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Sieben Stadt- und Landkreise stärken gemeinsam die Orientierung im Gesundheitssystem

Rund 80 Prozent der Menschen im Land haben laut einer Studie Schwierigkeiten, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden. Oft ist unklar, wann der Weg in die Notaufnahme nötig ist, wann Hausärztin oder -arzt ausreichen oder wo es im Krisenfall schnelle medizinische Hilfe gibt.
Erhebungen zeigen zudem, dass sich vor allem Menschen mit niedrigem Bildungsniveau, niedrigem Sozialstatus und eingeschränkten finanziellen Ressourcen schlecht im Gesundheitssystem orientieren können. Hier setzt das Projekt „Navi-G - Kreisübergreifende Stärkung der navigationalen Gesundheitskompetenz in urbanen und ländlichen Räumen“ an, das am 1. Juli 2026 startete. Das Ziel: Die Orientierung im Gesundheitssystem für alle Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Beteiligt sind die Landeshauptstadt Stuttgart, der Landkreis Lörrach, das Landratsamt Heilbronn, die Stadt Heilbronn, das Landratsamt Ludwigsburg, das Landratsamt Esslingen und das Landratsamt Emmendingen.
Gemeinsam untersuchen die Stadt- und Landkreise zunächst, wo im Alltag die größten Hürden liegen. Auf dieser Grundlage entwickeln die Beteiligten konkrete Hilfen. Die Lösungen sollen sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum funktionieren.
„Mit diesem Projekt wollen wir den Zugang zu Gesundheits- und Unterstützungsangeboten spürbar erleichtern. Unser Ziel ist, dass Bürgerinnen und Bürger schneller die passende Hilfe finden“, sagt Dr. Alexandra Sußmann, die Bürgermeisterin für Soziales, Gesundheit und Integration der Landeshauptstadt Stuttgart. „Besonders wertvoll ist für uns die kreisübergreifende Zusammenarbeit. Sie bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen und hilft dabei, Angebote noch stärker an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten.“, so Bürgermeisterin Dr. Sußmann weiter.
Das Vorhaben wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Paktes für den Öffentlichen Gesundheitsdienst finanziert und bis Ende 2028 umgesetzt. Das Projekt verbindet städtische und ländliche Perspektiven und schafft einen Rahmen, in dem Erfahrungen gebündelt und praktikable Lösungen über Kreisgrenzen hinweg nutzbar gemacht werden. Begleitet wird das Vorhaben durch gemeinsame Steuerungsstrukturen, fachliche Expertise und eine fortlaufende Evaluation. Die Ergebnisse sollen nicht nur den beteiligten Kreisen zugutekommen, sondern auch auf weitere Regionen übertragbar sein.
Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar. Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst. Die Mitarbeitenden erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.

Fakten

  • Die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg stärken gemeinsam die Orientierung im Gesundheitssystem.
  • Rund 80 Prozent der Menschen im Land haben Schwierigkeiten, sich im Gesundheitssystem zurechtzufinden.
  • Das Projekt "Navi-G" startet am 1. Juli 2026 und zielt darauf ab, die Orientierung im Gesundheitssystem für alle Bürgerinnen und Bürger zu verbessern.
  • Die Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg sind: Landeshauptstadt Stuttgart, Landkreis Lörrach, Landratsamt Heilbronn, Stadt Heilbronn, Landratsamt Ludwigsburg, Landratsamt Esslingen und Landratsamt Emmendingen.
  • Das Projekt wird durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Paktes für den öffentlichen Gesundheitsdienst finanziert.
  • Das Projekt soll bis Ende 2028 umgesetzt sein.
  • Die Ergebnisse sollen nicht nur den beteiligten Kreisen zugutekommen, sondern auch auf weitere Regionen übertragbar sein.
  • Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar.
  • Viele Mobilfunkanbieter haben ihre Preise an die Festnetztarife angepasst.
  • Die Mitarbeitenden erreichen Sie von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr.
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