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Stadtschüler*innenvertretung erhält eigene Geschäftsstelle

Mit dem Unterhalt und der dauerhaften Finanzierung einer Geschäftsstelle für die Stadtschüler*innenvertretung (SSV) schafft die Stadt die Voraussetzungen dafür, dass junge Menschen ihre demokratischen Mitwirkungsrechte wirksam wahrnehmen können. Der Bildungsausschuss des Stadtrats hat jetzt die Bereitstellung der erforderlichen Mittel beschlossen. Damit investiert die Stadt nachhaltig in Demokratiebildung, ehrenamtliches Engagement und die politische Beteiligung von Schüler*innen. Die Stadtschüler*innenvertretung vertritt die Interessen von allen Münchner Schüler*innen. Mit der im Dezember 2025 beschlossenen neuen Satzung wurden ihre Rechte und Pflichten erweitert. So kann sie künftig qualifizierte Stellungnahmen zu allen Beschlussvorlagen im Bereich der allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie des Pädagogischen Instituts – Zentrum für Kommunales Bildungsmanagement (PIZKB) abgeben, welche die Interessen der Schüler*innen unmittelbar betreffen. Gleichzeitig wurden transparente Verfahren für Wahlen und Abstimmungen geschaffen und die demokratische Legitimation der Vertretung weiter gestärkt. Insgesamt bedeuten die Aufgaben der SSV einen hohen organisatorischen und fachlichen Aufwand, den die ehrenamtlich tätigen Schüler*innen neben dem Schulalltag nicht bewältigen können. Deshalb ist in der SSV-Satzung der Unterhalt einer Geschäftsstelle vorgesehen. Sie sorgt für die Organisation rechtssicherer Wahlen, die Organisation der jährlichen Stadtschüler*innenkonferenz und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Vertreterinnen der verschiedenen Schularten. Außerdem sichert sie den Wissenstransfer des Gremiums und sorgt dafür, dass die Arbeit der Stadtschüler*innenvertretung trotz des jährlichen Wechsels ihrer Mitglieder kontinuierlich fortgeführt werden kann.
Die Geschäftsstelle begleitet die Vertreter*innen zudem pädagogisch. Sie unterstützt die Jugendlichen dabei, Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse zu verstehen, ihre Mitwirkungsrechte kompetent wahrzunehmen und die Interessen der Münchner Schüler*innen wirkungsvoll zu vertreten. Auch stärkt sie die Handlungsfähigkeit der Stadtschüler*innenvertretung mit Qualifizierungsangeboten, Projektbegleitung und verlässlichen Arbeitsstrukturen.
Mit seinem Beschluss schafft der Stadtrat die Grundlage dafür, dass die Stadtschüler*innenvertretung ihre Mitwirkungsrechte dauerhaft wahrnehmen kann. Damit sorgt er auch dafür, dass Perspektiven von Münchner Schüler*innen dauerhaft Gehör finden und in politische Entscheidungsprozesse einfließen können – eine Investition in Bildung, demokratische Teilhabe und das ehrenamtliche Engagement junger Menschen.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Wer junge Menschen an politischen Entscheidungen beteiligen will, muss ihnen auch die notwendigen Rahmenbedingungen dafür geben. Mit der Geschäftsstelle stärken wir die Stadtschüler*innenvertretung dauerhaft und sorgen dafür, dass Engagement nicht an organisatorischen Hürden scheitert. Zudem fördern wir mit dem Kinder- und Jugendrathaus seit 2023 die Beteiligung junger Menschen in München. So investieren wir in demokratische Teilhabe, übernehmen Verantwortung für die nächste Generation und machen deutlich: Die Stimmen von Schülerinnen und Schülern gehören selbstverständlich zu den Entscheidungen, die ihre Zukunft betreffen.“
Stadtschulrat Florian Kraus: „Schulen sind Orte gelebter Demokratie. Mit der neuen Satzung erhält die Stadtschüler*innenvertretung deutlich mehr Mitwirkungsrechte. Die professionelle Geschäftsstelle schafft die Voraussetzungen dafür, dass die Schülerinnen und Schüler diese Verantwortung kompetent wahrnehmen können – und ist damit ein wichtiger Baustein für eine starke demokratische Schulkultur in München.“

Fakten

  • Die Stadt München hat eine Geschäftsstelle für die Stadtschüler*innenvertretung (SSV) eingerichtet.
  • Die SSV vertritt die Interessen von allen Münchner Schülern*innen und kann qualifizierte Stellungnahmen zu Beschlussvorlagen abgeben.
  • Die neue Satzung der SSV wurde im Dezember 2025 beschlossen und erweitert die Rechte und Pflichten der Vertretung.
  • Transparente Verfahren für Wahlen und Abstimmungen wurden geschaffen, um die demokatische Legitimation der Vertretung zu stärken.
  • Die Geschäftsstelle sorgt für die Organisation rechtssicherer Wahlen, die Organisation der jährlichen Stadtschüler*innenkonferenz und koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den Vertreter*innen der verschiedenen Schularten.
  • Die Geschäftsstelle begleitet die Vertreter*innen pädagogisch und unterstützt die Jugendlichen dabei, Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse zu verstehen.
  • Die Stadt München investiert nachhaltig in Demokratiebildung, ehrenamtliches Engagement und die politische Beteiligung von Schüler*innen.
  • Der Stadtrat hat den Unterhalt einer Geschäftsstelle für die SSV beschlossen, um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass junge Menschen ihre demokratischen Mitwirkungsrechte wirksam wahrnehmen können.
  • Die Stadt München investiert in die Beteiligung junger Menschen in München und fördert die demokratische Teilhabe seit 2023.
  • Der Bürgermeisterin Verena Dietl betont, dass Engagement nicht an organisatorischen Hürden scheitern sollte und dass die Stimmen von Schülerinnen und Schülern selbstverständlich zu den Entscheidungen gehören sollten.
  • Der Stadtschulrat Florian Kraus betont, dass Schulen Orte gelebter Demokratie sind und dass die neue Satzung der SSV die Voraussetzungen dafür schafft, dass die Schülerinnen und Schüler diese Verantwortung kompetent wahrnehmen können.
  • Die Stadt München liegt in Deutschland.
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