Stadt vergibt Förderpreis „Münchner Lichtblicke“
Die Landeshauptstadt München hat den Förderpreis „Münchner Lichtblicke – ein Preis für Chancengleichheit und mehr Toleranz“ vergeben. Drei Hauptpreise und zwei lobende Erwähnungen gingen an Menschen und Projekte, die sich für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt in München einsetzen. Überreicht wurde die mit insgesamt 11.000 Euro dotierte Auszeichnung von Bürgermeisterin Verena Dietl. Die Stadt vergibt den Preis seit 2002 gemeinsam mit dem Migrationsbeirat und der Lichterkette e.V. in den Kategorien Einzelperson, Projekt und Einrichtung.
Bürgermeisterin Verena Dietl: „Wer in unserer Stadt lebt, gehört vom ersten Tag an dazu. Zusammenhalt entsteht nicht von selbst, Vielfalt ist eine tägliche Aufgabe. Unsere Preisträger*innen suchen das Verbindende und bleiben im Gespräch, auch wenn es schwerfällt. Wo bürokratische Hürden einem das Leben erschweren, nutzen sie kreativ im Sinne der Menschen jeden Millimeter Spielraum. Sie organisieren sich selbst und schaffen sich ihre Räume, mitzugestalten. Genau das hält München zusammen. Allen Ausgezeichneten gratuliere ich von Herzen.“
Peter Probst für den Vorstand des Lichterkette e.V.: „Der heutige Abend macht Mut, weil er Wege aus der Resignation aufzeigt. Wir werden Trump und Putin nicht aufhalten können, aber wir können dafür sorgen, dass das Zusammenleben in unserer Stadt weiter friedlich bleibt und noch respektvoller wird. Für diese Ermutigung danke ich allen Preisträgern.“
- Einzelperson: Marian Offman
Marian Offman baut als Beauftragter für den interreligiösen Dialog Brücken zwischen Glaubensgemeinschaften und Weltanschauungen Münchens. Er initiierte die Charta des interreligiösen Dialogs. Die Jury würdigt sein unermüdliches Wirken für Frieden und Respekt zwischen den Religionen in München.
- Projekt: Kartentausch (Bündnis „offen!“)
Das Bündnis „offen!“ wandelt mit dem Kartentausch Guthaben von Bezahlkarten in Bargeld um. Das Projekt erleichtert Teilhabe im Alltag und schafft Begegnungen zwischen Geflüchteten und Münchner*innen. Die Jury würdigt die Initiative als pragmatische, zivilgesellschaftliche Antwort auf reale Hürden im Alltag der Betroffenen.
- Einrichtung: Afro Diaspora 2.0
Afro Diaspora 2.0 organisiert sich aus der Community heraus und trägt sich ehrenamtlich. Der Verein schafft sichere Räume für schwarze Menschen in München und stärkt ihre kulturelle Sichtbarkeit. Die Jury hebt den intersektionalen Ansatz für schwarze und queere Communities hervor.
- Lobende Erwähnungen
Queer BIPoCs Munich schafft seit 2023 geschützte Räume für queere Menschen of Color und macht mehrfach diskriminierte Perspektiven sichtbar. Das Filmprojekt „Heute wird es anders“ von stabil e.V. bringt Jugendliche, Anwohnende und Polizei ins Gespräch und öffnet über Film und Pädagogik neue Wege des Miteinanders.
Der Jury gehören je eine Vertretung der Stadt und der Lichterkette e.V. sowie die Vorsitzende des Migrationsbeirats, zwei Personen des öffentlichen Lebens und ein Mitglied des Kreisjugendrings an. Die Stadt und der Migrationsbeirat stiften jeweils 4.000 Euro, die Lichterkette e.V. steuert 3.000 Euro bei.
Die Preisträger*innen 2026
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Stadt München vergibt den Förderpreis „Münchner Lichtblicke“ seit 2002 gemeinsam mit dem Migrationsbeirat und der Lichterkette e.V.
- Der Preis wird in den Kategorien Einzelperson, Projekt und Einrichtung vergeben
- Die Stadt München vergibt den Preis an Menschen und Projekte, die sich für Vielfalt, Teilhabe und Zusammenhalt einsetzen
- Der Förderpreis „Münchner Lichtblicke“ wird mit insgesamt 11.000 Euro dotiert
- Bürgermeisterin Verena Dietl überreicht den Preis an die Preisträger*innen
- Die Stadt München schafft geschützte Räume für queere Menschen of Color seit 2023
- Das Filmprojekt „Heute wird es anders“ von stabil e.V. bringt Jugendliche, Anwohnende und Polizei ins Gespräch
- Der intersektionale Ansatz des Afro Diaspora 2.0 wird von der Jury hervorgehoben
- Die Charta des interreligiösen Dialogs wurde von Marian Offman initiiert
- Das Bündnis „offen!“ wandelt Guthaben von Bezahlkarten in Bargeld um
- Der Kartentausch erleichtert Teilhabe im Alltag und schafft Begegnungen zwischen Geflüchteten und Münchner*innen
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.