehr instandgesetzt werden und sind nicht wirtschaftlich. Mit dem Beschluss werden sie durch zwei neue Ofenlinien ersetzt. Angehörige können Verstorbene weiterhin in Stuttgart einäschern lassen, ohne auf Einrichtungen außerhalb der Stadt angewiesen zu sein.
Die neue Anlage ist für bis zu 3.000 Einäscherungen im Regelbetrieb ausgelegt. In außergewöhnlichen Lagen kann die Kapazität auf bis zu 5.000 Einäscherungen pro Jahr erhöht werden. Neben den neuen Ofenanlagen werden die technische Gebäudeausrüstung, die Kühlräume, die Wärmeversorgung und die Logistik modernisiert. Gleichzeitig wird das denkmalgeschützte Gebäude umfassend ertüchtigt. Die neuen technischen Anlagen entstehen überwiegend in einem unterirdischen Erweiterungsbau, sodass das historische Erscheinungsbild des Krematoriums erhalten bleibt. Auch die Energieversorgung wird neu organisiert. Ergänzt wird das Konzept durch einen Fernwärmeanschluss sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Der Baubeschluss ist für 2028 vorgesehen. Nach derzeitiger Planung soll die Modernisierung im Frühjahr 2030 abgeschlossen sein.
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Fakten
- Der Gemeinderat hat die umfassende Modernisierung und Erweiterung des Krematoriums auf dem Pragfriedhof beschlossen.
- Die Investition für die Modernisierung beträgt rund 30 Millionen Euro.
- Die neue Anlage ist für bis zu 3.000 Einäscherungen im Regelbetrieb ausgelegt.
- In außergewöhnlichen Lagen kann die Kapazität auf bis zu 5.000 Einäscherungen pro Jahr erhöht werden.
- Die neue Anlage wird überwiegend in einem unterirdischen Erweiterungsbau errichtet, um das historische Erscheinungsbild des Krematoriums zu erhalten.
- Das denkmalgeschützte Gebäude wird umfassend ertüchtigt.
- Die neue Anlage wird mit einer Fernwärmeanschluss und einer Photovoltaikanlage ausgestattet.
- Der Baubeschluss ist für 2028 vorgesehen.
- Nach derzeitiger Planung soll die Modernisierung im Frühjahr 2030 abgeschlossen sein.
- Die bestehenden Kremationsöfen haben das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht und können nicht mehr instandgesetzt werden.
- Die neue Anlage wird es ermöglichen, Verstorbene weiterhin in Stuttgart einäschern zu lassen, ohne auf Einrichtungen außerhalb der Stadt angewiesen zu sein.
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