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Marga-von-Etzdorf-Platz: Die zentrale Veranstaltungsfläche des Wohnquartiers NeckarPark

Der Marga-von-Etzdorf-Platz ist ein zentraler Platz des Stadtquartiers NeckarPark: Er dient als multifunktionale Veranstaltungsfläche, als öffentlicher Aufenthaltsort sowie als notwendiger Rettungsweg zur Erreichbarkeit der angrenzenden Sport- und Veranstaltungsstätten. Diese Anforderungen prägen Konzept und Gestaltung des Platzes, der 2014 mit einem landschaftsplanerischen Wettbewerb entstand und 2018 vom Bezirksbeirat Bad Cannstatt und dem Ausschuss für Umwelt und Technik zum Bau beschlossen wurde. In der öffentlichen Diskussion über den Platz wird derzeit der Eindruck vermittelt, bei der Planung seien Aspekte des Hitzeschutzes nicht berücksichtigt worden. Das war im Ausschuss für Städtebau und Technik am Dienstag, 30. Juni, ein großes Thema.
Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, betonte: „Der Marga-von-Etzdorf-Platz ist Teil eines abgestimmten städtebaulichen Gesamtkonzepts, das urbane Nutzungen, Freiraumqualität und Klimaanpassung miteinander verbindet. Der Platz ist in Verbindung mit dem 9.000 qm großen Veielbrunnen Park zu sehen und mit der Vorgabe, dass 30 Prozent der Fassade begrünt werden müssen. Der Schwerpunkt bei der Planung vor zwölf Jahren lag beim Thema Regenwasserrückhaltung, heute Schwammstadt genannt.“ Daher seien alle Beläge, auch der Belag auf dem Platz versickerungsoffen und unter dem Platz liegt eine große Regenrigole. Eine Verschattung, gerade in der Zeit, in der die Bäume noch nicht große genug sind, wurde damals nicht betrachtet.
Die Planungen für den Platz reichen mehr als zehn Jahre zurück, vor sechs Jahren wurde er eingeweiht. „Die heutigen Anforderungen an Verschattung und Hitzeschutz haben in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und fließen inzwischen noch stärker in aktuelle Planungen ein“, bekräftigte Pätzold. Bereits während der Entwicklung des Quartiers wurden Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt. So wurden auf dem Marga-von-Etzdorf-Platz 18 neue Bäume gepflanzt, die noch wachsen und dann für den gewünschten Schatten sorgen. Hinzu kommen die begrünten Fassaden der angrenzenden Gebäude, die bereits heute zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen.
Prägend für das Quartier ist darüber hinaus das Zusammenspiel von Marga-von-Etzdorf-Platz und Veielbrunnenpark, der direkt angrenzt und als grüne Mitte wichtige klimatische Funktionen übernimmt. Mit seiner Retentionsmulde, den Baumstandorten sowie den großzügigen Wiesenflächen trägt er wesentlich zur Kühlung des Quartiers bei. Zudem hat die Stadt das Problem Verschattung im letzten Jahr erkannt und hat daher eine Studie zur Nachrüstung innovativer Sonnenschutzlösungen als mögliche Perspektive für die Weiterentwicklung des Marga-von-Etzdorf-Platzes in Auftrag gegeben.
Beachten Sie dazu auch das
mit Bürgermeister Pätzold.
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Fakten

  • Der Marga-von-Etzdorf-Platz ist ein zentraler Platz des Stadtquartiers NeckarPark in Bad Cannstatt.
  • Die Planung für den Platz begann vor zwölf Jahren und wurde 2018 vom Bezirksbeirat Bad Cannstatt und dem Ausschuss für Umwelt und Technik zum Bau beschlossen.
  • Der Platz ist Teil eines abgestimmten städtebaulichen Gesamtkonzepts, das urbane Nutzungen, Freiraumqualität und Klimaanpassung miteinander verbindet.
  • 30 Prozent der Fassade des Veielbrunnen Parks müssen begrünt werden müssen.
  • Der Schwerpunkt bei der Planung lag beim Thema Regenwasserrückhaltung, heute Schwammstadt genannt.
  • Alle Beläge auf dem Platz sind verschickert und unter dem Platz liegt eine große Regenrigole.
  • Die heutigen Anforderungen an Verschattung und Hitzeschutz haben in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.
  • Bereits während der Entwicklung des Quartiers wurden Maßnahmen zur Klimaanpassung umgesetzt, wie die Pflanzung von 18 neuen Bäumen auf dem Marga-von-Etzdorf-Platz.
  • Die begrünten Fassaden der angrenzenden Gebäude tragen bereits heute zur Verbesserung des Mikroklimas bei.
  • Das Zusammenspiel von Marga-von-Etzdorf-Platz und Veielbrunnenpark trägt wesentlich zur Kühlung des Quartiers bei.
  • Die Stadt hat das Problem Verschattung im letzten Jahr erkannt und hat daher eine Studie zur Nachrüstung innovativer Sonnenschutzlösungen als mögliche Perspektive für die Weiterentwicklung des Marga-von-Etzdorf-Platzes in Auftrag gegeben.
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