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Datenschutzeinstellungen Hinweise zum Eichenprozessionsspinner

Die Stadt Kassel überwacht bekannte Befallsorte kontinuierlich und lässt festgestellte Nester zeitnah durch Fachfirmen entfernen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, befallene Bereiche zu meiden und Verdachtsfälle zu melden.
Was ist der Eichenprozessionsspinner?
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Schmetterling, dessen Raupen bevorzugt Eichen besiedeln. Die Tiere treten insbesondere in den Monaten Mai bis Juli auf und bilden charakteristische Gespinste an Stämmen und stärkeren Ästen. Ihren Namen verdanken sie ihrer typischen Fortbewegung in langen „Prozessionen“, bei denen die Raupen hintereinander wandern.
Welche Gesundheitsrisiken bestehen?
Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes Region Kassel besteht ein gesundheitliches Risiko vor allem dann, wenn Menschen mit den feinen Brennhaaren der Raupen in Kontakt kommen. Diese können Hautreaktionen wie Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen auslösen. In seltenen Fällen sind auch stärkere Beschwerden wie Reizungen der Schleimhäute, Husten, Atembeschwerden, Fieber, Übelkeit oder Erbrechen möglich.
Entscheidend ist daher nicht allein das Vorkommen des Eichenprozessionsspinners, sondern die Möglichkeit eines Kontakts mit den Brennhaaren.
Wie geht die Stadt Kassel mit dem Befall um?
Die Stadt Kassel überwacht das Auftreten des Eichenprozessionsspinners an städtischen Bäumen kontinuierlich und dokumentiert bekannte Befallsorte.
Sobald Nester oder Gespinste an städtischen Bäumen festgestellt werden, erfolgt deren Beseitigung in der Regel zeitnah durch spezialisierte Fachfirmen. Dabei werden die Nester unter Anwendung geeigneter Arbeitsschutzmaßnahmen abgesaugt und fachgerecht entsorgt. Durch dieses Verfahren werden sowohl die Raupen als auch die gesundheitsgefährdenden Brennhaare entfernt und eine weitere Verbreitung wirksam reduziert.
Trotz regelmäßiger Kontrollen kann nicht ausgeschlossen werden, dass vereinzelt bislang unbekannte Nester auftreten oder bereits bekannte Nester noch nicht entfernt sind. Bis zur Beseitigung werden betroffene Bereiche mit Flatterband abgesperrt.
Was sollten Bürgerinnen und Bürger beachten?
Die Stadt Kassel bittet darum, Raupen, Gespinste oder Nester nicht selbst zu entfernen und ausreichend Abstand zu befallenen Bereichen einzuhalten. Insbesondere Kinder und Haustiere sollten von betroffenen Eichen ferngehalten werden.
Beobachtungen von Raupen, Gespinsten oder Nestern an städtischen Bäumen können dem Umwelt- und Gartenamt gemeldet werden, damit eine fachliche Überprüfung und gegebenenfalls eine zeitnahe Beseitigung erfolgen kann. Hinweise nimmt die Stadt über die Behördennummer 115 oder per E-Mail an  baumunterhaltungkasselde entgegen.
Wer ist für private Grundstücke verantwortlich?
Auf privaten Grundstücken liegt die Verantwortung für die Beseitigung möglicher Gefahren grundsätzlich bei den jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümern. Wer an einer privaten Eiche einen Befall feststellt, sollte sich von einer Fachfirma für Baumpflege beraten lassen und die Entfernung zeitnah veranlassen.
Auch auf den städtischen Friedhöfen sowie auf landeseigenen Flächen in der Karlsaue und im Bergpark beobachten die jeweils zuständigen Betreiber die Situation und leiten bei Bedarf erforderliche Maßnahmen ein.
Meldungen zu befallenen privaten Bäumen nimmt das Ordnungsamt der Stadt Kassel unter der E-Mail-Adresse  hsog.ordnungsamtkasselde entgegen.
Durch die kontinuierliche Überwachung der städtischen Eichenbestände sowie die umgehende Entfernung dokumentierter Nester trägt die Stadt Kassel dazu bei, Risiken für die Bevölkerung zu minimieren und die sichere Nutzung öffentlicher Grün- und Erholungsflächen zu gewährleisten.

Fakten

  • Die Stadt Kassel überwacht bekannte Befallsorte kontinuierlich und lässt festgestellte Nester zeitnah durch Fachfirmen entfernen.
  • Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, befallene Bereiche zu meiden und Verdachtsfälle zu melden.
  • Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Schmetterling, dessen Raupen bevorzugt Eichen besiedeln.
  • Die Tiere treten insbesondere in den Monaten Mai bis Juli auf und bilden charakteristische Gespinste an Stämmen und stärkeren Ästen.
  • Der Eichenprozessionsspinner verdankt seinen Namen seiner typischen Fortbewegung in langen 'Prozessionen', bei denen die Raupen hintereinander wandern.
  • Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes Region Kassel besteht ein gesundheitliches Risiko vor allem dann, wenn Menschen mit den feinen Brennhaaren der Raupen in Kontakt kommen.
  • Diese können Hautreaktionen wie Juckreiz, Rötungen oder Schwellungen auslösen.
  • In seltenen Fällen sind auch stärkere Beschwerden wie Reizungen der Schleimhäute, Husten, Atembeschwerden, Fieber, Übelkeit oder Erbrechen möglich.
  • Die Stadt Kassel überwacht das Auftreten des Eichenprozessionsspinners an städtischen Bäumen kontinuierlich und dokumentiert bekannte Befallsorte.
  • Sobald Nester oder Gespinste an städtischen Bäumen festgestellt werden, erfolgt deren Beseitigung in der Regel zeitnah durch spezialisierte Fachfirmen.
  • Die Stadt Kassel bittet darum, Raupen, Gespinste oder Nester nicht selbst zu entfernen und ausreichend Abstand zu befallenen Bereichen einzuhalten.
  • Insbesondere Kinder und Haustiere sollten von betroffenen Eichen ferngehalten werden.
  • Beobachtungen von Raupen, Gespinsten oder Nestern an städtischen Bäumen können dem Umwelt- und Gartenamt gemeldet werden, damit eine fachliche Überprüfung und gegebenenfalls eine zeitnahe Beseitigung erfolgen kann.
  • Auf privaten Grundstücken liegt die Verantwortung für die Beseitigung möglicher Gefahren grundsätzlich bei den jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümern.
  • Wer an einer privaten Eiche einen Befall feststellt, sollte sich von einer Fachfirma für Baumpflege beraten lassen und die Entfernung zeitnah veranlassen.
  • Die Stadt Kassel trägt dazu bei, Risiken für die Bevölkerung zu minimieren und die sichere Nutzung öffentlicher Grün- und Erholungsflächen zu gewährleisten.
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