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Modernisierte Sportanlage an der Siegenburger Straße eröffnet

Die Stadt erneuert ihr Sportangebot im Stadtbezirk Sendling-Westpark: An der Siegenburger Straße 51 erstrahlt die städtische Sportanlage in neuem Glanz. Die generalsanierte und modernisierte Freisportanlage wird dem Vereins-, Schul- und Breitensport zugutekommen. Damit investiert die Stadt weiterhin in die Sportinfrastruktur, um auch zukünftig allen Münchner*innen die Gelegenheit zu bieten, ihrer Sportart nachzugehen. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei knapp 21 Millionen Euro.
Kernstück ist das neu errichtete Betriebsgebäude mit multifunktionalem Sportraum, Besprechungsraum, Umkleiden, Sanitäranlagen, Geräte- und Lagerräumen, einer Umkleide für alle sowie einer Werkstatt und Garage für das Platzpflegegerät. Neben dem Neubau hat die Stadt auch den kompletten Freisportbereich modernisiert und neu strukturiert. Die Freisportanlage umfasst nun ein neues Rasenhauptspielfeld mit Rundlaufbahn, Weitsprung-, Hochsprung und Kugelstoßanlagen, ein Beachvolleyballfeld sowie vier Kunstrasenplätze. Diese teilen sich in zwei Großspielfelder, ein Kleinspielfeld und einen multifunktionalen Kunstrasenplatz in Großspielfeldgröße auf, der neben Fußball- auch Hockey- und Lacrosstraining ermöglicht.
In die Planung und bauliche Umsetzung des Projekts sind zahleiche Nachhaltigkeitskriterien eingeflossen. Das neu errichtete Betriebsgebäude verfügt über eine Photovoltaikanlage und einen Fernwärmeanschluss. Ein Teil der Dachfläche ist begrünt, eine Fassadenbegrünung an der Seite zum Mittleren Ring wurde angelegt. Das Gebäude wurde teils mit Holzfassa- den ausgeführt. Bei der Planung von Gebäude und Sportflächen wurde der bestehende, wertvolle Baumbestand sensibel einbezogen, sodass ein Großteil erhalten werden konnte. Fast drei Dutzend Bäume und rund 200 Sträucher wurden neu gepflanzt.
Im Rahmen von QUIVID, dem Kunst am Bau-Programm der Stadt, entstand eine ungewöhnliche Form von „urbaner Natur“ an der Eingangsfassade der Bezirkssportanlage. Der Münchner Künstler Emanuel Mooner hat mit seinem „Buchstabenbaum“ ein großformatiges Schrift-Bild gestaltet, in dem sich aus rund 300 farbigen Buchstaben und Satzzeichen die Gestalt eines Baumes formt. Inhaltlich thematisiert das Werk die Vielfalt der Menschen, die diesen Ort nutzen. Die unterschiedlichen Schriftzeichen stehen stellvertretend für verschiedene sprachliche und kulturelle Hintergründe. Der „Buchstabenbaum“ wird so zu einem Bild für Diversität, Zusammenhalt und gemeinschaftliches Handeln – und veranschaulicht, wie aus vielen Einzelnen ein „Wir“ entstehen kann.
Oberbürgermeister Dominik Krause, Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer und Sportreferent Florian Kraus haben sich einen Eindruck von der modernisierten städtischen Sportanlage an der Siegenburger Straße verschafft. (Foto: Michael Nagy/Presseamt)
Kunst am Bau: der „Buchstabenbaum“ des Münchner Künstlers Emanuel Moone – ein Bild für Diversität, Zusammenhalt und gemeinschaftliches Handeln.
Von der neuen Anlage profitieren insbesondere die Hauptnutzer aus dem Fußballbereich: der SV München West und der BSC Sendling. Auf dem multifunktionalen Kunstrasenplatz spielt und trainiert künftig regelmäßig der benachbarte Hockey- und Lacrosseclub Rot-Weiß München. Insgesamt werden auf der Anlage mehr als 50 Mannschaften mit über 1.000 Vereins-Mitgliedern spielen. Auch Schulen aus dem Umfeld – die Carl-von-Linde-Realschule, die Grund- und Mittelschule an der Fernpaßstraße 41 sowie die Grundschule an der Schwanthalerstraße 87– werden die Sportflächen nutzen.
Oberbürgermeister Dominik Krause: „Mit der modernisierten Sportanlage an der Siegenburger Straße schaffen wir in Sendling-Westpark einen wichtigen Ort für Bewegung, Begegnung und gemeinschaftliches Miteinander. Hier kommen Vereinsleben, Schulsport und sportliche Freizeitgestaltung zusammen. Solche Investitionen in eine moderne Sportinfrastruktur sind Investitionen in Gesundheit, Teilhabe und Lebensqualität – und damit ganz unmittelbar in die Zukunft unserer Stadt.“
Sportreferent Florian Kraus: „Die sanierte Anlage bietet hervorragende und vielseitige Bedingungen für Training, Wettkampf und Schulsport. Davon profitieren unterschiedliche Nutzer*innen unmittelbar: die Vereine mit ihren zahlreichen Mannschaften ebenso wie die Schulen im Stadtteil. Besonders erfreulich ist, dass hier ein attraktiver und funktionaler Ort entstanden ist, der den organisierten Sport stärkt und zugleich verlässliche und niederschwellige Rahmenbedingungen für den Schul- und Breitensport schafft.“
Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Mit der Erneuerung der Sportanlage an der Siegenburger Straße durch unsere Hauptabteilungen Garten- und Hochbau ist eine leistungsfähige, moderne und zukunftsfähige Infrastruktur entstanden. Das neue Betriebsgebäude und die hochwertig ausgebauten Freisportflächen greifen funktional ineinander und ermöglichen eine intensive Nutzung für unterschiedliche Sportarten. So schaffen wir dauerhaft gute Bedingungen für den Sport im Stadtbezirk und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zu einer qualitätsvollen städtischen Infrastruktur.“

Fakten

  • Die Stadt erneuert ihr Sportangebot im Stadtbezirk Sendling-Westpark
  • Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei knapp 21 Millionen Euro
  • Das neue Betriebsgebäude verfügt über eine Photovoltaikanlage und einen Fernwärmeanschluss
  • Ein Teil der Dachfläche ist begrünt, eine Fassadenbegrünung an der Seite zum Mittleren Ring wurde angelegt
  • Fast drei Dutzend Bäume und rund 200 Sträucher wurden neu gepflanzt
  • Die neue Anlage umfasst ein neues Rasenhauptspielfeld mit Rundlaufbahn, Weitsprung-, Hochsprung und Kugelstoßanlagen, ein Beachvolleyballfeld sowie vier Kunstrasenplätze
  • In die Planung und bauliche Umsetzung des Projekts sind zahlreiche Nachhaltigkeitskriterien eingeflossen
  • Die sanierte Anlage bietet hervorragende und vielseitige Bedingungen für Training, Wettkampf und Schulsport
  • Die neue Sportanlage befindet sich an der Siegenburger Straße 51 in München
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