Nacktgesichthokkos und Gelbbürzelkassiken bereichern die Freiflughalle
Im Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks gibt es spannende Neuzugänge zu entdecken: Seit Kurzem leben drei Nacktgesichthokkos (Crax fasciolata) in der Freiflughalle und können dort von den Besucher:innen beobachtet werden. Die Tiere stammen aus unterschiedlichen Haltungen – ein Tier wurde vom Tierpark Hexentanzplatz übernommen, zwei weitere stammen von einem privaten Züchter.
Nacktgesichthokkos sind in den Laub- und Regenwäldern des südamerikanischen Tieflandes beheimatet. Ihren Namen verdanken sie der unbefiederten Hautpartie rund um die Augen. In der Freiflughalle lebt derzeit ein Männchen gemeinsam mit zwei Weibchen. Die Geschlechter lassen sich gut unterscheiden: Der Hahn besitzt überwiegend schwarzes Gefieder mit einer gelben Schnabelbasis und charakteristischen Kräuselfedern auf dem Scheitel. Die Hennen tragen einen auffälligen schwarz-weiß gebänderten Schopf sowie eine gebänderte Brust- und Rückenzeichnung.
Die Art gehört zur Familie der Hokkohühner. Eine Besonderheit dieser Vögel ist ihre vergrößerte Luftröhre, die sehr laute Rufe ermöglicht. In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gilt die Art als gefährdet. Hauptursachen dafür sind die Zerstörung der Lebensräume und die Bejagung. Die Haltung der Tiere im Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks bietet daher die Möglichkeit, Besucher:innen für die Artenvielfalt Südamerikas und die Bedeutung des Artenschutzes zu sensibilisieren.
Auch ein Pärchen Gelbbürzelkassiken (Cacicus cela) ist neu in die Freiflughalle eingezogen. Die südamerikanischen Singvögel zeichnen sich durch ihr lebhaftes Sozialverhalten und ihr auffälliges Erscheinungsbild aus. In der Natur leben sie in großen, lauten Schwärmen und besiedeln weite Teile des nördlichen Südamerikas.
Besonders bemerkenswert sind ihre hängenden Beutelnester, die häufig in der Nähe von Wespennestern angelegt werden und so vermutlich zusätzlichen Schutz vor Nesträubern bieten. Mit ihrem glänzend schwarzen Gefieder, den leuchtend gelben Flügeldecken und dem gelben Bürzel bereichern die Gelbbürzelkassiken die Freiflughalle um eine weitere faszinierende Tierart.
Öffnungszeiten (April bis September)
Tierpark Chemnitz: täglich 9 bis 19 Uhr
Wildgatter Oberrabenstein: täglich 9 bis 18 Uhr
Letzter Einlass und Kassenschluss jeweils eine Stunde vor Schließung
www.tierpark-chemnitz.de
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Fakten
- Die Freiflughalle im Chemnitzer Tierpark ist ein Ort, an dem man Nacktgesichthokkos und Gelbbürzelkassiken beobachten kann.
- Nacktgesichthokkos sind in den Laub- und Regenwäldern des südamerikanischen Tieflandes beheimatet.
- Die Art gehört zur Familie der Hokkohühner.
- Eine Besonderheit dieser Vögel ist ihre vergrößerte Luftröhre, die sehr laute Rufe ermöglicht.
- In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet gilt die Art als gefährdet.
- Hauptursachen dafür sind die Zerstörung der Lebensräume und die Bejagung.
- Die Haltung der Tiere im Tropenhaus des Chemnitzer Tierparks bietet daher die Möglichkeit, Besucher für die Artenvielfalt Südamerikas und die Bedeutung des Artenschutzes zu sensibilisieren.
- Ein Pärchen Gelbbürzelkassiken ist neu in die Freiflughalle eingezogen.
- Die südamerikanischen Singvögel zeichnen sich durch ihr lebhaftes Sozialverhalten und ihr auffälliges Erscheinungsbild aus.
- Die Freiflughalle im Chemnitz-Tierpark ist geöffnet von April bis September täglich von 9 bis 19 Uhr.
- Der Tierpark Chemnitz liegt in Chemnitz, Sachsen, Deutschland.
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