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EU-Projekt CIRCULANDIA gestartet

Die Freiburger Mehrwegoffensive bekommt Unterstützung aus Europa: Über das neue EU-Projekt „CIRCULANDIA“ fließen 700.000 Euro nach Freiburg. Mit dem Geld kann die Stadt ihre Mehrwegoffensive weiter ausbauen, die Gastronomie noch stärker einbinden und zusätzliche Mehrwegspeiseschalen fördern.
Die Stadt hatte sich gemeinsam mit 35 Partnerorganisationen im Rahmen einer europäischen Ausschreibung zum Thema Kreislaufwirtschaft beworben. Der Antrag war erfolgreich: Die EU fördert CIRCULANDIA insgesamt mit 9,6 Millionen Euro. An dem Projekt beteiligen sich Städte, Regionen, Forschungseinrichtungen, Universitäten, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen aus zwölf Ländern.
„Wir freuen uns sehr, dass Fachleute aus Europa auf uns zugekommen sind, weil sie die Freiburger Mehrwegoffensive als Vorbild sehen. Das bestätigt uns auf unserem innovativen Weg und stärkt den Freiburger Mehrwegverbund. Wir hoffen, hier Bausteine zu entwickeln, die auch auf andere Kommunen übertragbar sind“, sagt Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit.
Für Freiburg bedeutet die Förderung vor allem Erfahrungsaustausch mit anderen Städten, Regionen und internationalen Expert*innen, aber auch mehr Handlungsspielraum. Über die gesamte Laufzeit des viereinhalbjährigen Projekts stehen Mittel zur Verfügung, um die Mehrwegoffensive weiter voranzubringen. Ziel ist es, Mehrwegangebote in der Stadt noch einfacher, sichtbarer und attraktiver zu machen.
Das Projekt arbeitet daran, gute Ideen für weniger Verpackungsmüll weiterzuentwickeln und für andere Städte nutzbar zu machen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Lebensmittel, Verpackungen und Ressourcen stärker im Kreislauf gehalten werden können. Das Projekt verbindet drei Bereiche: regenerative Landwirtschaft, lokale Lebensmittelproduktion und -verteilung sowie Mehrwegverpackungen für Essen und Getränke zum Mitnehmen. Die Freiburger Mehrwegoffensive wurde für den dritten Bereich als Vorbild ausgewählt.
Die Idee hinter CIRCULANDIA ist einfach: Was in einer Stadt gut funktioniert, soll auch anderen helfen. Deshalb werden erfolgreiche Lösungen zunächst erprobt und genau ausgewertet. Danach können weitere Städte und Regionen die Modelle übernehmen und an ihre eigenen Bedingungen anpassen. So soll aus einzelnen guten Beispielen, wie der Freiburger Mehrwegoffensive, ein Netzwerk praxistauglicher Lösungen entstehen.
Ziel ist es, Verpackungsabfälle zu verringern, die Bodengesundheit und Ökosysteme zu verbessern, Lebensmittelversorgungsketten zu verkürzen und so letztlich Treibhausgasemissionen zu reduzieren.
CIRCULANDIA unterstützt damit die europäischen Klima- und Umweltziele sowie die Circular Cities and Regions Initiative (CCRI) der Europäischen Kommission. Freiburg 2020 die European Circular Cities Declaration unterzeichnet und ist Teil der CCRI. Über die CCRI kam auch die Anfrage zur Teilnahme an der europäischen Bewerbung.

Hier finden Sie den kompletten Artikel:

Fakten

  • Das EU-Projekt CIRCULANDIA wird mit 9,6 Millionen Euro gefördert.
  • Die Stadt Freiburg erhält 700.000 Euro für das Projekt.
  • CIRCULANDIA unterstützt die europäischen Klima- und Umweltziele.
  • Freiburg ist Teil der Circular Cities and Regions Initiative (CCRI) der Europäischen Kommission.
  • Das Projekt arbeitet daran, gute Ideen für weniger Verpackungsmüll weiterzuentwickeln und für andere Städte nutzbar zu machen.
  • Die Freiburger Mehrwegoffensive wurde für den dritten Bereich als Vorbild ausgewählt.
  • CIRCULANDIA soll ein Netzwerk praxistauglicher Lösungen für die Kreislaufwirtschaft schaffen.
  • Das Projekt verbindet drei Bereiche: regenerative Landwirtschaft, lokale Lebensmittelproduktion und -verteilung sowie Mehrwegverpackungen für Essen und Getränke zum Mitnehmen.
  • Die Stadt Freiburg hofft, hier Bausteine zu entwickeln, die auch auf andere Kommunen übertragbar sind.
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