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Wie Forschung den Pflegealltag verändert: Neue Ideen aus Zwickau für die Praxis

Das Amt für Wirtschaftsförderung informiert:
Stadt, Landkreis und Hochschule bringen Wissenschaft und regionale Partner in einem neuen Pflegenetzwerk in Zwickau zusammen
Wie lassen sich neue Technologien schneller in den Pflegealltag bringen? Dieser Frage widmete sich am Dienstag die Veranstaltung „Lokal geforscht – regional umsetzbar? Wissenschaft trifft Pflegepraxis“ an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ). Mehr als 30 Teilnehmende tauschten sich aus, wie Forschung konkrete Herausforderungen in der Pflege lösen kann, und sprachen über neue Kooperationen in der regionalen Wirtschaft.
Im Mittelpunkt standen 15 anwendungsnahe Forschungsprojekte, die Pflegekräfte entlasten und die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern sollen. Vorgestellt wurden unter anderem eine mobile Pflegebadewanne für die Ganzkörperpflege direkt am Bett, textile Sensorik in der Pflege für die nachhaltige Inkontinenzversorgung und im Matratzenbereich, ein KI-gestütztes Assistenzsystem zur digitalen Wundversorgung, neue Schulungsangebote zu digitalen Kompetenzen und zu Demenz, die Entwicklung digitaler Lösungen für die Unterstützung von Pflegeprozessen, humanoide Robotik sowie ein intelligentes Kamerasystem, das Operationsmaterial automatisch erkennt und zählt, um die Patientensicherheit im Operationssaal zu erhöhen.
An moderierten Thementischen diskutierten die Teilnehmenden anschließend aktuelle Herausforderungen aus der Pflegepraxis und entwickelten gemeinsam erste Ideen für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Dabei zeigte sich ein großer Bedarf an praxisnahen Innovationen – von digitalen Assistenzsystemen über Medizintechnik bis hin zu neuen Ansätzen für effizientere Arbeitsprozesse und die Fachkräftesicherung. „Die besten Innovationen entstehen, wenn Wissenschaft und Pflege gemeinsam an den Herausforderungen des Alltags arbeiten. Genau diesen Austausch möchten wir dauerhaft stärken“, sagt Prof. Dr. Eileen Goller von der WHZ.
“Lokal geforscht – regional umsetzbar?” machte deutlich, dass viele technologische Lösungen bereits heute konkrete Verbesserungen für den Pflegealltag ermöglichen. Die entwickelten Ideen sollen nun gemeinsam weiter ausgearbeitet und in Forschungs- und Förderprojekte überführt werden, um innovative Lösungen künftig schneller in die regionale Versorgungspraxis zu bringen.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Pflegenetzwerk Landkreis Zwickau, der WHZ und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Zwickau. Gemeinsam verfolgen die Partner das Ziel, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Pflegeeinrichtungen in der Region nachhaltig auszubauen.

Fakten

  • Die Veranstaltung "Lokal geforscht – regional umsetzbar?" fand an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) statt.
  • Es wurden mehr als 30 Teilnehmende bei der Veranstaltung erwartet.
  • 15 anwendungsnahe Forschungsprojekte wurden vorgestellt, die Pflegekräfte entlasten und die Versorgung von Patientinnen und Patienten verbessern sollen.
  • Einige der vorgestellten Projekte umfassen eine mobile Pflegebadewanne für die Ganzkörperpflege direkt am Bett, textile Sensorik in der Pflege für die nachhaltige Inkontinenzversorgung und ein KI-gestütztes Assistenzsystem zur digitalen Wundversorgung.
  • Die Teilnehmenden diskutierten auch über neue Schulungsangebote zu digitalen Kompetenzen und zu Demenz, die Entwicklung digitaler Lösungen für die Unterstützung von Pflegeprozessen und humanoide Robotik.
  • Ein intelligentes Kamerasystem wurde vorgestellt, das Operationsmaterial automatisch erkennt und zählt, um die Patientensicherheit im Operationssaal zu erhöhen.
  • Die Veranstaltung zeigte einen großen Bedarf an praxisnahen Innovationen in der Pflegepraxis.
  • Prof. Dr. Eileen Goller von der WHZ betonte, dass die besten Innovationen entstehen, wenn Wissenschaft und Pflege gemeinsam an den Herausforderungen des Alltags arbeiten.
  • Die Veranstaltung wurde vom Pflegenetzwerk Landkreis Zwickau, der WHZ und dem Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Zwickau organisiert.
  • Die Partner verfolgen das Ziel, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Pflegeeinrichtungen in der Region nachhaltig auszubauen.
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