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Urbane Seilbahn: Stadt Stuttgart nimmt Trasse zum Robert-Bosch-Krankenhaus in den Blick

Die Seilbahnverbindung zwischen dem Pragsattel und dem Robert-Bosch-Krankenhaus wird detailliert untersucht. Das hat der Stuttgarter Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik in seiner Sitzung am 30. Juni beschlossen. Grundlage ist die jetzt abgeschlossene Machbarkeitsstudie zu Seilbahnen als Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Stuttgart.
In die weiteren Untersuchungen fließen auch mögliche Verlängerungen zum Burgholzhof, zur künftigen S-Bahn-Station Rosenstein und nach Stuttgart-Ost ein.
Die Machbarkeitsstudie hat in den vergangenen Jahren betrachtet, unter welchen Voraussetzungen Seilbahnen den öffentlichen Nahverkehr in Stuttgart sinnvoll ergänzen können. Betrachtet wurden verschiedene Trassen im Stadtgebiet sowie Fragen zur Technik, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Einbindung in das bestehende Verkehrsnetz. Die Ergebnisse zeigen, dass Seilbahnen vor allem dort ihre Stärken ausspielen, wo große Höhenunterschiede überwunden werden müssen oder die vorhandene Verkehrsinfrastruktur an ihre Grenzen stößt. Sie benötigen vergleichsweise wenig Fläche und können Hindernisse wie stark befahrene Straßen oder Täler direkt überqueren.
Für die bisher vertieft untersuchte Pilottrasse zwischen dem Bahnhof Vaihingen und dem Eiermann-Areal fällt das Ergebnis jedoch negativ aus. Trotz verschiedener Optimierungsansätze konnte kein positiver Nutzen-Kosten-Faktor erreicht werden. Die Trasse wird deshalb nicht weiterverfolgt. Die Studie liefert der Stadt zugleich wichtige Erkenntnisse, um weitere potenzielle Seilbahnverbindungen fachlich fundiert bewerten zu können.
Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper vertritt zum Thema folgende Position: „Stuttgart hat Seilbahnpotenzial. Stuttgart ist grundsätzlich mit seiner Topografie und seiner Höhendifferenz von 350 Metern geradezu prädestiniert für eine Seilbahn. Seilbahnen können als Teil des ÖPNV ein effizientes und umweltfreundliches Verkehrsmittel sein. Wir sollten uns jedoch auf Seilbahn-Projekte konzentrieren, bei denen der Nutzen-Kosten-Faktor positiv ist. Deswegen sollten wir das Seilbahn-Projekt in Stuttgart-Vaihingen zum Eiermann-Campus nicht weiter verfolgen, aber das vom Robert-Bosch-Krankenhaus vorgeschlagene Seilbahn-Projekt vom Pragsattel zum Robert-Bosch-Krankenhaus auf seine Machbarkeit hin untersuchen.“
Die Gemeinderatsvorlage zum Thema ist
zu finden.
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Fakten

  • Die Seilbahnverbindung zwischen dem Pragsattel und dem Robert-Bosch-Krankenhaus wird detailliert untersucht.
  • Der Stuttgarter Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik hat in seiner Sitzung am 30. Juni beschlossen, dass die Seilbahnverbindung untersucht werden soll.
  • Die Machbarkeitsstudie zu Seilbahnen als Teil des öffentlichen Nahverkehrs in Stuttgart ist abgeschlossen.
  • Die Trasse zwischen dem Bahnhof Vaihingen und dem Eiermann-Areal fällt für die Pilottrasse negativ aus.
  • Der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper vertritt die Position, dass Stuttgart mit seiner Topografie und Höhendifferenz prädestiniert ist für eine Seilbahn.
  • Stuttgart hat Seilbahnpotenzial.
  • Die Stadt Stuttgart liegt in Deutschland.
  • Die Machbarkeitsstudie wurde von verschiedenen Trassen im Stadtgebiet betrachtet.
  • Seilbahnen benötigen vergleichsweise wenig Fläche und können Hindernisse wie stark befahrene Straßen oder Täler direkt überqueren.
  • Die Gemeinderatsvorlage zum Thema ist zu finden.
  • Die Behördennummer 115 ist in der Regel zum Festnetztarif und damit kostenlos über Flatrates erreichbar.
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