Neue Wege für Sanierung von Kita und Schule in Pesterwitz
Die Stadt Freital plant seit Jahren die Sanierung der Kita in Pesterwitz – diese ist zum Teil in Containern untergebracht, die in die Jahre gekommen sind – sowie die Sanierung und Erweiterung der Grundschule. Bislang konnten die Vorhaben allerdings aufgrund fehlender Finanzmittel nicht umgesetzt werden. Beide Projekte schlagen mit mehr als 16 Millionen Euro zu Buche, die zu einem Teil auch im Haushalt der Stadt eingeplant sind. Die dringend benötigten Fördermittel blieben trotz intensiver Bemühungen jedoch aus. Und die Perspektive ist angesichts der desolaten Haushaltssituation im Freistaat keineswegs gut.
Die Stadtverwaltung schlägt daher nun andere Wege ein, um mit beiden Vorhaben voran zu kommen. So soll die Kita nur noch aus den zur Verfügung stehenden Eigenmitteln realisiert werden. Dazu ist eine Kostensenkung im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf notwendig. Ein Teil der Kosten kann durch die Reduzierung des Platzbedarfs eingespart werden. Das ist angesichts der aktuell stark sinkenden Geburtenzahlen und damit insgesamt weniger Kindergartenkindern möglich. So soll die Kita nur noch eingeschossig gebaut werden. Alles Weitere wird die Verwaltung nun intensiv prüfen und dem Stadtrat voraussichtlich im September 2026 zur Entscheidung vorlegen.
Für die Grundschule will sich die Stadt Freital auf Fördermittel aus dem Sondervermögen des Bundes bewerben. Für diesen Topf müssen bis 1. September 2026 die Anträge vorliegen. Bedingung ist es aber, dass der bisherige Förderantrag für die Fachförderung zurückgezogen wird und damit rund ein Jahr Zeit für die Stadt verloren geht. Derzeit arbeitet die Verwaltung an der aktualisierten Kostenschätzung und der angepassten Zeitschiene für den Antrag.
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Fakten
- Die Stadt Freital plant seit Jahren die Sanierung der Kita in Pesterwitz.
- Die Sanierung und Erweiterung der Grundschule schlagen mit mehr als 16 Millionen Euro zu Buche.
- Die dringend benötigten Fördermittel blieben trotz intensiver Bemühungen jedoch aus.
- Die Stadtverwaltung schlägt daher nun andere Wege ein, um mit beiden Vorhaben voran zu kommen.
- Die Kita soll nur noch aus den zur Verfügung stehenden Eigenmitteln realisiert werden.
- Ein Teil der Kosten kann durch die Reduzierung des Platzbedarfs eingespart werden.
- Die Stadt Freital will sich auf Fördermittel aus dem Sondervermögen des Bundes bewerben.
- Für diesen Topf müssen bis 1. September 2026 die Anträge vorliegen.
- Die Verwaltung arbeitet an der aktualisierten Kostenschätzung und der angepassten Zeitschiene für den Antrag.
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