Datenschutzeinstellungen Kinder und Jobsuchende bringen Beete in Kassel zum Blühen
Die Arbeitsgelegenheit (AGH) verbindet dabei für die Langzeitarbeitslosen praktische Unterstützung mit sozialer Teilhabe und neuen Perspektiven. Während die Kinder beim Pflanzen und Gestalten mitwirken können, übernehmen die Teilnehmer der Arbeitsgelegenheit vor allem die körperlich anspruchsvolleren Aufgaben.
"Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Arbeitsförderung und gesellschaftliches Engagement sinnvoll miteinander verbunden werden können."
„Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Arbeitsförderung und gesellschaftliches Engagement sinnvoll miteinander verbunden werden können. Die Teilnehmer leisten einen sichtbaren Beitrag für die Schulgemeinschaft und gewinnen gleichzeitig neue Stabilität, soziale Kontakte und wichtige praktische Erfahrungen“, erklärt Sozialdezernent Norbert Wett.
Schulgarten wird Ort des Lernens
Unter fachlicher Anleitung von Landschaftsgärtner und Landschaftsplaner Jens Steuber wandeln die 9 Teilnehmer des Projektes - organisiert durch die Kommunale Arbeitsförderung der Stadt Kassel in Kooperation mit dem Jobcenter Stadt Kassel – den Schulgarten der Ernst-Leinius-Schule zu einem lebendigen Ort des Lernens und der Begegnung.
„Bisher wurden unter anderem Beete vorbereitet, Gehölze zurückgeschnitten, Hochbeete befüllt, Gehwegplatten verlegt und verschiedene Erdarbeiten durchgeführt. Alle sechs Wochen schauen wir dann nach, ob alles passt oder ob wir weiter unterstützen können“, erläutert Steuber die Arbeiten. Angebaut werden Kräuter und Gemüse wie etwa Zucchini, Kürbis oder Tomaten. Zusätzlich begleitet wird das Schulprojekt vor Ort durch den ehrenamtlichen Helfer und ehemaligen Fußballspieler des KSV Hessen Kassel Uwe Habedank, der sich ebenfalls aktiv im Schulgarten engagiert und von allen als „gute Seele des Teams“ betrachtet wird.
Die Zusammenarbeit wurde von der Schulleiterin sehr positiv wahrgenommen. „Die AGH packt regelmäßig mit tollen Helfern an, um den Garten im Zaum zu halten, Hecken zu schneiden, stachelige Sträucher zu bändigen, Naturhecken zu errichten und mit Anregungen zur Gartengestaltung tolle Impulse geben“, freut sich Schulleiterin Martina Dewald über die Hilfe. "Und wir freuen uns natürlich auch über weitere ehrenamtliche Helferinne und Helfer bei uns im Schulgarten. Es gibt immer etwas zu tun."
Mehr als nur Gartenarbeit
Neben dem praktischen Nutzen für die Einrichtungen bietet die Maßnahme auch eine wichtige Unterstützung für die Teilnehmer der Arbeitsgelegenheit. Sie erhalten eine feste Tagesstruktur, soziale Kontakte und praktische Erfahrungen. Gleichzeitig werden sie auf ihrem Weg zurück in das Arbeitsleben begleitet und unterstützt. „Arbeitsgelegenheiten schaffen nicht nur Beschäftigung, sondern ermöglichen Teilhabe, stärken Selbstvertrauen und fördern die schrittweise Integration in den Arbeitsmarkt. Besonders wertvoll ist dabei die direkte Anerkennung, die die Teilnehmer durch ihre Arbeit erfahren“, weiß René Walther, Abteilungsleiter der Kommunalen Arbeitsförderung. Das Projekt „Urban Gardening“ richtet sich an Frauen und Männer zwischen 18 und 66 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II beziehen. Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr. „Aufgrund der positiven Erfahrungen und des hohen Nutzens des Projekts wird eine Verlängerung auch für das kommende Jahr angestrebt. Das Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung und Stabilisierung von arbeitslosen Menschen. Darüber hinaus stärkt es das gemeinschaftliche Miteinander in der Stadt und erfüllt wichtige Aufgaben im Bereich der Gemeinnützigkeit“, so Sozialdezernent Wett.Teilnehmer Patrik Wiegand sieht für sich persönlich ebenfalls nur Vorteile des Projektes: „Ich finde die festen Strukturen der AGH gut. Man kommt dadurch aus dem Alltag raus.“ Michel Paske, ebenfalls Teilnehmer, schließt sich an: „Durch die Teilnahme bekommt man viel Wertschätzung – das hat man woanders oft weniger.“ Nouri Boulasbaa: „Mir gefällt die Arbeit mit den netten Leuten in der Gruppe.“ „Mit der gemeinsamen Kooperation leisten die Kommunale Arbeitsförderung der Stadt Kassel und das Jobcenter Stadt Kassel einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft und Integration in der Stadt“, ist sich Sozialdezernent Norbert Wett sicher.
Hintergrund
Die Kommunale Arbeitsförderung im Sozialamt der Stadt Kassel gestaltet den innerstädtischen zweiten Arbeitsmarkt und entwickelt gemeinsam mit Kooperationspartnern Angebote zur Stabilisierung und Integration von Menschen in Ausbildung und Arbeit.Das Angebot umfasst Maßnahmen zur Arbeits‐ und Ausbildungsvorbereitung, Qualifizierung, Beschäftigung sowie der Sprachförderung. Ziel ist es, individuelle Chancen zu verbessern und den Zugang zum Ausbildungs‐ und Arbeitsmarkt nachhaltig zu unterstützen.
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Die Arbeitsgelegenheit (AGH) verbindet praktische Unterstützung mit sozialer Teilhabe und neuen Perspektiven für Langzeitarbeitslose.
- Das Projekt "Urban Gardening" richtet sich an Frauen und Männer zwischen 18 und 66 Jahren, die Leistungen nach dem SGB II beziehen.
- Die Projektlaufzeit beträgt ein Jahr und wird von der Kommunale Arbeitsförderung der Stadt Kassel in Kooperation mit dem Jobcenter Stadt Kassel durchgeführt.
- Das Projekt findet im Schulgarten der Ernst-Leinius-Schule in Kassel statt.
- Die Teilnehmer des Projektes leisten einen sichtbaren Beitrag für die Schulgemeinschaft und gewinnen gleichzeitig neue Stabilität, soziale Kontakte und wichtige praktische Erfahrungen.
- Die Arbeitsgelegenheit bietet eine feste Tagesstruktur, soziale Kontakte und praktische Erfahrungen für die Teilnehmer.
- Das Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zur Förderung und Stabilisierung von arbeitslosen Menschen in Kassel.
- Die Kommunale Arbeitsförderung der Stadt Kassel und das Jobcenter Stadt Kassel machen einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft und Integration in der Stadt.
Es ist jedoch zu beachten, dass KI-generierte Inhalte trotz aller Bemühungen um Aktualität und Richtigkeit gelegentlich Unvollständigkeiten oder Ungenauigkeiten enthalten können. Wenn Sie Fragen zur Richtigkeit der Informationen haben oder zusätzliche Klarstellungen wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam. Wir schätzen Ihr Verständnis und bemühen uns stets, Ihnen zuverlässige und wertvolle Informationen zu bieten.