Freie Fahrt durch die Husarenstraße: Neuer Tunnel offiziell eröffnet
Mehr Sicherheit, mehr Platz und ein neues Kapitel für eine wichtige Verkehrsverbindung.
Der Tunnel Husarenstraße ist wieder offen. (v.l.n.r.) Stefan Mieske von Plannungsbüro Klemm und Henßen, Marko Köhler vom auführenden Unternehmen Wilhelm und Co., Tiefbauamtsleiter der Stadt Grimma Jörg Böttger, Grimmas Oberbürgermeister Tino Kießig und René Tiebe von der DB InfraGo eröffneten die Tunnel in der Husarenstraße am 6. Juli 2026 für den Verkehr.
© Sebastian Bachran/Stadt Grimma
Die Husarenstraße ist wieder durchgängig befahrbar: Mit der offiziellen Freigabe des neuen Straßentunnels wurde am Montag, 6. Juli, ein bedeutendes Infrastrukturprojekt für Grimma abgeschlossen. Der Neubau beseitigt einen langjährigen Engpass und verbessert die Verkehrssituation für Autofahrer ebenso wie für Fußgänger und Radfahrer.
Über viele Jahrzehnte hatte die historische Eisenbahnunterführung aus dem Jahr 1866 den Verkehr stark eingeschränkt. Begegnungsverkehr war unter der schmalen Gewölbebrücke nicht möglich, auch für Menschen zu Fuß oder mit dem Fahrrad waren die Platzverhältnisse beengt.
Mit dem neuen Tunnel neben der denkmalgeschützten Brücke gehört das der Vergangenheit an. Künftig stehen zwei Fahrstreifen mit ausreichend Breite zur Verfügung. Die historische Brücke bleibt erhalten und dient nach ihrer denkmalgerechten Sanierung ausschließlich dem Fuß- und Radverkehr.
Gemeinschaftsprojekt erfolgreich abgeschlossen
Der Bau erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn und der Stadt Grimma. Zunächst errichtete die DB InfraGO AG die neue Eisenbahnüberführung. Anschließend setzte die Stadt Grimma die Straßen- und Tiefbaumaßnahmen um. Mit der Verkehrsfreigabe sind die Arbeiten nun abgeschlossen und die wichtige Verbindung steht wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Freie Fahrt: Tunnel Husarenstraße wieder geöffnet
© Sebastian Bachran
Oberbürgermeister Tino Kießig betonte bei der Eröffnung die Bedeutung des Projekts: „Die Husarenstraße als wichtige Achse zwischen Grimma Süd und Grimma West ist nun fit für die Zukunft. Wo sich Fahrzeuge früher nur mit Mühe begegnen konnten und auch für Fußgänger und Radfahrer schwierige Bedingungen herrschten, sorgen künftig mehr Platz und klare Verkehrsführungen für ein deutliches Plus an Sicherheit. Ich freue mich, dass wir dieses wichtige Infrastrukturprojekt gemeinsam erfolgreich abschließen konnten.“
Historisches Bauwerk bleibt erhalten
Mit dem Projekt wurde nicht nur die Verkehrssituation verbessert, sondern auch ein Stück Stadtgeschichte bewahrt. Die denkmalgeschützte Gewölbebrücke aus dem Jahr 1866 wurde saniert und ertüchtigt. Als separate Unterführung für den Fuß- und Radverkehr verbindet sie künftig historische Bausubstanz mit einer zeitgemäßen Nutzung. Die neue Straßenunterführung verfügt über zwei Fahrstreifen mit einer Breite von jeweils 3,25 Metern sowie beidseitige Notgehwege von jeweils 0,50 Metern. Die Gesamtbreite der Fahrbahn beträgt 7,50 Meter und schafft damit deutlich bessere Bedingungen für den motorisierten Verkehr sowie eine sichere Trennung der Verkehrsarten.
Historischer Tunnel in der Husarenstraße für dne Fußgänger- und Radverkehr
© Sebastian Bachran/Stadt Grimma
Glascontainer kehren an ihren bisherigen Standort zurück
Nach Abschluss der Bauarbeiten werden auch die Glascontainer wieder an ihren angestammten Platz vor der Schwimmhalle zurückgestellt.
Die Gesamtkosten betrugen 2,9 Millionen Euro. Gefördert wurde das Bauvorhaben vom Freistaat mit 2,1 Millionen Euro. Die Deutsche Bahn beteiligte sich mit 578.000 Euro. Die Stadt Grimma gab 244.000 Euro Eigenmittel hinzu.
Leider kann Ihr Browser diese Video-Datei nicht abspielen. Download der Datei
.
hier
Eine Brücke in Bewegung
Von Februar bis Dezember 2025 führte die Deutsche Bahn ein umfassendes Bauprojekt an der Eisenbahnüberführung Husarenstraße durch. Ziel ist es, das Verkehrsproblem an der denkmalgeschützten Gewölbebrücke aus dem Jahr 1866 zu lösen und den Verkehr für alle Verkehrsteilnehmer zukunftsfähig zu gestalten. Am 27. August 2025 wurde an der Husarenstraße in Grimma ein beeindruckender Meilenstein erreicht: Die neue Eisenbahnbrücke konnte erfolgreich in ihre Endposition eingeschoben werden. Doch wie bewegt man eine tonnenschwere Brücke? Möglich macht es eine hydraulische Vorschubeinrichtung, bestehend aus zwei Pressen mit jeweils 22 Tonnen Druckkraft. Auf speziellen Gleitlagern, die wie geschmierte Kunststoffplatten funktionieren, wurde die Brücke Schritt für Schritt vorwärtsgeschoben: Während eine Presse schiebt, setzt die andere nach. So „rutschte“ die Konstruktion innerhalb von nur zwei Stunden ganze 17 Meter an ihren Platz. Ein eindrucksvolles Zusammenspiel von Ingenieurskunst und Teamarbeit.
Ein Nadelöhr wird modernisiert
Die über 150 Jahre alte Gewölbebrücke hat sich zu einem Engpass entwickelt. Der Begegnungsverkehr zweier Fahrzeuge ist nicht möglich. Die Nutzung für Fußgänger und Radfahrer gestaltet sich gefährlich. Um diesen Zustand zu verbessern, erfolgt durch die Deutsche Bahn ein Neubau einer Brücke, durch die in Zukunft der Straßenverkehr geführt wird. Diese soll nach Abschluss zusätzlicher Straßenbauarbeiten eine sichere und regelkonforme Durchfahrt ermöglichen.
Das historische Bauwerk aus dem Jahr 1866 bleibt auf Forderung der Denkmalschutzbehörde erhalten und wird nach Denkmalschutzanforderungen saniert und mit einer Fahrbahnplatte ertüchtigt. Zukünftig dient es ausschließlich Fußgängern und Radfahrern als Unterführung. Die neue Straßenunterführung wird auch auf Verlangen der städtischen Verwaltung nach modernen Standards gebaut: Sie erhält zwei Fahrspuren mit einer Breite von jeweils 3,25 Metern und zusätzlich je einen halben Meter breiten Notgehweg. Die Gesamtbreite der neuen Straße beträgt 7,5 Meter.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.