Auf Wasserentnahme aus Gewässern sollte verzichtet werden
Die Untere Wasserbehörde des Umweltamts der Stadt Chemnitz appelliert angesichts der aktuellen Trockenheit an alle Chemnitzer:innen, auf die Entnahme von Bachwasser zu verzichten. Bereits geringfügige Wasserentnahmen können nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben. Die Wasserentnahme ist dann nicht mehr durch den Anlieger-, Eigentümer- und Gemeingebrauch gedeckt und somit nicht zulässig, auch ohne dass hierfür ein generelles Entnahmeverbot ausgesprochen wird.
Wie bereits mehrfach in den vergangenen Jahren sind derzeit wegen der anhaltenden Trockenheit, der starken Sonneneinstrahlung und den damit verbundenen außergewöhnlich hohen Temperaturen die Wasserstände in den Chemnitzer Gewässern erneut sehr niedrig. Das
weist für den Pegel Harthau an der Würschnitz aktuell nur noch einen Abfluss von unter 100 l/s aus. Auch an Chemnitz und Zwönitz sind die Wasserstände und Abflüsse sehr niedrig.
Höhere Wassertemperaturen und sinkende Wasserstände oder gar ein vollständiges Trockenfallen von Gewässerstrecken führen dazu, dass wasserabhängige Kleinlebewesen aber auch Fische absterben. Zudem sinkt der Sauerstoffgehalt des Wassers, was die Selbstreinigungskraft der Gewässer vermindert. Wenn in dieser Situation durch Anlieger:innen noch Wasser aus den Gewässern entnommen wird, verschärft sich die Dürresituation weiter.
Für Fragen zum geltenden Wasserrecht steht die Untere Wasserbehörde des Umweltamtes telefonisch unter 0371-4883601 oder per E-Mail an
zur Verfügung.
Landeshochwasserzentrum
umwelt.wasser(at)stadt-chemnitz.de
www.chemnitz.de/wasser
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Fakten
- Die Untere Wasserbehörde des Umweltamts der Stadt Chemnitz appelliert an alle Chemnitzer:innen, auf die Entnahme von Bachwasser zu verzichten.
- Bereits geringfügige Wasserentnahmen können nachteilige Auswirkungen auf die Gewässerökologie haben.
- Die Wasserentnahme ist dann nicht mehr durch den Anlieger-, Eigentümer- und Gemeingebrauch gedeckt und somit nicht zulässig, auch ohne dass hierfür ein generelles Entnahmeverbot ausgesprochen wird.
- Derzeit wegen der anhaltenden Trockenheit, der starken Sonneinstrahlung und den damit verbundenen außergewöhnlich hohen Temperaturen sind die Wasserstände in den Chemnitzer Gewässern erneut sehr niedrig.
- Für den Pegel Harthau an der Würschnitz ist aktuell nur noch ein Abfluss von unter 100 l/s aus.
- Auch an Chemnitz und Zwönitz sind die Wasserstände und Abflüsse sehr niedrig.
- Höhere Wassertemperaturen und sinkende Wasserstände oder gar ein vollständiges Trockenfallen von Gewässerstrecken führen dazu, dass wasserabhängige Kleinlebewesen aber auch Fische absterben.
- Der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt, was die Selbstreinigungskraft der Gewässer vermindert.
- Wenn in dieser Situation durch Anlieger:innen noch Wasser aus den Gewässern entnommen wird, verschärft sich die Dürresituation weiter.
- Die Untere Wasserbehörde des Umweltamts ist telefonisch unter 0371-4883601 oder per E-Mail an zur Verfügung.
- Das Landeshochwasserzentrum umwelt.wasser(at)stadt-chemnitz.de und www.chemnitz.de/wasser stehen zur Verfügung.
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