Danbi Jeung erhält Christa-Moering-Stipendium 2026
Für das Stipendium zum Thema „Metropole: Dystopie und Utopie“, konnten sich Künstlerinnen und Künstler bewerben, deren Wohn-, Arbeits- oder Geburtsort Wiesbaden ist. Die mit dem Stipendium verbundene Ausstellung wird im Zusammenhang mit dem 100. Geburtstag des Stummfilms „Metropolis“ von Fritz Lang präsentiert, dessen Rechte bei der Wiesbadener F.W. Murnau Stiftung liegen.
Die fünfköpfige Jury setzte sich zusammen aus: Monique Behr (Referentin für Bildende Kunst), Dr. Peter Forster (Museum Wiesbaden), Valentine Goldmann (Frauenmuseum Wiesbaden), Titus Grab (Künstler) und Dr. Hendrik Schmehl (Kulturdezernent).
Nach einer eingehenden Diskussion wurde das Stipendium einstimmig an Jeung vergeben. Sie überzeugte die Jury mit ihrem klugen und humorvollen Ansatz, der auf einer feinen Beobachtungsgabe gründet. Mit ihrer klangkünstlerischen und installativen Arbeitsweise wird sie eine aktuelle Reflexion über die Gesellschaft kreieren, der als zeitgemäßer Kommentar zum Film „Metropolis” verstanden werden kann.
Danbi Jeung, geboren 1991 in Seoul, Südkorea, ist eine Komponistin und Klangkünstlerin, die nach Deutschland zog, um ihre Studien in Komposition, elektronischer Musik und Klangkunst zu vertiefen. Ihre Werke erforschen die Verbindungen zwischen Klang, Theater und Text und integrieren neue szenische Phänomene. Ihre Arbeiten wurden in vielen Städten aufgeführt und ausgestellt, darunter Kooperationen mit Ensemble Surplus, Musik Fabrik sowie dem Staatstheater Karlsruhe. Jeung hat mehrere renommierte Stipendien und Residenzen erhalten, darunter die De la Motte Musikstiftung Funding, das Konzeptionsförderung des Kulturamts Wiesbaden, Musikfonds und die Worpswede Residency. Ihre Werke umfassen sowohl instrumentale Kompositionen als auch Multimedia-Arbeiten, die elektronische Musik, Performance, Video und Klanginstallationen beinhalten. In letzter Zeit konzentriert sie sich in ihrem Werk auf soziale Themen, Memes und Satire.
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Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.
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Fakten
- Das Christa-Moering-Stipendium 2026 wurde Danbi Jeung gewährt.
- Die Jury bestand aus fünf Mitgliedern: Monique Behr, Dr. Peter Forster, Valentine Goldmann, Titus Grab und Dr. Hendrik Schmehl.
- Das Stipendium wurde für das Thema „Metropole: Dystopie und Utopie“ verliehen.
- Die Ausstellung wird im Zusammenhang mit dem 100. Geburtstag des Stummfilms „Metropolis“ von Fritz Lang präsentiert.
- Danbi Jeung ist eine Komponistin und Klangkünstlerin, geboren 1991 in Seoul, Südkorea.
- Sie hat ihre Studien in Komposition, elektronischer Musik und Klangkunst in Deutschland fortgesetzt.
- Ihre Arbeiten erforschen die Verbindungen zwischen Klang, Theater und Text und integrieren neue szenische Phänomene.
- Ihre Werke wurden in vielen Städten aufgeführt und ausgestellt, darunter Kooperationen mit Ensemble Surplus, Musik Fabrik und dem Staatstheater Karlsruhe.
- Sie hat mehrere renommierte Stipendien und Residenzen erhalten, darunter die De la Motte Musikstiftung Funding und die Worpswede Residency.
- Die Ausstellung wird im Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, präsentiert.
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