Zukunftsvisionen statt Betongrau: Nürnberger Jugendliche gestalten St. Johannis
Am Montag, 6. Juli 2026, verwandelten Jugendliche aus dem Stadtteil St. Johannis triste Straßenzüge in grüne Zukunftsoasen – und das direkt auf dem Tablet. Bei einem Stadtteilspaziergang der Jugendbeteiligung „laut!“ in Kooperation mit dem städtischen Kinder- und Jugendhaus Wiese 69 und dem Jugendtreff Johannis brachten junge Menschen ihre Kritik an zu viel Asphalt und grauem Beton konstruktiv auf den Punkt. Als Ansprechpartner aus der Verwaltung nahmen sich der 3. Bürgermeister, Dr. Nasser Ahmed, sowie Konstantin Wismath, Stadtplanungsamt, Robert Wunder, Verkehrsplanungsamt, und Daniela Engelhardt, Geschäftsbereich Mobilität/Verkehr, Zeit für die Anliegen der Jugendlichen. Das Ziel der Sommeraktion: die Perspektiven der Nürnberger Jugend direkt in die Stadtplanung einfließen zu lassen.
Mit viel Begeisterung startete die Gruppe am Jugendtreff Johannis am Kirchenweg. Dass es im Viertel bereits gute Ansätze gibt, zeigte die erste von den Jugendlichen ausgewählte Station: Der Pocket Park in der Frauenholzstraße wurde als gelungenes Beispiel gelobt. Auf dem Weg zu den weiteren Stationen richtete sich der Fokus auf die Verbesserungsbedarfe im Stadtteil. Die Jugendlichen hatten unterwegs sichtlich Freude daran, unschöne und triste Orte zu fotografieren, um sie anschließend in Kleingruppen mithilfe von KI-Bildgenerierung nach ihren eigenen Vorstellungen völlig neu und lebenswerter zu gestalten.
Dr. Nasser Ahmed, Konstantin Wismath, Robert Wunder und Daniela Engelhardt begleiteten die KI-Phasen, gaben planerische Impulse und diskutierten mit den Jugendlichen direkt vor Ort über die Machbarkeit ihrer kreativen Ideen. Die Jugendlichen konnten ihnen auf Augenhöhe begegnen und erlebten nahbare, interessierte Experten. Zum Abschluss im Kinder- und Jugendhaus Wiese 69 wurden die Vorher-Nachher-Bilder präsentiert.
Die Visualisierungen mündeten in einen konkreten Forderungskatalog der Jugendlichen für den Stadtteil und ganz Nürnberg:
Dr. Nasser Ahmed unterstreicht: „Bei der Führung habe ich erneut erlebt, wie aufmerksam und interessiert Jugendliche auf ihre Stadt schauen. Wer Stadt plant, muss auch denen zuhören, die sie in Zukunft am längsten nutzen werden. Jugendpartizipation ist deshalb kein Zusatz, sondern ein wichtiger Teil guter Stadtentwicklung. Mir ist wichtig, dass junge Nürnbergerinnen und Nürnberger ihre Ideen einbringen können: für öffentliche Räume, Quartiere und eine Stadt, in der sie sich gesehen und ernst genommen fühlen.“
Die Ergebnisse der Sommeraktion wurden gesammelt und an den 3. Bürgermeister sowie die Vertreter der Ämter übergeben. Wer sich selbst ein Bild von den visualisierten Ideen der Jugendlichen machen möchte, kann die Vorher-Nachher-Vergleiche und alle Infos zur Aktion ab sofort auf der Homepage von „laut!“ unter https://laut-nuernberg.de/unsere-module/projektdetails/sommeraktion2026 finden.
„laut!“ ist das Nürnberger Beteiligungsmodell für Jugendliche, das in einem Trägerverbund gemeinsam vom Medienzentrum Parabol, dem Kreisjugendring Nürnberg-Stadt und dem Jugendamt Nürnberg durchgeführt wird. Es unterstützt junge Menschen im Stadtgebiet dabei, ihre Interessen, Anliegen und Ideen gegenüber der Stadtverwaltung und Politik sichtbar zu machen und demokratische Teilhabe direkt vor Ort zu erleben. boe
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Fakten
- Die Zukunftsvisionen wurden am Montag, 6. Juli 2026, umgesetzt.
- Der Stadtteil St. Johannis in Nürnberg wurde von Jugendlichen gestaltet.
- Die Jugendlichen haben ihre Kritik an zu viel Asphalt und grauem Beton konstruktiv auf den Punkt gebracht.
- Der 3. Bürgermeister Dr. Nasser Ahmed nahm die Anliegen der Jugendlichen an.
- Konstantin Wismath, Robert Wunder und Daniela Engelhardt unterstützten die KI-Phasen und diskutierten mit den Jugendlichen direkt vor Ort.
- Die Jugendlichen konnten auf Augenhöhe mit Experten sprechen und erlebten nahbare, interessierte Gesprächspartner.
- Die Ergebnisse der Sommeraktion wurden gesammelt und an den 3. Bürgermeister sowie die Vertreter der Ämter übergeben.
- Das Ziel der Sommeraktion war es, die Perspektiven der Nürnberger Jugend direkt in die Stadtplanung einzufließen.
- Der Pocket Park in der Frauenholzstraße wurde als gelungenes Beispiel für die Verbesserungsbedarfe im Stadtteil gelobt.
- Die Jugendlichen hatten unterwegs Freude daran, unschöne und triste Orte zu fotografieren, um sie anschließend in Kleingruppen mithilfe von KI-Bildgenerierung nach ihren eigenen Vorstellungen völlig neu und lebenswerter zu gestalten.
- Die Sommeraktion wurde von "laut!“ durchgeführt, einem Nürnberger Beteiligungsmodell für Jugendliche.
- Das Modell wird gemeinsam vom Medienzentrum Parabol, dem Kreisjugendring Nürnberg-Stadt und dem Jugendamt Nürnberg durchgeführt.
- Die Sommeraktion unterstützt junge Menschen im Stadtgebiet dabei, ihre Interessen, Anliegen und Ideen gegenüber der Stadtverwaltung und Politik sichtbar zu machen und demokratische Teilhabe direkt vor Ort zu erleben.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.