Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt wird zurückgebaut
Die Landeshauptstadt Stuttgart plant den Rückbau der Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt. Die 1949 errichtete Stahlbrücke weist erhebliche Schäden an tragenden Bauteilen auf. Die Standsicherheit des Bauwerks ist beeinträchtigt und die Brücke daher seit Ende 2025 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 2. Juli, einstimmig den Rückbau des Bauwerks beschlossen.
Die Wilhelmsbrücke verbindet die Cannstatter Altstadt mit der Neckarvorstadt. Regelmäßige Bauwerksprüfungen haben in den vergangenen Jahren starke und fortschreitende Korrosionsschäden an wichtigen Tragteilen festgestellt. Nach eingehender Untersuchung kamen Fachleute zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung technisch nicht sinnvoll und wirtschaftlich nicht vertretbar wäre.
Um die Verbindung für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende während der weiteren Planungen aufrechtzuerhalten, wurde bereits im Dezember 2025 eine Behelfsbrücke in Betrieb genommen. Seitdem ist die Wilhelmsbrücke für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Derzeit verbleibt sie ausschließlich zur Führung bestehender Versorgungsleitungen im Bestand.Mit dem Rückbau sollen mögliche Risiken für die Schifffahrt auf dem Neckar ausgeschlossen werden. Die Arbeiten umfassen unter anderem den Abbruch der Fahrbahn- und Gehwegbeläge, die Demontage der Stahlkonstruktion sowie den Abtransport und die Verwertung der Materialien. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden.
Der Rückbau sollte ursprünglich im Sommer 2026 beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Durch die fehlende Genehmigung des städtischen Haushalts konnte die Ausschreibung nicht im 2. Quartal veröffentlicht werden, somit ist der Rückbau innerhalb der Regelsperrung der Bundeswasserstraße im Oktober 2026 nicht mehr realisierbar und ist nun für den April 2027 terminiert. Die Kosten für die Maßnahme werden auf rund 4,6 Millionen Euro geschätzt. Darin enthalten sind auch Reserven für unvorhersehbare Entwicklungen während der Bauarbeiten, etwa wetterbedingte Verzögerungen durch Hochwasser.
Langfristig wird die Wilhelmsbrücke durch einen Neubau ersetzt. Für Rückbau und Ersatzneubau stehen im städtischen Haushalt insgesamt rund 20,9 Millionen Euro bereit. Die Gesamtkosten des Projekts werden derzeit auf rund 23,8 Millionen Euro geschätzt.
Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar. Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst. Die Mitarbeitenden erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.
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Fakten
- Die Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt wird zurückgebaut.
- Die Landeshauptstadt Stuttgart plant den Rückbau der Wilhelmsbrücke in Bad Cannstatt.
- Die Brücke wurde 1949 errichtet und weist erhebliche Schäden an tragenden Bauteilen auf.
- Die Standsicherheit des Bauwerks ist beeinträchtigt und die Brücke seit Ende 2025 für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
- Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 2. Juli, einstimmig den Rückbau des Bauwerks beschlossen.
- Die Wilhelmsbrücke verbindet die Cannstatter Altstadt mit der Neckarvorstadt.
- Regelmäßige Bauwerksprüfungen haben in den vergangenen Jahren starke und fortschreitende Korrosionsschäden an wichtigen Tragteilen festgestellt.
- Nach eingehender Untersuchung kamen Fachleute zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung technisch nicht sinnvoll und wirtschaftlich nicht vertretbar wäre.
- Um die Verbindung für Fußgängerinnen, Fußgänger und Radfahrende während der weiteren Planungen aufrechtzuerhalten, wurde bereits im Dezember 2025 eine Behelfsbrücke in Betrieb genommen.
- Derzeit verbleibt sie ausschließlich zur Führung bestehender Versorgungsleitungen im Bestand.
- Mit dem Rückbau sollen mögliche Risiken für die Schifffahrt auf dem Neckar ausgeschlossen werden.
- Die Arbeiten umfassen unter anderem den Abbruch der Fahrbahn- und Gehwegbeläge, die Demontage der Stahlkonstruktion sowie den Abtransport und die Verwertung der Materialien.
- Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden.
- Der Rückbau soll ursprünglich im Sommer 2026 beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.
- Durch die fehlende Genehmigung des städtischen Haushalts konnte die Ausschreibung nicht im 2. Quartal veröffentlicht werden, somit ist der Rückbau innerhalb der Regelsperrung der Bundeswasserstraße im Oktober 2026 nicht mehr realisierbar und ist nun für den April 2027 terminiert.
- Die Kosten für die Maßnahme werden auf rund 4,6 Millionen Euro geschätzt.
- Darin enthalten sind auch Reserven für unvorhersehbare Entwicklungen während der Bauarbeiten, etwa wetterbedingte Verzögerungen durch Hochwasser.
- Langfristig wird die Wilhelmsbrücke durch einen Neubau ersetzt.
- Für Rückbau und Ersatzneubau stehen im städtischen Haushalt insgesamt rund 20,9 Millionen Euro bereit.
- Die Gesamtkosten des Projekts werden derzeit auf rund 23,8 Millionen Euro geschätzt.
- Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar.
- Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst.
- Die Mitarbeitenden erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.
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