Sanierung des Brandschadens im Luise-Kiesselbach-Tunnel
In der Zeit vom 1. Juli bis 2. August führt das Baureferat die abschließenden Instandsetzungsarbeiten nach dem Brandschaden im Luise-Kiesselbach-Tunnel durch. Wegen dieser Arbeiten muss der Tunnel in Fahrtrichtung Nord im genannten Zeitraum vollständig gesperrt werden. Ein schwerer Lkw-Brand am 17. April 2024 hatte erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursacht.
Die infolge des Brandes drohende dauerhafte Sperrung dieser wichtigen Verkehrsader konnte vom Baureferat und vom Mobilitätsreferat abgewendet werden. Nach sofortigen Reparaturarbeiten und mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h konnte der Tunnel bereits 20 Stunden nach dem Brand bis auf Weiteres freigegeben werden.
Nun folgt die fachgerechte Betoninstandsetzung der Tunneldecke sowie die vollständige Erneuerung der durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Sicherheitssysteme (Lüftung, Brandmeldung, Funk, Beleuchtung und Löschwasserleitung). Hierfür ist eine vorübergehende Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord notwendig, da während der Instandsetzungsarbeiten sämtliche sicherheitsrelevanten Überwachungssysteme wie Kameras, Brandmelder und die Löschwasserleitung demontiert werden müssen. Die durch den Brand angegriffenen Bereiche der Tunneldecke werden unter anderem mit Hochdruckstrahlern bearbeitet. Dies erfordert eine vollständige Einhausung des Arbeitsbereichs.
Die Sperrung, die während der Sanierungsarbeiten nötig ist, betrifft in etwa den Abschnitt zwischen den Autobahnen A95 und A96. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurden umfassende Maßnahmen zur Verkehrslenkung und -führung getroffen. Für die Umleitung wird die Tunneloberfläche, insbesondere die Garmischer Straße, beschildert, und Ampelschaltungen werden entsprechend angepasst. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens, das üblicherweise den Tunnel passiert, kann es hier zu Rückstauungen kommen. Zusätzlich werden mehrere Ausweichstrecken im Stadtgebiet verkehrlich optimiert. Gezielte Beschilderung, die Anpassung von Ampelschaltungen und teilweise auch gezielte Sperrungen im Umfeld der Baustelle tragen dazu bei, dass der Verkehr insgesamt besser fließen kann und Staus reduziert werden.
Rettungs- und andere Blaulichtfahrzeuge können den Tunnel Richtung Norden während der Instandsetzung weiterhin nutzen.
Es wird empfohlen, den Münchner Südwesten großräumig zu umfahren oder, soweit möglich, auf andere Verkehrsträger wie die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen, da es trotz aller Verkehrslenkungs- und Informationsmaßnahmen voraussichtlich zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen wird.
Um alle Verkehrsteilnehmenden bestmöglich zu informieren und auf die Sperre hinzuweisen, werden im gesamten Stadtgebiet sowie auf den zuführenden Autobahnen in Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH bereits im Vorfeld zahlreiche Vorhinweise aufgestellt. Diese werden je nach Fahrtziel alternative Routen aufzeigen, um Staus zu vermeiden.
In der Zeit vom 1. Juli bis 2. August führt das Baureferat die Instandsetzungsarbeiten nach dem Lkw-Brand am 17. April 2024 im Luise-Kiesselbach-Tunnel durch, der erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursachte. (Foto: Baureferat)
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Fakten
- Die Sanierung des Brandschadens im Luise-Kiesselbach-Tunnel wird vom 1. Juli bis 2. August durchgeführt.
- Der Tunnel muss in Fahrtrichtung Nord vollständig gesperrt werden.
- Ein schwerer Lkw-Brand am 17. April 2024 hatte erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursacht.
- Die Sperrung betrifft in etwa den Abschnitt zwischen den Autobahnen A95 und A96.
- Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurden umfassende Maßnahmen zur Verkehrslenkung und -führung getroffen.
- Rettungs- und andere Blaulichtfahrzeuge können den Tunnel Richtung Norden während der Instandsetzung weiterhin nutzen.
- Es wird empfohlen, den Münchner Südwesten großräumig zu umfahren oder, soweit möglich, auf andere Verkehrsträger wie die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen.
- Die Sanierung umfasst die Betoninstandsetzung der Tunneldecke sowie die vollständige Erneuerung der durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Sicherheitssysteme (Lüftung, Brandmeldung, Funk, Beleuchtung und Löschwasserleitung).
- Die Instandsetzungsarbeiten werden von dem Baureferat durchgeführt.
- Die Instandsetzung findet im Münchner Stadtgebiet statt.
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